Gründonnerstag

In der Passionswoche zwischen Palmsonntag und Ostern hat der Donnerstag eine besondere Bedeutung. Gründonnerstag, eine sehr logisch klingende und wahrscheinliche Deutung des Namens bezieht sich auf den Brauch, an diesem Tag besonders viel Grünes zu essen. Mit grünem Gemüse und grünen Kräutern soll man die Kraft des Frühlings und die Stärke des Austriebs in sich aufnehmen. Laut Volksglauben wird man dadurch das ganze Jahr nicht krank und hat immer Geld im Beutel. Traditionell gibt es an diesem Tag eine bestimmte Speise wie Suppe, Brot oder Kuchen.

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Taube Nesseln 3

Und nochmal Taubnesseln, wahre Zuckerschnütchen: Kommt man den Hummeln zuvor, die das Hummelkarussell (das ist ein alter Name der Taubnesseln) anfliegen und die im Kreis um den vierkantigen Stängel aufgereihten Blüten wie beim Ringelspiel nacheinander besuchen, kann man selbst „Bienensaug“ spielen. Ausgezupfte Blüten, wie miniaturisierte Trinkhörner am Ansatz in den Mund gesteckt, lassen sich auslutschen. Honigsauger, Suggelblume, Schlotzerli, Schluznessel, Honigschläppchen, Zuckerschnuller, Zuzala, Zullerbadscher – all diese malerischen Bezeichnungen verraten den Spaß, den unzählige Kinder und Kind gebliebene Erwachsene schon mit den Taubnesseln erlebt haben. Weniger geläufig ist das Kindervergnügen, das Blütenröhrchen vorsichtig zwischen die Lippen zu nehmen, sachte hindurch zu pusten und dabei einen feinen Klang zu erzeugen – sind die Taubnesseln vielleicht deshalb wahre Lippenblütler?

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Ei, ei, ei – was für ein schönes Ei!

Meine langjährige Freundin Lotte aus dem Burgenland, eifrige Kräuterpädagogin und sehr kreative Wildpflanzenkennerin, schickt mir ihre diesjährige Oster-Ei-Verzierungs-Technik: Traditionell färbt sie die Eier mit Zwiebelschalen, nur halt sehr innovativ. Schaut selbst:

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Schön sauer, der Ampfer

Sauerampfer – klingt verächtlich aus dem Munde eines Weinliebhabers. Dagegen umso verlockender für einen Wildpflanzenkenner. Gerade sprießt er wieder, das Essigkraut, der Sauerlump, der Surimuri. Kaum jemand, der sich nicht erinnert, mit welcher Lust man als Kind die frischen Blätter des Sauerampfers von der Wiese gezupft und genüsslich zerkaut hat: so schön sauer! Da lief einem das Wasser im Munde zusammen und der Durst war gelöscht. Will nicht auch jeder Koch seinen Gästen ein solches Wohlgefühl vermitteln? Dann kommt er am Sauerampfer kaum vorbei.
Mehr zum Sauerampfer auch im Wildpflanzen-Magazin – dem monatlich erscheinenden e-Magazin rund um Wildkräuter und mehr.

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Kochvergnügen am Schneiderhof

Neue Küche – neuer Event: Auf dem Schneiderhof in Dachau-Mitterndorf gebe ich mehrmals einen unterhaltsamen und genussvollen Einblick in die saisonale Gemüseküche – frisch vom Hof, direkt aus dem Laden nebenan, sorgfältig zubereitet in der Schauküche. Zwei Stunden stehe ich für Sie bereit, zeige Tipps und Tricks für die richtige Zubereitung. Sie kommen einfach in diesem Zeitraum vorbei – ob nur für ein paar Minuten, gerne auch länger. Im Februar geht es um Kartoffeln, im März steht die Gründonnerstagssuppe auf dem Programm (zu Gründonnerstag). Mehr Infos hier: Kochvergnügen Februar 2018

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Wenn der Bärlauch Früchte kriegt

Bald ist seine Zeit dahin, schon in kurzer Zeit wird man ihn nicht mehr sehen: Bärlauch. Ganz zum Schluss läuft er aber nochmals zur Hochform auf, wenn er seine Früchte bildet. Noch grüne Bärlauchfrüchte schmecken, so klein sie auch sind, einfach riesig. Grüner Kaviar? Oder besser Grüner Waldpfeffer?

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glutenfreies Brot

Mehr Vielfalt auf dem Teller

Gehören unbedingt zu den Leibspeisen: Brot und Nudeln. Warum immer aus Weizen? Brotgenuss und Nudelglück geht auch mit anderen Getreiden oder Pseudo-Cerealien. Einfach mal ausprobieren, denn Vielfalt auf dem Teller heißt auch mehr Variation auf den Feldern.

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Vom Kochen mit Heu

Frischkost ist derzeit Mangelware. Außer einigen Blättern an wilden Brombeeren, derben Nadeln an Fichten oder wenigen Stängeln Vogelmiere ist kaum etwas zu holen für Wildpflanzenfreunde. Dann eben Trockenkost!

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Muss man haben…

Landkraeuterkueche Loewenzahn Verlag„Die gute Landkräuterküche“ heißt das neue Buch von Kräuterpädagogin Alexia Zöggeler aus Südtirol (sie führt übrigens einen ganz attraktiven Blog über Landkräuter). Mit natürlichen Aromen einfach unwiderstehlich kochen und backen – lautet der Untertitel, und das glaube ich unbesehen. Wer Alexia kennt, weiß wie Landkräuter, wilde Kräuter, Blüten und regionale Gemüse schmecken, wunderbar auf den Teller drapiert werden und Herz und Magen erfreuen.

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Wildkräuter in der Küche

Mit Wildkräutern kochen, das ist mehr als mein Hobby! Schmeckt einfach unvergleichlich, das muss man erleben. Lust dazu? Dann anmelden zum Küchen-Rendezvous am Mittwoch, den 27. April 2016. Das Motto heißt „Mohrrübe trifft Löwenzahn und Wiesenkerbel – Frühlingsküche wild verfeinert“. Und was gibt’s? Na, zum Beispiel Gemüsesülzchen mit Frühlings-Kräuter-Salat und zweierlei Karotten-Pesto – aber mehr wird …

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Chutneys – Krönung für viele Gerichte

ChutneyWer will feines Chutney kochen, der muss haben… nicht unbedingt sieben Sachen, aber am besten kreative und fachkundige Anleitung. Gibt es, nicht nur beim Küchen-Rendezvous, sondern auch bei Kräuterpädagogin Iris Hirschhorn in Kaufering. Wer die feinen Chutneys und vielen anderen Produkte von Iris kennt, wird sich die Finger schlecken, wenn er mit ihr zusammen Früchte, Gemüse und Wildkräuter herzhaft einkochen darf. Auf los – schnell anmelden:

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Fliederstrauß

Muttertag? Noch kein Geschenk?

Am 10. Mai ist Muttertag!   Schnell noch einen Blumenstrauß? Oder Flieder in Nachbars Garten stehlen? Ach was… Viele Mütter kochen gerne – haben oft aber wenig Zeit zum Genießen, weil die ganze Rasselbande am Tisch versorgt werden muss und nach dem Einkauf und Vorbereiten auch noch das Schlamassel mit dem Abwasch hinterher kommt. Einmal …

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Kräuterspaziergang und Kochvergnügen

BTN 2013 HomepageSeit 15 Jahren gibt es die BayernTourNatur – Deutschlands größte Umweltbildungsaktion für erfolgreiche Vermittlung von Naturerfahrung. Seit acht Jahren zeige ich in diesem Rahmen einem breiten Publikum in Dachau-Mitterndorf die Schätze am Schneiderhof.

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Blüten Kochen

Kochen mit Blüten

Blüten – aus dem Garten wie von der Wiese – für die Küche! Wie man mit Blumen wundervolle Rezepte zaubert, zeigt die Sendung „Gesundheit“ am Dienstag, den 3. Juni 2014 um 19 Uhr im Bayerischen Fernsehen. Ich zupfe und bereite mit drei liebenswerten Damen ein Menü zu: Klatschmohn-Kräutersalat, dazu Blütenbutterbrote. Nudeln mit Rosenpesto. Himbeercreme mit …

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Kochen in der Kiste

Garwerkstatt KisteAlthergebracht, aber beileibe nicht ein bisschen altmodisch, sondern absolut zeitgemäß und zukunftsweisend: Die Kochkiste! Damit lässt sich viel Energie sparen, das passt gerade gut zur Diskussion über neue Stromtrassen und Energieverschwendung. Das dachten sich auch findige liebe Leute aus Fuschl am See. Ich habe mich riesig gefreut, dass Gerlinde Egger, eine Kräuterpädagogin aus Salzburg, die ich mal unterrichten durfte, ein so bemerkenswertes Projekt  wie die Garwerkstatt in die Realität umgesetzt hat – und das auch noch so schick! Ich habe mir gleich mein Exemplar bestellt! Kochkiste – und was macht man damit?

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Quitte, ganz begehrt

QuittenbrotMit Speck fängt man Mäuse, mit Quittenspeck lockt man Zuckerschnuten! Quittenspeck, Quittenbrot, Quittenpaste, Quittenkonfekt – ich liebe es! Und nicht nur ich. Geht weg wie die warmen Semmeln. Weil es so gut ist. Rezept? Bitteschön:

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Brunnenkresse

Nasturtium BlaetterEchte Brunnenkresse (Nasturtium officinale) ist leider selten geworden. Nur an sehr sauberen Fließgewässern kann man sie hier und da noch antreffen. Häufig wird sie verwechselt mit dem Bitteren Schaumkraut (Cardamine amara), die ihr täuschend ähnlich sieht und auch Falsche Brunnenkresse genannt wird. Brunnenkresse hat einen hohlen Stängel und gelbe Staubgefäße – Bitteres Schaumkraut dagegen markgefüllte Stiele und violette Staubbeutel. Beide sind essbar, wenngleich die Echte Brunnenkresse ein ungleich eleganteres Aroma hat. Für beide gilt: Bloß nicht erhitzen! Sonst geht aller Geschmack verloren…

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Ei, ei, ei – Ostereier!

OstereierWie bekommt man Eier bunt? Mit Farben, natürlich. Und wie geht das natürlich, also ohne künstliche Färbemittel? Mit Säften und Aufgüssen. Hier die Ergebnisse meiner diesjährigen Experimente:

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