Kartoffelpralinen

Kartoffeln, Erdäpfel, Potacken oder wie sie sonst so heißen – man muss sie nicht immer nur zur Beilage degradieren. Sie dürfen auch mal in den süßen Himmel der Desserts gehoben werden. Ich serviere Pralinen aus Kartoffeln. Als Vorbild dienen mir hierfür Panellets (kleine Brote), die in Spanien auch mal aus Süßkartoffeln zubereitet, mit verschiedenen Zutaten …

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Weißdorn aufs Brot mit Herz

Der Weißdorn (Crataegus) trägt nahezu jedes Jahr üppig Früchte. Verführerisch locken sie von den Zweigen, da möchte man immer zugreifen. Schon mal probiert? Naja, eine Geschmacksexplosion kann man das kaum nennen. Mehlig mit einem Hauch von Säure. Die botanisch Apfelfrüchtchen genannten Dinger heißen im Volksmund deshalb auch Mehlfässchen. Mal überlegen, was sich damit anfangen lässt… …

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Spring in den Mund

Eigentlich versteht man unter „Spring in den Mund“ ja Saltimbocca, also Kalbsschnitzel mit Salbei und Parmaschinken. Aber das Rezept von Renate Blaes auf dem Kochlustblog passt viel besser zu diesem Titel: Bohnen mit Zitronenmayonnaise und Springkrautsamen – anschauen und unbedingt nachkochen!

Köstlicher Schlehensaft

Bevor es richtig Herbst wird und wieder so richtig ans Teetrinken geht, schwelge ich gerne in Fruchtsäften – vor allem von Wildfrüchten, selber gemacht. Favorit derzeit: Schlehensaft! Dafür Schlehen (siehe auch Blogbeitrag „Köstliche Schlehen“ vom 24.9.2019) ernten, verlesen, waschen und in einen großen Topf geben. Zucker nach Geschmack (ich nehme wenig, pro Kilogramm Schlehen nur …

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Kartoffelpastete mit Brennnesselfrüchten

Brennnesseln stehen an vielen Stellen jetzt noch in voller Frucht, deshalb habe ich reichlich geerntet. Die dreikantigen Nüsschen gelten nicht nur als „grünes Viagra“ und „Kaviar vom Land“, sondern sind schlichtweg ein besonderer Genuss. Was also liegt näher, als die kleinen Dinger mit edlen Tartufolo oder Pommes de terre, also Kartoffeln zu kombinieren? Es entsteht …

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Kapuzinerkresse-Essig

Kapuzinerkresse-Essig

Feurig orangerot, aromatisch duftend und mit pikanter Würze präsentiert sich ein Essig, der mit Kapuzinerkresse verfeinert wird. Der sieht nicht nur attraktiv aus und schmeckt hervorragend, sondern hat auch allerlei Kräfte. So entsteht der Essig Ein Gefäß, z.B. eine Flasche mit weitem Hals oder ein Einmachglas wird locker zu einem Drittel mit frischen Kapuzinerkresseblüten gefüllt. …

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Kohlrabischnitzel in Breitwegerichpanade

Kohlrabischnitzel mit Breitwegerich

Das Rezept vom Kochlustblog gleich nachgekocht im Kurs – und die Teilnehmer waren begeistert. Geht wirklich sehr einfach und schmeckt sensationell. Weil nicht genügend Breitwegerichfrüchte für alle Kohlrabischeiben da waren, haben wir die Panade mit Semmelbröseln gestreckt – auch gut. Mit Breitwegerichfrüchten und -samen gibt es noch mehr Rezepte in der neuen Kochlust von Renate …

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Möhre mal anders

Möhren oder Karotten kennt man vorwiegend als Gemüse. Weniger bekannt ist, dass sich aus den Rüben eine gute Marmelade zubereiten lässt – in Kombination mit den ersten Äpfeln oder auch mit Aprikosen echt gut! Ich aber nehme gerne die Wilde Möhre, und davon nicht die Rübenwurzeln, sondern die Blüten – die blühen jetzt gerade zuhauf.

Wiesenbocksbart aufgeblüht!

Wie gestern berichtet, verschließt der Wiesen-Bocksbart (Tragopogon pratensis) nachmittags seine Blütenköpfe. Wer sein Abendessen mit einer geöffneten Blume krönen möchte, muss zu einem Trick greifen. Er muss den Wiesen-Bocksbart dazu überreden, sich doch bitte zu öffnen – wie hier auf diesem Teller mit Fischfilet, Fenchelgemüse und Kräuteröl.

Mmmmmh, Wiesenbocksbart!

Leider sieht man ihn nicht mehr überall, den Wiesen-Bocksbart (Tragopogon pratensis). Weil artenreiche Wiesen immer weniger werden. Nicht nur als ausgezeichneter Nektar- und Pollenspender hat der Wiesen-Bocksbart Bedeutung, sondern auch als Nahrungspflanze. Denn er schmeckt richtig gut, als eines der wenigen Wildkräuter sogar süßlich, jedenfalls die jungen Teile. Genügend Gründe, warum Wiesen wieder bunt werden sollten… Hier im Foto: Wiesenbocksbart sautiert, dazu Kartoffel-Zucchini-Plätzchen und Paprika-Coulis. Wenn es genügend Bocksbart gibt, dann knabbere ich aber auch einfach gerne auf der Wiese Stiele und Knospen – einfach köstlich.

Giersch für Gourmets

Wer Giersch im Garten hat, hat Glück! Denn bei ihm wächst ein delikates Gemüse, das selbst Sterneköche verwenden. Zwischen weißen Triangoli, gefüllt mit Sauerkleerübchen, und umhüllt von Schwarzkümmelschaum braucht man selbstverständlich feinste Ware – nämlich junge Gierschblätter. Die sind nicht nur im Frühling zu ernten, sondern bis tief in den Herbst hinein. Der Giersch muss nur immer wieder abgeschnitten werden, dann treibt er neu. Anhaltende Hitzeperioden ohne Regen lassen Gierschblätter zäh und herb werden. Doch wenn der Giersch ab und zu eine Kanne voll Wasser bekommt, sind stets zarte Blätter für ein spinatartiges Gemüse parat.

Blütenbutter

Hübsch bunt und duftig schmelzend: Blüten in allen Farben machen eine schlichte Butter zur Krönung auf jedem Brot. Passt aber auch gut Semmeln, zu Gemüse, gegrilltem Obst und selbst zu Fleisch, z.B. Hühnchen. Und geht sehr einfach: Blüten von Rosen, Nachtkerzen, Kornblumen, Klatschmohn, Baldrian, Mädesüß, Malven usw. fein schneiden und unter zimmerwarme Butter rühren. In eine Box füllen oder mit Frischhaltefolie zur Rolle formen oder in Silikonförmchen füllen, kühlen – schon fertig. Wer es gerne süß mag, rührt noch etwas Honig und/oder Himbeeren in die Butter. Wer es pikant bevorzugt, mischt Curry oder Chilipulver dazu.

Wald-Kost

Am 24.5.2019 haben Martina Weise, Martin Kiem und ich unser neues Buch „Wald tut gut“ im Kloster Neustift in Brixen/Südtirol vorgestellt. Nachmittags haben wir eine Journalisten-Gruppe mit einem Baumbuffet begeistert. Mitreißend waren auch Martins kleine Wald-Bade-Übungen und Martinas Plaudereien über gelungene Fotografie. Hier ein paar Impressionen – für mehr Appetit auf Wald. Bilder alle von Martina Weise.

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