Schön sauer, der Ampfer

Sauerampfer – klingt verächtlich aus dem Munde eines Weinliebhabers. Dagegen umso verlockender für einen Wildpflanzenkenner. Gerade sprießt er wieder, das Essigkraut, der Sauerlump, der Surimuri. Kaum jemand, der sich nicht erinnert, mit welcher Lust man als Kind die frischen Blätter des Sauerampfers von der Wiese gezupft und genüsslich zerkaut hat: so schön sauer! Da lief einem das Wasser im Munde zusammen und der Durst war gelöscht. Will nicht auch jeder Koch seinen Gästen ein solches Wohlgefühl vermitteln? Dann kommt er am Sauerampfer kaum vorbei.
Mehr zum Sauerampfer auch im Wildpflanzen-Magazin – dem monatlich erscheinenden e-Magazin rund um Wildkräuter und mehr.

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Gründonnerstag

Wildkräuter bringen mich – auch nach vielen Jahren intensiver Beschäftigung mit ihnen – immer wieder in Erstaunen. Kaum schmilzt der Schnee, wecken die ersten Strahlen der Frühlingssonne die Pflänzchen und bringen sie kräftig zum Sprießen. Woher nehmen diese Geschöpfe nur ihre Energie? Zu keiner anderen Zeit schmecken die kleinen Kräuter besser. Weil wir den ganzen langen Winter lang auf sie warten mussten?

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Winter-Kräuter-Menü

Obwohl die warmen Tage schon überall die ersten Frühlingsboten wie Haselkätzchen und Schneeglöckerl hervorlocken, ist doch noch Winter. So richtig wachsen will es noch nicht. Und wer weiß, ob der Winter nicht noch einmal einzieht? Egal, es gibt immer was zu suchen und zu finden. Sogar ausreichend, um damit ein ganzes Kräuter-Menü zu kochen. Glaubt ihr nicht? Na dann:

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Beifuß – der überraschend feine Magenfreund

Winter. Da lechzt der Magen nach Wärme, deftigem Braten, Würsten, knusprigen Bratkartoffeln, Rüben und Kraut. Ein Ganserl darf‘s auch mal sein, oder kräftige Speckbohnen. Fehlt nur noch die richtige Würze, damit auch alles gelungen schmeckt und wohl bekommt. Ich wüsste da was, ein altbewährtes Kraut: Beifuß!

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Wenn der Bärlauch Früchte kriegt

Bald ist seine Zeit dahin, schon in kurzer Zeit wird man ihn nicht mehr sehen: Bärlauch. Ganz zum Schluss läuft er aber nochmals zur Hochform auf, wenn er seine Früchte bildet. Noch grüne Bärlauchfrüchte schmecken, so klein sie auch sind, einfach riesig. Grüner Kaviar? Oder besser Grüner Waldpfeffer?

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Pas de deux

Nachdem im letzten Herbst vielerorts Eckern in Hülle und Fülle aus den Kronen der Buchen geregnet sind, darf man sich jetzt auf ein besonderes Schauspiel freuen. Alles, was von hungrigen Waldtieren (oder fleißigen Wildfrüchtesammlern) übersehen wurde, keimt nun. Wie gesät, dicht an dicht überziehen Buchenkeimlinge den Waldboden. Zugreifen beim jungen Gemüse: Diese Keimlinge gehören mit zu dem Besten, was der Buchenwald zu bieten hat.

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Liebling der Woche: Brennnessel 4

Gefunden über die Brennnessel: „Bereitet man die Brennnessel als Salat zu, so rollt man die gewaschenen Blätter und Spitzen in einem feuchten Geschirrtuch ein paar Mal hin und her. Dabei werden die Brennnhaare gebrochen und sie kann roh gegessen werden.“ Prima Tipp – gefunden in „Die Wildkräuter der vier Jahreszeiten“ von Daniela Dettling im Freya Verlag.

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Liebling der Woche: Brennnessel 2

So hübsch und heiß begehrt – Brennnesseln sind Futterpflanzen für rund 50 Schmetterlingsarten! Wo es keine Brennnesseln gibt, gibt’s auch keine Schmetterlinge. Denn man kann noch so viele Blüten für Falter säen oder pflanzen, solange die Raupen nichts zum Leben finden…

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Gutes aus Grünzeug

Kräuterkuchen und Kaffee aus Löwenzahn in Franken – Kräuterpädagogin Daniela Wattenbach zeigt Paul Enghofer (Zwischen Spessart und Karwendel am 25.3.2017) ihre Heimat kulinarisch. Unbedingt ansehen, den Film aus dem Städtchen Burgbernheim mitten in Streuobstwiesen, wo der „EinHeimische“ zuhause ist, wo ich einen Lehrgang Kräuterpädagoge unterrichte, wo die von mir begleitete BR-Reise dieses Jahr auch hinführt…
Zum Film geht’s mit einem Klick HIER.

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Salat der Goldschürfer

Kalifornien, im Jahr 1850. Man hatte Gold entdeckt und alles rannte ins vermeintlich verheißene Land der Glückseligkeit, um das edle Metall zu suchen, unermesslichen Reichtum zu finden. Tausende wühlten in der Erde, kehrten das Unterste zuoberst. In ihrer Gier vergaßen sie alles – auch den Anbau von Nahrungsmitteln.

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Sämereien – ganz gesund

Es müssen nicht immer Blätter, Blüten oder Wurzeln sein – auch Samen sind heilkräftig. Wer nur ein wenig nachdenkt, dem fallen ganz viele ein. Kümmel, Fenchel, Anis, Mariendistelsamen, Bockshornklee, Kürbiskerne, Nachtkerzensamen… Im Bild: Schwarzkümmel, Nigella sativa.

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Pizzakraut

Ein unbestrittenes Lieblingsgericht von uns Deutschen: Pizza. Als übermäßig gesund gilt so eine Pizza ja nicht gerade – und doch steckt in ihr zumindest ein bisserl etwas von einem Kraut, das wahre Wunderkräfte entfalten soll. Pizza wie Pasta werden gewöhnlich mit Oregano (Origanum vulgare), dem wilden Majoran oder Dost, gewürzt. Und Oregano ist viel mehr als nur ein Würzkraut.

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