Die glorreichen Sieben

Palmsonntag – Palmbuschen. Traditionell besteht ein solcher in vielen Regionen aus sieben verschiedenen Pflanzen. Diese glorreichen Sieben wählt man aus einer Reihe symbolträchtiger Gehölze aus, was eben vor der eigenen Haustür zu finden ist. Salweide (Palmkätzchen), Hasel, Eibe, Efeu, Wacholder, Stechpalme, Buchsbaum, Lärche, Eiche… Alle haben eine tiefsinnige Bedeutung:

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Palmkätzchen retten

WeidenkaetzchenBis Palmsonntag, Ostern ist es dieses Jahr zwar nicht mehr soooo weit, aber doch noch eine geraume Weile hin. Die Palmkätzchen, botanisch genauer die männlichen Blütenstände von Salweide (Salix caprea) und anderen Weiden sind aber schon da, werden wohl bald blühen und vergehen, wenn’s weiter so mild bleibt. Mit was binden wir dann die Palmbuschen, was kommt in den Osterstrauß?

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Garten: Ostern einläuten

NarcissusVom Eise befreit…? Goethes Osterspaziergang möge sich bewahrheiten. Gute Laune machen aber grüne Bräuche, bunte Sträuße, niedliche Blümchen und – diese Woche im Gartenrezept: Frühlingswilder Salat. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Osterglocken
Unter diesem Namen sind vor allem die goldgelb blühenden Trompetennarzissen bekannt. Sie hat sich dieses Jahr ein wenig verspätet, wird wohl kaum noch bis zum Osterfest läuten. Osterglocken nennt man aber auch Märzenbecher, Schachbrettblumen, Himmelsschlüssel, Buschwindröschen oder Küchenschellen – weil all diese Blumen gemeinhin um Ostern herum blühen. Heuer kommt der Titel Osterglocke wohl eher dem Schneeglöckchen zu.

Bauernregel:
Wenn es an Karfreitag regnet,
gibt es den ganzen Sommer über große Trockenheit.

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