Karfreitag

Mit Karfreitag sind so manche Pflanzen eng verbunden. Schneidet man in der Nacht zu Karfreitag einen Holunderzweig auf dem Kirchhof und bohrt das Mark heraus, kann man damit Hexen erspähen. Man braucht nur beim Gottesdienst hindurch zu blicken, Hexen sitzen stets verkehrt herum zum Altar. Aber man sollte die Kirche vor dem Läuten schleunigst verlassen, sonst drehen einem die entdeckten Hexen den Kragen um oder jagen einem ihre Katzen auf den Hals.

Gründonnerstag

In der Passionswoche zwischen Palmsonntag und Ostern hat der Donnerstag eine besondere Bedeutung. Gründonnerstag, eine sehr logisch klingende und wahrscheinliche Deutung des Namens bezieht sich auf den Brauch, an diesem Tag besonders viel Grünes zu essen. Mit grünem Gemüse und grünen Kräutern soll man die Kraft des Frühlings und die Stärke des Austriebs in sich aufnehmen. Laut Volksglauben wird man dadurch das ganze Jahr nicht krank und hat immer Geld im Beutel. Traditionell gibt es an diesem Tag eine bestimmte Speise wie Suppe, Brot oder Kuchen.

So ein Glück mit dem Pech: Baumharze Teil 4

Achtsam sammeln: Während Harze fürs Räuchern nicht weiter vorbehandelt werden müssen, braucht man für Heilzwecke etwas größere Mengen und vor allem sauberes Material. Am besten fängt man flüssiges Harz aus ganzen Stämmen auf. Wenn Nadelbäume geschlagen werden, sondern die Schnittstellen oft reichlich Harz ab. Bei milder Witterung bleibt dies gut flüssig, man kann es von der Stammfläche leicht abschaben.

So ein Glück mit dem Pech: Baumharze Teil 3

Heilsame Harze: Harze schätzt man in der Heilkunde seit jeher hoch ein, insbesondere das Lärchenpech hat vor allem im Alpenraum einen besonderen Ruf. Ob Vieh oder Mensch, den Überlieferungen nach erzielte man mit dem Lärchenpech wahre Wunderdinge. Pures Pech trug man auf schwere Wunden auf, um sie zu verschließen und vor Entzündungen zu schützen. Harze fanden als Pflaster ebenso Verwendung wie als Salben gegen Rheuma, Gicht, Hexenschuss oder sonstige Gliederschmerzen. Als Zugsalbe fand sich eine Harzsalbe in jedem Haushalt, aber auch zur Linderung von Erkältungskrankheiten.

So ein Glück mit dem Pech: Baumharze Teil 2

Das Gold des Waldes: Weihnachten ohne Weihrauch? Raunächte ohne Räuchern? Uralte Traditionen leben seit einigen Jahren wieder auf. Das Wort Weihrauch leitet sich vom Althochdeutschen „wîhrouch“ ab, was heiliges Räucherwerk bedeutet.

So ein Glück mit dem Pech: Baumharze Teil 1

Warum ist die gute Stube zum Weihnachtsfest so von einem wunderbaren Waldduft erfüllt? Der Christbaum macht’s, er versprüht aus allen Poren seiner Nadeln, aber auch aus Ästen und Stamm sein Aroma. Genauer liegt es am Harz, in südlichen Regionen oft Pech genannt, das Fichten wie fast alle Nadelbäume bilden. Baumharze spielen in vielerlei Hinsicht eine große Rolle.

Naturkraft der Alpen

naturkraft-alpenAm Freitag, den 11. November 2016 von 9 bis 17 Uhr beginnt mit „Mensch und Winter“ der erste Teil einer neuen Tagungsreihe im Bildungshaus Kloster Neustift/Brixen (Südtirol). Astrid Süßmuth, Karl Volgger und ich werden in vier Vorträgen die Teilnehmer aktivieren, sich innig über die Naturkraft der Alpen auszutauschen. Herzliche Einladung zu einem spannenden Tag voller angeregter Gespräche, Ideen, Emotionen und mehr. 

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Palmkätzchen retten

WeidenkaetzchenBis Palmsonntag, Ostern ist es dieses Jahr zwar nicht mehr soooo weit, aber doch noch eine geraume Weile hin. Die Palmkätzchen, botanisch genauer die männlichen Blütenstände von Salweide (Salix caprea) und anderen Weiden sind aber schon da, werden wohl bald blühen und vergehen, wenn’s weiter so mild bleibt. Mit was binden wir dann die Palmbuschen, was kommt in den Osterstrauß?

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Garten: Glücksboten

Auch Gärten begrüßen das Neue Jahr: mit knallenden Knospen und sprießendem Glück. Während bei Winterjasmin und -schneeball vor Freude die Blüten aufgehen, wünschen Glücksklee und Geldbaum ein gutes Jahr. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de

Der Garten im Jahreswechsel:
• Es knallen die Knospen – Winterjasmin und Winterschneeball blühen.
• Es sprießt das Glück – der Glücksklee grünt.

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Schnuppertag NaturCoach am 2. Oktober 2010

Die KRÄUTERAKADEMIE Odelzhausen und das Dachauer Forum e.V. Katholische Erwachsenen-Bildung Dachau freuen sich, Ihnen den Zertifikatslehrgang NaturCoach mit einem Schnuppertag am Samstag, den 2. Oktober 2010 im Schlossgut Odelzhausen, Haupteingang Bräustüberl, vorzustellen.

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Vom Grün des Lebens

Rutenschlagen und Obstbaumwecken, Barbarazweige, Paradeisl und Christbaumloben, Raunachtsgeschichten und Efeuorakel – von der Vorweihnachtszeit bis über Neujahr hinaus ranken sich viele Bräuche rund um Bäume und Kräuter. Davon erzähle ich Ihnen bei einem Spaziergang durch den Bad Heilbrunner Kräuter-Erlebnis-Park am kommenden Sonntag, den 6. Dezember 2009 zwischen 11 und 12 Uhr. Nach all den Eindrücken …

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