Kostbar!

Unbezahlbar, was die Natur uns jedes Jahr wieder schenkt, oder? Die ersten Blüten, weiß wie Schnee, sehnsüchtig erwartet, heiß begehrt, unglaublich schön. Florale Edelsteine – perfekte Geschenke für den Valentinstag. Muss man nicht mal kaufen, sondern besser – mit der Liebsten, dem Liebsten hinausgehen und draußen bewundern. Nach dem Motto von Christian Morgenstern: „Ich habe heute ein paar Blumen nicht gepflückt, um dir ihr Leben zu schenken.“ Schneeglöckchen werden doch tatsächlich mit mehr als Gold aufgewogen:

Beifuß – der überraschend feine Magenfreund

Winter. Da lechzt der Magen nach Wärme, deftigem Braten, Würsten, knusprigen Bratkartoffeln, Rüben und Kraut. Ein Ganserl darf‘s auch mal sein, oder kräftige Speckbohnen. Fehlt nur noch die richtige Würze, damit auch alles gelungen schmeckt und wohl bekommt. Ich wüsste da was, ein altbewährtes Kraut: Beifuß!

Krautsalat

a gscheiter Krautsalat

Kraut, das schmeckt (auch) gut als Salat. Aber nur, wenn der Krautsalat was taugt. Und wie kriegt man das hin? Mit ein paar Tricks: Spitzkohl eignet sich besonder gut, weil dessen Blätter schön zart sind. Kraut fein schneiden, salzen und leicht zuckern, dann kräftig mit beiden Händen durchkneten, man könnte auch sagen „massieren“. Zwiebeln würfeln …

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Grukäsesuppe

Südtiroler Graukässuppn

Beim Küchen-Rendezvous „Almküche trifft Hüttenzauber“ im September spielte zu Auftakt eine Südtiroler Spezialität die Hauptrolle: Graukäse. Dieser Sauermilchkäse ist zuerst mild und fein würzig, mit zunehmendem Alter wird er kräftiger. Außerdem ist er sehr fettarm. In einer deftigen Brühe aufgeschmolzen wird schnell eine Suppe draus – serviert mit frischem Schnittlauch und Schüttelbrot eine feine kleine …

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Knollen- und Rübenglück

Die Lager müssen allmählich geräumt werden – der Frühling naht. Aber aus den Wintervorräten lässt sich noch viel rausholen. Mehr als mancher denkt: Mein Kartoffel-Möhrentopf wird durch das frühlingshafte Grün aus Rübenköpfen erst so richtig gut!
So geht’s: Zwiebeln, Kartoffeln und Möhren schälen, in grobe Würfel schneiden, in wenig Pflanzenöl anbraten, mit Gemüsebrühe aufgießen, garen und würzen. Mit frisch geriebenem Meerrettich und Apfelwürfeln verfeinern – und dann kommt das ausgetriebene Rübengrün dazu.
Fürs Rübengrün einfach etwas großzügiger abgeschnittenen Köpfe von Rettich, Rübe, Möhre, Sellerie und Co. in einen Teller legen, stets mit etwas Wasser versorgen, hell und warm aufstellen. Schon nach wenigen Tagen sprießt es.

 

Knödel aus Schwarzbrot

Schwarzbrotknödel

Mal was anderes als immer nur Semmelknödel oder Kartoffelklöße – vor allen zum Weihnachtsbraten, ob Hirsch oder Gans, sehr passend: abgeröstete Knödelscheiben aus Schwarzbrot, verfeinert mit Walnüssen. Lässt sich bestens vorbereiten, auch tiefkühlen. 300 g Roggenbrot, Landbrot, Mischbrot oder anderes, möglichst dunkles Brot – möglichst altbacken. Samt Kruste in gleichmäßige Würfel schneiden. 200-250 ml Milch …

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Hier gibt’s Saures!

Kein Jahr ist wie das andere. Während man sonst sucht und nicht fündig wird, wachsen einem dieses Jahr viele Früchte fast schon in den Mund. Etwa Berberitzen (Berberis vulgaris). Die Sträucher hängen voller dicker, saftreicher Beeren, eine an der anderen. Und nun? Freut man sich am satten Rot, zupft vorsichtig zwischen den Dornen ein Beerchen, steckt es in den Mund, beißt zu… Huch, was sauer. Da zieht es einem schon die Backen zusammen. Naja, Berberitzen nennt man auch Essigbeeren.

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Wiesenbrokkoli süß-sauer

Schnell mal was Pikantes von der Wiese? Ich empfehle Wiesenbrokkoli süß-sauer. Bärenklau-lecker! Einfach zubereitet, schwierig kann nur die Beschaffung der Hauptzutat werden. Im Zweifel muss man bis nächstes Jahr warten. Aber Appetit mache ich jetzt schon mal.

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Ein Gedicht: Dicke Bohnen

Dicke BohnenWarum gibt es eigentlich kaum noch Dicke Bohnen? Das seit Urzeiten angebaute Gemüse ist in der Versenkung verschwunden, von Busch-, Prinzess-, Bobby-, Stangenbohnen verdängt. Weil sie falsch serviert werden? Weil kaum noch jemand weiß, wie man die Hülsenfrüchte zubereitet? Weil Saubohne, Pferdebohne, Puffbohne nicht gerade schmeichelhafte und verlockende Namen für ein edles Gemüse sind? Ich jedenfalls halte die Fahnen für diese eiweißreiche Kost hoch!

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Garten: Hitzefragen

Strandflieder 1Die Hundstage machen ihrem Namen alle Ehre. Da stellen sich dem Gärtner so einige Fragen. Aber in den lauen Sommernächten lässt sich auch herrlich in den Sternenhimmel gucken. Und vielleicht was grillen, dazu passt das Stachelbeerchutney aus dem Gartenrezept der Woche. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Strandflieder
Schon mal im August am Strand des Mittelmeers in voller Sonne gelegen? Oder in Küstengebirgen der Mittelmeerinseln gewandert? Da ist es richtig warm, so heiß und trocken,  dass einem der hiesige Sommer fast schon wieder kühl vorkommt. Wer solche Verhältnisse gewöhnt ist, wächst in Jahren wie diesen besonders gut. Sommer, Sonne, Strand – der Strandflieder (Limonium sinuatum) fühlt sich da pudelwohl. Vielleicht sollte man sich den mal für den nächsten Sommer vormerken? Braucht nicht gegossen zu werden…

Bauernregel:
Hundstage (23.7.-23.8.) heiß,
Winter lange weiß.

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Löwenzahn-Salsa

Erstaunlich, wie genial Löwenzahn schmecken kann. Als zu bitter verschrieen, wird der Löwenzahn leider viel zu oft verschmäht. Doch alle, die von der Löwenzahn-Salsa probiert haben, waren überzeugt. Das ist aber gut, das probieren wir auch, das kochen wir nach. So die Kommentare. Nicht nur beim letzten Küchen-Rendezvous, sondern auch beim Tölzer Kräuterspaziergang (gibt es …

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Gründonnerstagssüppchen

GruendonnerstagssuppeEi, ei, was für ein Süppchen. Frisch grün, raffiniert einfach, voller Aromen, gekrönt von knackigen Radieschen und Wachtelspiegelei. Dreimal drei Kräuter müssen rein, damit die Suppe die richtige Kraft bekommt, die Neunkräuterstärke ergibt. Hält dann das ganze Jahr fit! Unsere Gründonnerstagssuppe. Wer gestern beim Küchen-Rendezvous dabei war, durfte sie genießen:

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Garten: Stille Zeit

Mit Frost und Schnee ist im Garten Ruhe eingekehrt. Da darf auch mal der Gärtner ruhen. Wer damit nicht zurecht kommt, der kann sich derweil die Zeit mit der Aufzucht von Hyazinthen vertreiben. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Der Winter ist eingekehrt:
• Den Rasen deckt ein weißes Tuch.
• Die Blätter zieren Raureifnadeln.
• Die letzten Blüten beugen sich der Kälte.

Bauernregel:
Wenn die Kälte in der ersten Adventswoche kam,
so hält sie volle zehn Wochen an.

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Garten: Blütenpracht zu Muttertag

Tränende Herzen, Maiglöckchen und Akeleien: Pünktlich zum Muttertag blühen in Gärten, auf Terrassen und Balkonen die schönsten Blumen. Manche Pflanzen sind allerdings schon am Verblühen – die können Sie noch aufpäppeln oder schon für das kommende Jahr versorgen. Und: Eisheilige nicht vergessen! Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pünktlich zum Muttertag blühen die schönsten Blumen:
• Tränende Herzen.
• Maiglöckchen.
• Akeleien.

Bauernregel:
Mairegen bringt Segen:
Da wächst jedes Kind,
da wachsen die Blätter,
die Blumen geschwind.

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Garten: Glücksboten

Auch Gärten begrüßen das Neue Jahr: mit knallenden Knospen und sprießendem Glück. Während bei Winterjasmin und -schneeball vor Freude die Blüten aufgehen, wünschen Glücksklee und Geldbaum ein gutes Jahr. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de

Der Garten im Jahreswechsel:
• Es knallen die Knospen – Winterjasmin und Winterschneeball blühen.
• Es sprießt das Glück – der Glücksklee grünt.

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Brennnessel-Hirsotto

Juchhu! Es gibt frische Brennnesseln. Doch was tun damit? Ich hab mal was ausprobiert. Brennnesseln mit Hirse, beides märchenhafte Zutaten (Märchen von den sechs Schwänen, vom süßen Brei). Ergebnis: Sagenhaft schmackhaft. Und auch noch schnell auf dem Tisch. Mehr von Brennnesseln und Hirse? Das gibt es beim Küchen-Rendezvous am Mittwoch, den 30.3.2011 auf Schlossgut Odelzhausen von 18.30-21.00 Uhr – Anmeldung erforderlich unter 08134-99870 oder post@schlossgut-odelzhausen.de. Es sind nur noch wenige Plätze frei.

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Durchblick

Blicken Sie mit uns, mit Pflanz(en)lust, in Ihren Garten! Das Glas assoziiert den Blick aus dem Fenster in den Garten. Die Farbe Rot steht für Feuer,  d.h. endlich ist es soweit, die Gartenlust beginnt. Schubkarre und Frühlingszwiebel warten auf ihren Einsatz. Wieder eine zauberhafte Idee von Henriette Dornberger – leicht zum Nachmachen. Weithalsige Flasche mit …

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Rote Bete mit Schaumkraut

Das letzte Wintergemüse gepaart mit den ersten Frühlingskräuter, immer ein besonderer Genuss. Rote Bete sind mit ihrem Reichtum an Vitamin B, Kalium und Eisen ideal, um Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben. Vitamin C, Senfölglycoside und Bitterstoffe im Schaumkraut (ich verwende vor allem Gartenschaumkraut, Cardamine hirsuta) helfen, die Winterschwere zu lösen und Appetit auf Frühling zu machen. Zum Rezept:

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