Winterknospen für winterliche Würze

Unverzichtbar für die Küche in der kalten Jahreszeit sind Gewürze, darunter auch solche, die aus Knospen bestehen. Allen voran zu nennen sind Nelken, die getrockneten Blütenknospen vom tropischen Gewürznelkenbaum. Aber auch Zimt- und Rosenblütenknospen sorgen für Aroma. Zu den Knospengewürzen zählen ebenso Kapern, echte vom Kapernstrauch wie „falsche“ von Gänseblümchen, Löwenzahn, Wegerich, Kapuzinerkresse oder Ringelblume – doch von denen ein andermal mehr. Hier geht es um die Knospen von Bäumen, in denen perfekt über den Winter verpackt der Frühling schlummert.

Baum-Advent: 18. Dezember

Baumstraßen – Straßenbäume: In allen Erdteilen schätzen die Menschen Bäume als Begleiter von Straßen. Ob Prachtavenue oder Siedlungsweg, ob Großstadtmagistrale oder Dorfsträßchen, Bäume gehören einfach dazu. Und gibt es eine Stadt, in der keine Straße einen Baumnamen trägt? In unzähligen Ortschaften findet sich ein Eichenweg, eine Eichenstraße oder gar eine Eichenallee, zumindest als Straßenname. Nicht selten sind die Straßen ganzer Viertel nach Bäumen benannt. Es kommt jedoch nicht oft vor, dass die entsprechenden Bäume auch wirklich dort wachsen. Paradoxerweise findet man in der Eichenstraße dann schon einmal Ebereschen oder im Ahornweg Robinien.

Baum-Advent: 14. Dezember

Baumzeiten: Bäume begleiten durch die Geschichte der Welt. Für jedes Zeitalter lässt sich ein charakteristischer Baum finden. Die Platane steht für das klassische Altertum, die Linde für die Zeit des Minnesangs, die Buche für die Gotik. Das Barock symbolisiert die Kastanie, das Rokoko die Pomeranzen. Die Eiche ragt aus der Zeit Bismarcks, der Ginkgo umspielt den Jugendstil. Welcher Baum aber kennzeichnet die Gegenwart? Die Fichte – Baum des Jahres 2017, Brotbaum der Waldbauern, Sorgenkind des Klimawandels?

Baum-Advent: 4. Dezember

Wärmendes Laub: Noch hängen sie an den Zweigen, doch die Blätter der Eiche sind bereits abgestorben. Sie dienen dem Baum als Wärmeschutz, bewahren die neuen Knospen für den Frühjahrsaustrieb aber auch vor allzu starker Sonneneinstrahlung. Außerdem halten sie hungriges Wild ab, denn wer beißt schon gerne in ledrige, gerbstoffhaltige Kost? Erst wenn die neuen Blätter bereits wieder treiben, fällt das alte Laub endgültig – außer heftige Winterstürme reißen es schon vorher ab.

Uralt und doch noch jugendlich

 

Faszinierend: Viele Jahrhunderte auf dem Buckel und doch noch so frisch grün. Eichen sind wirklich ehrwürdige Gestalten. Diese Stieleiche (Quercus robur) wächst im Urwald Sababurg in Nordhessen. Dort gibt es noch viel mehr würdevolle Eichen, so viele wie nirgends sonst auf einem Fleck zusammen. Es lagen reichlich Eicheln unter ihr – Zeichen für den unglaublichen Lebenswillen. Und ihre Krone zeigte sich dicht belaubt in frischem Eichengrün.

Baumblätter

Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus! Jedes Jahr vollzieht sich das Wunder erneut: Aus unscheinbaren Knospen an kahlen Ästen entfalten – manchmal scheinbar über Nacht – Blätter von verlockender Grazie. Ein Schmaus für die Augen, ein Fest für die Seele. Warum den Gaumen außen vor lassen? Baumblätter sind eine einmalige Kost, im doppelten Wortsinn.

Phantastische Landschaften

Wer seinen Blickwinkel mal ändert, vom großen Gesamtbild hin zum kleinen Ausschnitt, kann Erstaunliches sehen. Das ist eine Binsenweisheit. Wer dann noch seine Phantasie dazu mischt – der entdeckt Phantastisches. So wie hier, diese Birkenrinde erscheint mir als Landschaft eines noch unbekannten Gebiets, aus der Vogelperspektive betrachtet. Ein großer weißer Strom umfließt eine gebirgige Insel, die von einem tiefen Tal durchschnitten wird… Was mag da wachsen, wer mag da leben – im Birkenrindenland?

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DSDS im grünen Bereich

D s d SpVor langer Zeit, als die Winter noch richtige Winter waren und die Pflanzen mit Frost, Reif und Schnee über lange Zeit in einen Dornröschenschlaf zwangen, da hatte alles noch seine Ordnung. Blumen, Sträucher und Bäume hielten sich sang- und klanglos an die Ruhezeiten. Keinem Gewächs wäre eingefallen, verfrüht aus der Erde zu spitzen, seine Knospen zu öffnen. Geduldig warteten alle auf das Signal. Die Ehre, den Frühling und damit das große Erwachen einzuläuten, fiel den Schneeglöckchen zu.

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Verkehrte Welt?

Wenn Eichen Äpfel tragen, so liegt das weder am Klimawandel noch an Gentechnik. An den Unterseiten der Eichenblätter findet man derzeit kugelige Gebilde, bisweilen hübsch rot gefärbt – wie kleine Äpfel. Es sind Gallen, durch Eiablage der Gewöhnlichen Eichengallwespe hervorgerufen. In dem „Äpfelchen“ entwickeln sich die Larven der Wespe, die Insekten schlüpfen noch im Herbst und …

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Was gibt’s denn da zu sehen?

Bad Toelz KurparkIst es nicht merkwürdig? Da stehen ein paar Leute mit hochgereckten Köpfen und schauen angestrengt in die Höhe. Das wirkt unglaublich ansteckend, sofort richten auch andere ihre Augen himmelwärts. Was gibt es denn da Interessantes zu sehen?

Ebenso ansteckend ist Lachen. Kaum gluckst einer los, fallen andere mit ein. Und ansteckend sollen auch die Dinge sein, die ich bei den Tölzer Kräuterspaziergängen zeige, erzähle, be-greifen lasse, erschmecken lasse. Denn jeden Monat findet ab jetzt eine kleine Tour durch die schöne Natur von Bad Tölz statt. Freitag, den 8. Februar 2013 ist es erstmals so weit. Von 16 Uhr bis 17.30 Uhr.

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Garten: Bunt, bunt, bunt…

Bunt sind schon die Gärten, immer noch gibt es was zu tun. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

• Bäume und Sträucher färben ihre Blätter immer mehr.
• Auch Stauden fallen mit schöner Herbstfärbung auf.
• Kohl zeigt sich cool.

Bauernregel:
Ein Herbst, der gut und klar,
ist gut für das kommende Jahr.

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Garten: Frühjahrsputz

Jetzt heißt es Rechen und Gartenschere schwingen. Denn nicht nur im Haus ist Frühjahrsputz angesagt, sondern auch im Garten: Das alte Laub muss weg, damit der Boden Wärme tanken kann. Und Sträucher müssen zurechtgestutzt werden, um neu austreiben zu können. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

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Beeilung!

Salat aus dem Frühlingswald. So eine feine Speise gibt es nur einmal pro Jahr, für kurze Zeit! Wer sie noch schnabulieren möchte, muss sich schon beeilen. Die Zeit rast – die Pflanzen entwickeln sich rasant. Gegessen wird aber in aller Ruhe…

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Garten: Es keimt und sprießt allerorten

Die ersten Garten-Pflanzen treiben bereits aus, höchste Zeit also, jetzt noch Gehölze per Rückschnitt zu verjüngen. Und auch die Gemüsesaison hat bereits begonnen – zumindest auf der Fensterbank. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br-online.

Bauernregel:
St. Matheis (24.2.) bricht’s Eis,
hat er keins, macht er eins.

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