Neunerlei Holz

Wer zu Weihnachten ein Bündel aus neunerlei Holzarten schnürt, die nicht von einem Baum stammen, kann in der Christnacht die Tiere sprechen hören und alle Naturwesen verstehen. Außerdem schützt das Zweigbündel vor bösen Geistern, bändigt die wilde Jagd zwischen den Jahren und dient als Notfeuer, falls einmal das Feuer im Herd erlischt oder ein Unwetter droht.

Wacholder – ein sagenhaftes Gehölz

Als immergrünes Gehölz steht der Wacholder oder Kranewitt (Juniperus communis) für immerwährendes Leben. Noch unterstrichen dadurch, dass die Sträucher steinalt werden können. Mit einem Knüppel aus ihrem zähen, dauerhaften Holz sollte man den Leibhaftigen erschlagen können. „Eichenlaub und Kranewitt, das mag der Teufel nit!“ heißt ein Spruch des Volkes. Also, auf damit in die Küche. Wacholder steht nicht auf der Liste der Anlage 1 zur Artenschutzverordnung, also darf man Zweige und Zapfen ernten, solange man den Strauch als Ganzes nicht beeinträchtigt und sich selbstverständlich nicht an Exemplaren in Naturschutzgebieten bedient.

Palmkätzchen retten

WeidenkaetzchenBis Palmsonntag, Ostern ist es dieses Jahr zwar nicht mehr soooo weit, aber doch noch eine geraume Weile hin. Die Palmkätzchen, botanisch genauer die männlichen Blütenstände von Salweide (Salix caprea) und anderen Weiden sind aber schon da, werden wohl bald blühen und vergehen, wenn’s weiter so mild bleibt. Mit was binden wir dann die Palmbuschen, was kommt in den Osterstrauß?

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Garten: Pflanzen in der Winterruhe halten

GartenschaumkrautFrühling im Winter? Trotzdem sollten Sie empfindliche Pflanzen wie Lavendel und Bauernhortenisen schützen. Und zwar nicht vor strenger Kälte, sondern vor dem Erwachen aus der Winterruhe! Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Gartenschaumkraut
Es gibt Pflanzen, die wachsen selbst im Winter. Eine davon ist das Gartenschaumkraut (Cardamine hirsuta). Weder gesät noch gepflanzt, taucht es plötzlich auf den Beeten auf und fällt mit seinen frischgrünen Blattrosetten gerade in der kalten Jahreszeit auf. Ähnlich wie das Springkraut (Impatiens) verbreitet es seine Samen und erobert sich so immer neue Standorte. Den meisten gilt es als Unkraut, es wächst sogar in Blumentöpfen auf der Fensterbank. Aber es ist auch bewundernswert, wie sich so eine kleine Pflanze gegen alle Widrigkeiten behauptet.

Bauernregel:
Ein Januar wie ein März
ist dem Bauern ein schlechter Scherz.

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Garten: Her mit dem Glück, hinfort mit bösen Geistern

GlueckskleeZum Jahreswechsel verschenkt man das Glück gleich töpfchenweise und es geht bösen Geistern an den Kragen. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Glücksbringer zur Jahreswende:
• Glücksklee.
• Kamelien und Azaleen.
• Glücksbambus.

Bauernregel:
Ist’s zu Silvester hell und klar,
steht vor der Tür das neue Jahr.

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Garten: Es blüht, es sprießt

Herrlich blühen jetzt die Kirschen, Schlehen und Magnolien mit ihren riesigen Kelchen. Wenn der Frühling mit Blüten wuchert, soll der Gärtner seine Samen streuen. Im Garten können Sie jetzt noch schnell Pflücksalat oder Bohnen ziehen. Außerdem: Das Geheimnis der blühenden Forsythie. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Bayerisches Frühlingsblütenfest:
• Kirschen in duftigen Wolken.
• Magnolien mit riesigen Kelchen.
• Schlehen ganz in Weiß.

Bauernregel:
Der April macht die Blumen und der Mai hat den Dank dafür.

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Birkenzauber

Obwohl der Winter draußen die Natur noch fest im Griff hat, spürt man den Frühling kommen. Die Tage werden länger, die Sonne steigt höher, die Vögel beginnen zu singen, die Knospen fangen an zu schwellen. Da fällt einem die schlanke, hoch aufgeschossene Birke ins Auge, mit ihrem weißen Stamm und ihren langen, schwingenden Zweigen. Streckt sie uns die nicht zum Gruß entgegen?  Damit die Natur bei Ihnen Wurzeln schlägt – eine Serie von Henriette Dornberger und mir in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt.

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Garten: Was Gartenfreunde erfreut

Gartenbücher sind etwas Schönes, aber nach dem Zehnten freuen sich sogar Gartenfreunde über andere Geschenke. Versuchen Sie es doch mal mit einem selbstgemachten Saatgut-Kalender. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de

Bauernregel:
Fällt der Vorwinter aus,
so kommt der Nachwinter mit Gebraus.

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Garten: Blumenpracht tütenweise verschenken

Verschenken Sie zum Valentinstag statt der üblichen Rosen doch einmal Tütchen mit Blumensamen für eine blütenfrische Saison. Zum Beispiel die farbenfrohe – und schmackhafte – Kapuzinerkresse. Aber nur, wenn der Partner auch ein Sinn fürs Gärtnern hat! Meine wöchentlichen Gartentipps, auch auf br-online.

Bauernregel:
Hüpfen Eichhörnlein und Finken,
siehst du schon den Frühling winken.

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Garten: Gewürze mögen Wärme

Zitronenthymian, Lavendel, Rosmarin: Diese Gewürze sind wärmebedürftig. Ohne eine schützende Schneedecke setzt ihnen Frost und Sonne zu. Umsorgen Sie Ihre Gewürze stattdessen mit Gartenerde, Zweigen und Vlies. Meine wöchentlichen Gartentipps, auch auf br-online.

Bauernregel:
Im Januar viel Regen und wenig Schnee,
tut Saaten, Wiesen und Bäumen weh.

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