Kapuzinerkresse-Essig

Kapuzinerkresse-Essig

Feurig orangerot, aromatisch duftend und mit pikanter Würze präsentiert sich ein Essig, der mit Kapuzinerkresse verfeinert wird. Der sieht nicht nur attraktiv aus und schmeckt hervorragend, sondern hat auch allerlei Kräfte. So entsteht der Essig Ein Gefäß, z.B. eine Flasche mit weitem Hals oder ein Einmachglas wird locker zu einem Drittel mit frischen Kapuzinerkresseblüten gefüllt. …

WeiterlesenKapuzinerkresse-Essig

Bunte Kapuzinerkresseblüten krönen jeden Salat

Natürlich antibiotisch: Kapuzinerkresse

Ein wahres Multitalent Sie schmückt mit leuchtenden Blüten so manchen Garten, so manchen Balkonkasten und Kübel, die Große Kapuzinerkresse, botanisch Tropaeolum majus. Mit ihrer Pracht macht sie nicht nur viel Freude, sondern sich auch sonst in vielfältiger Weise nützlich. Gewitzte Gärtner setzen sie als Blattlausfänger ein, pflanzen sie als Schnecken abwehrende Barriere rund um das …

WeiterlesenNatürlich antibiotisch: Kapuzinerkresse

Frühlings-Pflanzenlust

Noch ist Frühling – auch wenn die Zeichen der Natur den Sommer schon ahnen lassen. Deswegen zeige ich Ihnen gerne noch die Frühlingskräuter, Frühlingsblüten und Frühlingsblätter – beim ersten der drei schon traditionellen Kräuterspaziergänge pro Jahr am Schneiderhof in Dachau Mitterndorf.  Diesen Mittwoch, 22. Mai 2019 von 17-19 Uhr.

Karfreitag

Mit Karfreitag sind so manche Pflanzen eng verbunden. Schneidet man in der Nacht zu Karfreitag einen Holunderzweig auf dem Kirchhof und bohrt das Mark heraus, kann man damit Hexen erspähen. Man braucht nur beim Gottesdienst hindurch zu blicken, Hexen sitzen stets verkehrt herum zum Altar. Aber man sollte die Kirche vor dem Läuten schleunigst verlassen, sonst drehen einem die entdeckten Hexen den Kragen um oder jagen einem ihre Katzen auf den Hals.

Gründonnerstag

In der Passionswoche zwischen Palmsonntag und Ostern hat der Donnerstag eine besondere Bedeutung. Gründonnerstag, eine sehr logisch klingende und wahrscheinliche Deutung des Namens bezieht sich auf den Brauch, an diesem Tag besonders viel Grünes zu essen. Mit grünem Gemüse und grünen Kräutern soll man die Kraft des Frühlings und die Stärke des Austriebs in sich aufnehmen. Laut Volksglauben wird man dadurch das ganze Jahr nicht krank und hat immer Geld im Beutel. Traditionell gibt es an diesem Tag eine bestimmte Speise wie Suppe, Brot oder Kuchen.

Taube Nesseln 3

Und nochmal Taubnesseln, wahre Zuckerschnütchen: Kommt man den Hummeln zuvor, die das Hummelkarussell (das ist ein alter Name der Taubnesseln) anfliegen und die im Kreis um den vierkantigen Stängel aufgereihten Blüten wie beim Ringelspiel nacheinander besuchen, kann man selbst „Bienensaug“ spielen. Ausgezupfte Blüten, wie miniaturisierte Trinkhörner am Ansatz in den Mund gesteckt, lassen sich auslutschen. Honigsauger, Suggelblume, Schlotzerli, Schluznessel, Honigschläppchen, Zuckerschnuller, Zuzala, Zullerbadscher – all diese malerischen Bezeichnungen verraten den Spaß, den unzählige Kinder und Kind gebliebene Erwachsene schon mit den Taubnesseln erlebt haben. Weniger geläufig ist das Kindervergnügen, das Blütenröhrchen vorsichtig zwischen die Lippen zu nehmen, sachte hindurch zu pusten und dabei einen feinen Klang zu erzeugen – sind die Taubnesseln vielleicht deshalb wahre Lippenblütler?

Taube Nesseln 2

Weiter geht es mit den Taubnesseln, und zwar mit Familienbande. Wilhelm Busch (1832-1908) beschreibt in seinem Gedicht „Am Vorabend von Rosens Geburtstag“ die Taubnessel als stocktaub: „Taubnessel (mit dem Hörrohr): Hä, was? Hä, welche?“ Taubnesseln besitzen sie tatsächlich röhrenförmige Gebilde, jedoch nehmen sie damit keine akustischen Signale wahr. Vielmehr sind ihre fünf Blütenblätter zu einer langen Kronröhre verwachsen, die sich nach vorne zu zwei Lippen öffnet. Damit erwecken die Blüten den Eindruck eines aufgerissenen Munds, wenn man sie von vorne betrachtet. Vom griechischen „lamos“ für Schlund, Rachen soll sich der botanische Name Lamium für die Gattung und gleich auch für Lamiaceae, die gesamte Familie der Lippenblütler ableiten.

Taube Nesseln

Taub, das meint auch dumm oder ungeschickt, empfindungslos oder stumpfsinnig. Wer einst gehörlos war, musste unbelehrt bleiben und galt damit als geistig beschränkt, wenn nicht gar als deppert. Einfältig sind die Gewächse, von denen hier die Rede sein soll, aber überhaupt nicht. Im Gegenteil, wenn man sie mal genauer unter die Lupe nimmt, erweisen sie sich als überaus originell und voller Talente.

Es steht die Welt in Veilchen

„Der Frühling kommt, der Himmel lacht, es steht die Welt in Veilchen!“ schwärmte Theodor Storm. Laut griechischer Sage blühen Veilchen unter den Schritten der Frühlingsgöttin Persephone auf. Persephone wurde einst von Hades, dem Gott der Unterwelt geraubt. Ihre Mutter Demeter unterband vor lauter Gram um ihre verlorene Tochter alles Wachstum auf der Erde. Das konnte Göttervater Zeus nicht zulassen, deshalb drängte er auf eine Abmachung: Einen Teil des Jahres verbringt Persephone in der Unterwelt bei Hades, den anderen dagegen auf der Erde. Weilt sie bei Hades, stoppt das Wachstum, es wird Winter. Wenn sie aus der Unterwelt emporsteigt, blühen unter ihren Schritten auf der Erde überall Veilchen auf – zum Zeichen, dass jetzt die fruchtbare Zeit beginnt.

Wildkräuter locken – jetzt Lehrgang beginnen

Die Tage sind deutlich länger geworden, die warme Witterung hat viele Pflanzen schon ans Licht gelockt – damit steigt auch die Lust an Wildkräutern. Darüber kann man nie genug wissen, damit kann man sich ein Lebtag lang beschäftigen, davon bleibt man stets fasziniert. Warum nicht einen Lehrgang absolvieren und damit in die große Gemeinschaft Gleichgesinnter einsteigen: Kräuterpädagoge/in werden! Schnell anmelden – es starten mehrere Kurse in Bad Tölz, München, Burgbernheim in Mittelfranken, Kloster Neustift in Südtirol…

Mittsommer-Kräuter

Morgen ist Sommersonnenwende: die Kräuter stehen jetzt in ihrer höchsten Kraft und wollen entdeckt werden. Nicht nur das Johanniskraut ist in Traditionen verwurzelt, spendet Heilkraft, würzt das Essen, beflügelt die Phantasie. Kommen Sie mit mir auf die Suche nach den wilden Kräutern, die Sie glücklich machen. Sie werden garantiert fündig. Ich zeige Ihnen die bunte Pflanzenlust. Kurz und knackig beim Spaziergang auf dem Schneiderhof in Dachau-Mitterndorf, von 17 bis 18 Uhr. Anschließend können Sie gleich noch die Kräuter genießen und all das neue Wissen verinnerlichen, beim Wildkräuterkochvergnügen von 18 bis 19 Uhr.

Tagesseminar: Bäume in Küche und Heilkunde

Tagesseminar „Bäume in Küche und Heilkunde“ am 14.6.2018 von 9-17 Uhr in der Kräuter-Erlebnis-Villa in Bad Tölz: Eine elegante Linde, eine mächtige Lärche, ein knorriger Holunder – große wie kleine Gehölze ziehen jeden in ihren Bann. Bäume und Sträucher begleiten den Menschen durch alle Zeiten, nicht nur als Bau- und Brennmaterial, sondern auch als Nahrungslieferanten und Spender von hilfreicher Medizin. Früher war es selbstverständlich, sich von Baumzutaten zu ernähren und sie für Heilmittel aller Art zu verwenden. Bis heute können sie auf vielfältige Weise die Küche bereichern sowie Gesundheit und Wohlbefinden spenden.

Tagesseminar: Wilde Wurzeln

Tagesseminar „Wilde Wurzeln“ in der Kräuter-Erlebnis-Villa in Bad Tölz: Sie führen ein verborgenes Leben unter der Erde: Wurzeln. Sie bleiben unseren Blicken entzogen, aber es lohnt sich, sie ans Licht zu holen. Dann offenbaren die Wurzeln von Wildpflanzen ihre Geheimnisse. Nicht nur Löwenzahn und Brennnesseln haben nutzbare Wurzeln, seit alters her schätzen die Menschen auch Klette und Bibernelle, Bocksbärte und Rapunzeln, Engelwurz und Nelkenwurz, nicht zu vergessen die Meisterwurz – die Meisterin aller Wurzeln. Faszinierend, welche Aromen und Vitalstoffe in den unterirdischen Pflanzenorganen stecken. Eine spannende Reise durch die „Unterwelt“ der heimischen Flora mit vielen Tipps und Tricks für den richtigen Umgang mit Wurzeln, in der Küche wie für die Hausapotheke – selbstverständlich mit allem Respekt vor den Pflanzen.

Hopfensprossen

Der Wilde Hopfen (Humulus lupulus) sprießt! Ist es nicht die Wucht? Renate Blaes hat die unbändige Wuchskraft der jungen Ranke eingefangen. Genau hinsehen: Ist sie nicht schon wieder ein Stückchen länger geworden in der letzten Minute?

Schnell noch ein paar junge Triebe ernten, bevor sie holzig werden. Und daraus ein schnelles Gericht gekocht: Nudeln mit Hopfensprossen.

WeiterlesenHopfensprossen

Wiesengold

LoewenzahnbluetenNur jetzt noch! Löwenzahnblüten en masse. Bald sind’s nur noch Pusteblumen, dann ist Pustekuchen mit Blütengenuss. An einem sonnigen Tag voller Blütenstaub, der sorgt richtig für Farbe und Aroma. Also schnell eine Schüssel voll zupfen. Und das bitte nur von der eigenen Wiese oder am Wiesenrand, niemals in die Wiese hineingehen. Dann ausbreiten, am besten flach auf ein Tablett, locker mit Zeitung abdecken und 5 Minuten warten. Danach haben sich all die kleinen schwarzen Käferkerlchen und andere Genüsslinge aus dem Staub gemacht. Und nun?

WeiterlesenWiesengold

Schön sauer, der Ampfer

Sauerampfer – klingt verächtlich aus dem Munde eines Weinliebhabers. Dagegen umso verlockender für einen Wildpflanzenkenner. Gerade sprießt er wieder, das Essigkraut, der Sauerlump, der Surimuri. Kaum jemand, der sich nicht erinnert, mit welcher Lust man als Kind die frischen Blätter des Sauerampfers von der Wiese gezupft und genüsslich zerkaut hat: so schön sauer! Da lief einem das Wasser im Munde zusammen und der Durst war gelöscht. Will nicht auch jeder Koch seinen Gästen ein solches Wohlgefühl vermitteln? Dann kommt er am Sauerampfer kaum vorbei.
Mehr zum Sauerampfer auch im Wildpflanzen-Magazin – dem monatlich erscheinenden e-Magazin rund um Wildkräuter und mehr.

Item added to cart.
0 items - 0,00