Wärmende Pflanzen

Das große Frieren  – von wegen kalte Füße, Gänsehaut und klamme Finger: Es gibt doch Pflanzen, für jede Lebenslage, und gegen alles ist ein Kraut gewachsen. Hier ein paar Beispiele:

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Traubenpunsch

Ein feiner Punsch

Zur Einstimmung für ein winterliches Menü – ein fruchtiger Punsch, aus eigenen Trauben und eigenen Äpfeln aus dem Dachauer Hinterlandgarten, ohne weiteren Zusatz von Zucker.   Traubensaft und Apfelsaft mit Gewürzen wie Zimt, Sternanis, Kardamom, Nelken, Vanille und Orangenscheiben erwärmen, zugedeckt etwa 20-30 Minuten ziehen lassen. Fertig! Natürlich darf nach Wunsch mit Alkohol angereichert werden…

Kürbisbruschetta

Kürbis-Bruschetta

Fein aufgestrichen: Kürbis auf Kartoffelbaguette. Rezepte? Entstehen so nebenbei, wenn man andächtig Kürbis putzt und würfelt… Aber hier gibt es sie zu nachlesen und nachkochen: Kartoffelbaguette: 150 mehlige Kartoffeln schälen, weich dämpfen und durch die Kartoffelpresse drücken, auskühlen lassen. Diese mit 750 g Mehl, 1 TL Salz, 1 TL Zucker, 1 TL Brotgewürz  (Kümmel, Koriander, Fenchel) …

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Quitten Kompott

Quittenkompott

Das weckt Kindheitserinnerungen. Quittenkompott. Der Sud süß und dickflüssig, die Fruchtstücke herb-säuerlich. Lässt sich gut einwecken, das Quittenkompott – sofern nicht gleich alles verputzt wird.   Quitten schälen, putzen, in schmale Spalten oder Würfel schneiden. Pur oder gemischt mit ebenfalls gewürfelten Äpfeln, Birnen, Kakis (letztere sorgen für ein besonders weiches Aroma) mit Orangensaft weich garen, ergänzt …

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Zimtsterne

ZimtsterneAdvent ohne Zimtsterne? Geht gar nicht. Die Klassiker aus Makronenteig schmecken aber erst, wenn sie mürbe geworden sind. Direkt aus dem Backofen sind sie oft ziemlich hart. Dann in eine Blechdose legen, einen Apfelschnitz dazu, verschließen, ein paar Tage warten. Jetzt sind die Zimtsterne himmlich zart! Rezepte für Zimtsterne gibt es tausende. Ich greife immer wieder das zurück, nachdem schon meine Oma gebacken hat:

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Garten: Adventsfreuden

Mistel im BaumAdvent, Advent – das Kaminfeuer brennt. Wohin mit der Asche? Advent, Advent – lass Zweige blühen. Pflegen Sie den schönen Brauch am Barbaratag. Advent, Advent – die Mistel ruft. Küssen erlaubt. Im Gartenrezept sorgt der Apfel gut gebraten für wohlige Wärme (nicht nur) im Bauch. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Mistel
In den schon kahlen Baumkronen leuchten die grünen Wunderkugeln der Mistel, die inzwischen zur Vorweihnachtszeit gehören wie Tannenzweig, Apfel, Nuss und Mandelkern. Misteln sind zauberhafte Lebewesen, der Erde entrückt, dem Himmel nahe. Was Wunder, das man ihnen magische Kräfte nachsagt. Ein „Donnerbesen“ unter den Giebel gehängt, wehrt nach altem Glauben böse Kräfte ab und hält Blitze vom Haus ab.

Bauernregel:
Knospen an St. Barbara (4.12.),
sind zum Christfest Blüten da.

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Quitte, schön heiß

QuittensaftNachdem die Quitten geschält und entkernt sind, werden sie geviertelt, geachtelt und kommen in einen großen Topf. Mit etwas Apfel- oder Birnensaft übergossen köcheln sie bei milder Hitze langsam weich. Dabei bildet sich Saft. Den siebe ich ab und trinke ihn am liebsten heiß. Wieso? Na deshalb:

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Garten: Los, los!

Blog BlutpflaumenBloß nichts versäumen? Naja, es darf ruhig auch mal etwas gemächlicher gehen. Es muss ja nicht alles an einem Tag erledigt werden. Denn, eingekocht werden sollen die Gartenfrüchte ja auch noch – für den Wintervorrat. Diesmal im Gartenrezept deshalb ein „heißer“ Aufstrich. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Kirschpflaume
Auf die ist immer Verlass! Kirschpflaumen oder Wilde Pflaumen (Prunus cerasifera), regional auch Kriecherl genannt, tragen selbst in für Obst ungünstigen Jahren, wie dieses eins ist, gute Ernte. Die kleinen Bäume gibt es auch mit rotem Laub, dann heißen sie Blutpflaumen. Die Gehölze werden meistens nur wegen ihrer sehr frühen, überreichen Blüte zur Zierde gepflanzt. Doch sollte man die Früchte nicht verachten, denn sie lassen sich gut nutzen.

Bauernregel:
Sind Lorenz (10.8.) und Bertl (24.8.) schön,
wird der Herbst gar gut ausgeh‘n.

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Garten: Hitzefragen

Strandflieder 1Die Hundstage machen ihrem Namen alle Ehre. Da stellen sich dem Gärtner so einige Fragen. Aber in den lauen Sommernächten lässt sich auch herrlich in den Sternenhimmel gucken. Und vielleicht was grillen, dazu passt das Stachelbeerchutney aus dem Gartenrezept der Woche. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Strandflieder
Schon mal im August am Strand des Mittelmeers in voller Sonne gelegen? Oder in Küstengebirgen der Mittelmeerinseln gewandert? Da ist es richtig warm, so heiß und trocken,  dass einem der hiesige Sommer fast schon wieder kühl vorkommt. Wer solche Verhältnisse gewöhnt ist, wächst in Jahren wie diesen besonders gut. Sommer, Sonne, Strand – der Strandflieder (Limonium sinuatum) fühlt sich da pudelwohl. Vielleicht sollte man sich den mal für den nächsten Sommer vormerken? Braucht nicht gegossen zu werden…

Bauernregel:
Hundstage (23.7.-23.8.) heiß,
Winter lange weiß.

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Garten: Beeren satt!

Lavendel und RosenEs geht ans Ernten, endlich – die Beeren sind reif. Außerdem Tipps gegen lästige Ameisen und Anleitung, wie Hortensien glücklich werden. Im Gartenrezept der Woche machen sich Basilikum-Gnocchi auf Tomatensauce gut. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Lavendel
Dass der Sommer in seine Hochphase kommt, merkt man im Garten oft an einem besonderen Duft – der Lavendel blüht. Seine wunderbare Blütenfarbe, lavendelblau, beruhigt ebenso wie sein charakteristisches Aroma. Ideal für Stressgeplagte! Ein paar Blütenstiele darf man ruhig abschneiden und trocknen, um den Duft ins Haus zu holen.

Bauernregel:
Die erste Birn‘ bricht Margareth (15.7.),
darauf überall die Ernte angeht.

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Steckrübensuppe

Etwas Warmes braucht der Mensch in diesen Tagen. Eine gute Suppe kommt da immer recht. Steckrüben – früher absolutes Arme-Leute-Essen – eignen sich wunderbar für ein schmackhaftes Essen. Das besondere Etwas ist hier die Einlage: Geröstete Kastanien mit Birnenstückchen, gewürzt mit Zimt und Rosmarin (die heizen richtig ein!). So wird die einfache Suppe zum kulinarischen Highlight. Wetten?

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Winterwurzelsuppe mit Thymian-Kastanien und Zimt

Das war einer der Hits beim Küchen-Rendezvous „Kraut trifft Rübe“ im Oktober 2012. Eine samtige Suppe aus Wurzeln, als Einlage knackige Edelkastanien. Ganz einfach zubereitet, schmeckt aber raffiniert! Zwei Drittel Wurzelgemüse (z.B. Pastinaken, Petersilienwurzel, Herbstrüben, Gelbe Rüben) und ein Drittel mehlige Kartoffeln putzen und grob würfeln. Zwiebelwürfel anschmoren, Gemüse dazu geben, kurz anrösten, mit Brühe …

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Herbstgenuss mit Wintervorfreude

Draußen wird es dunkler und kälter. Da braucht der Mensch etwas Erhellendes und Wärmendes. Bei mir zieht ein wunderbarer Duft nach Quitten, Äpfeln und Gewürzen durchs Haus. Im Entsafter brodeln Herbstfrüchte, nämlich Quitten, Äpfel, Hagebutten und Kürbisse. Der noch heiße Saft, gewürzt mit ngwer, Kardamom und Zimt, verbreitet ein wohliges Gefühl – wer soll da noch Trübsal blasen oder gar krank werden?

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