Tu was für die Natur: Wilde Ecken

Die gute Idee für Garten und Balkon auf Bayern 1: Lassen Sie etwas Unordnung im Garten zu, denn das bedeutet eine Vielfalt an Strukturen und oft auch an Pflanzenarten. In der Natur gibt es auch keine Ordnung, wie wir uns das vorstellen, da wachsen die Radieschen nicht in Reih und Glied und werden Büsche wie Gräser nicht in Form getrimmt. Eine wahre Rettungsinsel für unzählige Lebewesen ist etwa der Komposthaufen, der eigentlich in jeden Garten gehört. Lebendiges Durcheinander ist die Basis für Artenvielfalt und Insektenschutz.

Garten: Wintervorbereitungen

Schneeball FruechteFrisch entdeckt:
Gewöhnlicher Schneeball
Die Früchte vom Gewöhnlichen Schneeball (Viburnum opulus) lassen die meisten Vögel unbeachtet, obwohl sie doch höchst verlockend rot leuchten. Erst wenn es in strengen Wintern gar nicht mehr zu fressen gibt, verleiben sich manche Vögel auch die Schneeballbeeren ein. Das liegt wohl an Geruch und Geschmack, denn die Früchte riechen unangenehm und schmecken sehr bitter. Dem Gärtner darf’s recht sein, denn er kann sich in der Wildstrauchhecke den lieben Winter lang am farbintensiven Fruchtschmuck freuen.

Wetterregel:
St. Martin (11.11.) trüb, macht den Winter lind und lieb.
Ist er aber hell, macht er Eis gar schnell.

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Garten: ernten, pflanzen, kompostieren

DahlieFrisch entdeckt:
Dahlien
Blütenpracht, Farbenrausch – Dahlien sind die Stars unter den Herbstblühern. Tausende von Sorten sind im Lauf der Geschichte entstanden, von winzigen Pompons bis zu riesigen Bällen, von strahlendem Weiß bis geheimnisvollem Violett bleibt kaum ein Wunsch hinsichtlich Form und Tönung offen. Der große Forscher Alexander von Humboldt (1769-1859) brachte die Dahlie einst aus Mexiko und Guatemala nach Deutschland.

Wetterregel:
Je früher das Laub im Oktober fällt,
desto fruchtbarer wird das nächste Jahr.

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Garten: Feingemacht

HerbstenzianFrisch entdeckt:
Herbstenzian
Blau, blau, blau blüht der Enzian! Die großen, oft attraktiv gemusterten Glocken öffnen sich nur bei schönem Wetter. Der Gartenfachhandel bietet Ende des Sommers, Anfang Herbst die blauen Kleinstauden an, die Begehrlichkeiten wecken. Wer kann der strahlenden Blütenfarbe widerstehen? Meistens handelt es sich um asiatische Enzianarten, etwa den Sommerenzian (Gentiana septemfida var. lagodechiana), den Chinesischen Schmuckenzian (Gentiana sino-ornata), den Japanischen Herbstenzian (Gentiana scabra) oder Kreuzungen aus diesen. Die asiatischen Enziane wollen gut gepflegt werden. Sonnige bis halbschattige, geschützte Lage, kalkarmer Humusboden, nicht zu trocken und nicht zu feucht, ein guter Winterschutz mit Reisig sind unabdingbar.

Wetterregel:
An Mariä Namen (12.9.) kommen die Schwalben zusammen.

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Garten: Ende gut, alles gut

Purpurfetthenne im SpaetsommerPflanze der Woche:
Purpur-Fetthenne
Mit prachtvollen Blütenschirmen fast unverzichtbar für die spätherbstliche Gartenzier: Die Große Fetthenne, aus Großses Fettblatt oder Purpur-Fetthenne genannt (Hylotelephium telephium, vielfach noch als Sedum telephium geführt) sorgt bis ins Frühjahr hinein für leuchtende Farbakzente im sonst schon eher braungrauen Staudenbeet. Sorten wie `Herbstfreude´ (rote Blüten über graugrünem Laub), `Karfunkelstein´ (rosa Blüten, bordeauxfarbene Stiele, im Sommer grünes, ab Herbst dunkelrotes Laub) oder `Matrona´ (hellrosa Blüten über braunrotem Laub) sind dankbare und genügsame Blütenstauden, die sich an sonnigen Stellen wohlfühlen. Keinesfalls im Spätherbst zurückschneiden, damit einem die reizvollen Blüten im Reif oder mit Schneehäubchen nicht entgehen.

Bauernregel:
Mariä Opferung (21.11.) klar und hell,
naht ein strenger Winter schnell.

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Garten: Beste Zeit

Herbstaster rosaPflanze der Woche:
Herbstastern
Niedrige Kissenastern (Aster dumosus), hohe Raublatt- (Aster novae-angliae) und Glattblattastern (Aster novi-belgii) sind aus unseren Gärten nicht mehr wegzudenken. Ihre farbintensiven Blüten in Weiß, Rosa, Rot, Blau und Violett wetteifern mit dem bunten Herbstlaub. Alle diese Astern stammen aus Nordamerika, werden seit dem 18. Jahrhundert in Mitteleuropa kultiviert und sind teilweise sogar ausgewildert. An einer sonnigen Stelle auf gutem Gartenboden blühen die Stauden bis tief in den Herbst hinein.

Bauernregel:
Im Oktober viel Nebel auf der Höh‘,
bringen im Dezember oft viel Schnee.

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Garten: Wie aus dem (Bilder)Buch

Mein neues Buch „Glück aus dem Garten“ gibt Tipps zum Garteln durch die zehn Jahreszeiten. Was wann zu tun ist, was wie am besten erledigt wird, was wofür hilft – und vieles mehr. Wie in dieser Rubrik hier, wo ich aber trotzdem immer neue und noch mehr Tipps sammle. Auf dass wahrhaftig Glück im Garten …

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Garten: Adventsfreuden

Mistel im BaumAdvent, Advent – das Kaminfeuer brennt. Wohin mit der Asche? Advent, Advent – lass Zweige blühen. Pflegen Sie den schönen Brauch am Barbaratag. Advent, Advent – die Mistel ruft. Küssen erlaubt. Im Gartenrezept sorgt der Apfel gut gebraten für wohlige Wärme (nicht nur) im Bauch. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Mistel
In den schon kahlen Baumkronen leuchten die grünen Wunderkugeln der Mistel, die inzwischen zur Vorweihnachtszeit gehören wie Tannenzweig, Apfel, Nuss und Mandelkern. Misteln sind zauberhafte Lebewesen, der Erde entrückt, dem Himmel nahe. Was Wunder, das man ihnen magische Kräfte nachsagt. Ein „Donnerbesen“ unter den Giebel gehängt, wehrt nach altem Glauben böse Kräfte ab und hält Blitze vom Haus ab.

Bauernregel:
Knospen an St. Barbara (4.12.),
sind zum Christfest Blüten da.

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Garten: Wärme gesucht

Kranz mit LampionblumenEs wird winterlich, da zieht man sich gerne in die warme Stube zurück. Auch so manche Pflanze möchte gerne den Standort wechseln. Und dann was Warmes, eine cremige Suppe, aus Pastinaken mit Walnüssen. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Lampionblume
Die Kürbislaternen haben ausgedient, die Martinszüge sind schon um, trotzdem leuchten im Garten noch Lampions. Es sind die Früchte der Blasenkirsche (Physalis alkekengi), nicht von ungefähr als Lampionblumen bekannt. In den grell orangefarbenen, papierartigen Hüllen stecken hellrote, kirschgroße Früchte. Diese sind manchmal süß, bisweilen bitter. In kleinen Mengen darf man sie ruhig schnabulieren. Lampions über die Kerzchen einer Lichterkette gestülpt, fertig ist eine ganz besondere Dekoration.

Bauernregel:
Wie das Wetter um Kathrein (25.11.),
wird auch der nächste Hornung (Februar) sein.

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Mein winzig kleiner Beitrag – erdelos

SempervivumDa lobe ich mir doch Pflanzen, für die man keine Erde kaufen muss. So wie die Haus- oder Dachwurzen.Ich pflanze sie gerne. Sind überaus pflegeleicht. Und wesentlicher Vorteil: Hier kommt keine torfhaltige Erde zum Einsatz. Wenn jeder statt einem Blumenkasten mit Geranien eine Steinschale mit Hauswurzen bestückt…

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Garten: Vor der Winterpause

Der Sommer ist die Kür des Gärtnerdaseins: Die Pflanzen danken die Mühe mit üppigen Blüten und Früchten. Die Arbeit im November hingegen ähnelt eher einer Pflichtübung – aber fürs Gedeihen ist sie ebenso wichtig. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Der Spätherbst neigt sich den Ende zu:
• Die Baumkronen sind fast blattlos, aber es gibt noch Kraut zu ernten.
• Statt Blüten gibt es zierende Fruchtstände.
• Immergrüne zeigen sich jetzt prächtig.

Bauernregel:
St. Elisabeth (17.11.) sagt es an,
was der Winter für ein Mann.

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Garten: Bunt, bunt, bunt…

Bunt sind schon die Gärten, immer noch gibt es was zu tun. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

• Bäume und Sträucher färben ihre Blätter immer mehr.
• Auch Stauden fallen mit schöner Herbstfärbung auf.
• Kohl zeigt sich cool.

Bauernregel:
Ein Herbst, der gut und klar,
ist gut für das kommende Jahr.

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Garten: Sommer satt

Der Garten steht prächtig da. Feucht-warmes Wetter haben das Wachstum angekurbelt. Sonnige Tage und laue Nächte laden zum erholsamen Genuss im Grün ein. Doch ein wahrer Gärtner mag nicht still im Liegestuhl sitzen, er findet immer etwas zu tun. Beeren ernten? Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Sommerfreuden:
• Erste Beeren und Kirschen.
• Kräuter in voller Würze.
• Sommerblumen ganz üppig.

Bauernregel:
Wenn die Johanniswürmchen schön leuchten und glänzen,
kommt`s Wetter zu Lust und im Frieden zu tänzen.
Verbirgt sich das Tierchen bis Johanni (24.6.) und weiter,
wird`s Wetter einstweilen nicht warm und nicht heiter.

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Garten: Auf in den Sommer

Schon blühen die Pfingstrosen, und auch andere farbenfrohe Vorboten des Frühsommers zieren Gärten, Terrassen und Balkone. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Der Sommer kündigt sich allmählich an:
• Pünktlich zu Pfingsten blühen die Pfingstrosen.
• Schneebälle tragen teller- oder ballförmige Blüten zu Hauf.
• Robinien, Blauregen und Goldregen lassen üppige Blütentrauben baumeln.
• Rhododendren und Azaleen stehen blütenreich aufgeputzt.

Bauernregel:
Wenn’s an Pfingsten regnet,
wird keine Frucht gesegnet.

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Garten: April ade, Mai juchhe

Es gibt viel zu tun, pflanzen wir es an! Sobald es warm wird, kommt man kaum noch nach. Ab in die Beete, aber auch zur Sitzbank oder auf die Terrasse, den Garten genießen. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Frühling in bester Laune:
• Bäume schlagen aus, Stauden schießen.
• Beerensträucher blühen.
• Löwenzahn tupft Wiesen.

Bauernregel:
Hat Sankt Peter (27.4.) das Wetter schön,
kannst du Kohl und Erbsen sä‘n.

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Garten: Fürs junge Gemüse

Ostern: die Zeit der ersten großen Blütenpracht. Osterglocken blühen in allen Farben, Buschwindröschen bilden dichte Teppiche. Und auch Erbsenzähler kommen jetzt zum Zug. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Osterblumen überall:
• Osterglocken in allen Farben.
• Buschwindröschen in dichten Teppichen.
• Veilchen mit verschwenderischem Duft.

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Garten: Frühjahrsputz

Jetzt heißt es Rechen und Gartenschere schwingen. Denn nicht nur im Haus ist Frühjahrsputz angesagt, sondern auch im Garten: Das alte Laub muss weg, damit der Boden Wärme tanken kann. Und Sträucher müssen zurechtgestutzt werden, um neu austreiben zu können. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

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Garten: Laub, Laub und rote Früchte

Der Spätherbst hält Einzug. Im Garten schmücken sich viele Bäume und Sträucher mit roten Früchten. Kübelpflanzen sollten jetzt ins Warme gebracht werden, Herbstlaub, das von den Bäumen fällt, darf gerne auch mal liegenbleiben. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Novemberfreuden:
• Buntes Laub.
• Roter Fruchtschmuck.

Bauernregel:
Wenn’s Laub nicht vor Martini (11.11.) fällt,
kommt eine große Winterkält‘.

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Garten: Kübelpflanzen nicht kaltstellen

Der Altweibersommer ist vorbei. Und so heißt es wieder: warm anziehen. Das gilt auch für Kübelpflanzen. Die mögen es auch warm und reagieren verschnupft, wenn man sie nachts im Kalten stehen lässt. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br-online.

Bauernregel:
St. Bruno (6.10.), der Kartäuser,
lässt Fliegen in die Häuser.

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