Garten: Her mit dem Glück, hinfort mit bösen Geistern

GlueckskleeZum Jahreswechsel verschenkt man das Glück gleich töpfchenweise und es geht bösen Geistern an den Kragen. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Glücksbringer zur Jahreswende:
• Glücksklee.
• Kamelien und Azaleen.
• Glücksbambus.

Bauernregel:
Ist’s zu Silvester hell und klar,
steht vor der Tür das neue Jahr.

RaeucherkraeuterFort mit bösen Geistern
Nach alter Tradition sind es die Nächte zwischen Weihnachten und Dreikönig, zu denen man die bösen Geister ausräuchert. In diesen Raunächten bekommt auch der Garten seinen Segen, damit im neuen Jahr alles gut wächst und gedeiht. Kräuter zum Räuchern gibt es sicherlich noch draußen: Salbei, Rosmarin, Thymian, Beifuß, Lavendel. Von diesen ein  Zweiglein schneiden und auf glühender Kohle in einer Räucherpfanne verglimmen.

Winterschutz ZiergraeserHoch mit Ästen und Zweigen
Den schweren, nassen Schnee im Dezember hat so manches Gehölz zu Boden gezwungen. Starke Äste von Strauchrosen, kräftige Triebe bei Immergrünen und dichtes Gezweig bei Heckensträuchern liegt noch immer niedergedrückt am Boden. Richten Sie die Äste wieder auf, binden Sie sie an – sofern sie nicht gebrochen sind. Bruch muss entfernt werden, die Bruchstellen schneidet man mit scharfer Klinge sauber nach. So können die Wundern rasch verheilen. Falls noch nicht geschehen, werden Ziergräser zu lockeren Büscheln zusammengebunden. So kann Schnee sie nicht knicken.

Wasser aus Untersetzern entfernenRaus aus dem Nass
Schnee, Tauwetter, Regen – es hat sich ganz gut Nass gesammelt. Was gut ist für den Boden, richtet bei Kübelpflanzen eher Schaden an. Kontrollieren Sie Ihre Topfpflanzen, die im Winter draußen geblieben sind. Wasser aus Untersetzern und Übertöpfen muss unbedingt entfernt werden. Wenn Ihre Kübelpflanzen gut geschützt unter Dach stehen, sollten Sie prüfen, ob die Erde noch genügend feucht ist. Nach der weihnachtlichen Warmphase besteht sicher Bedarf.

EfeuGartenweisheit
Glücksbringer Efeu
Was den Asiaten Azalee und Kamelie als Glücksboten zur Jahreswende, sollte den Europäern eigentlich der Efeu sein. Als immergrünes Klettergehölz verheißt der Efeu Hoffnung, als ungemein wuchsstarke Pflanze steht er für Lebenskraft und Stärke. Weil er mit seinen Haftwurzeln fast mit den stützenden Bäumen verwächst, gilt Efeu auch als Sinnbild für Treue. Und nicht zuletzt hat man sich früher beim dionysischen Gelage die Stirn mit Efeu bekränzt, um vor Kater und Kopfschmerz gefeit zu sein.

Ein Gedanke zu „Garten: Her mit dem Glück, hinfort mit bösen Geistern“

  1. Immer wieder frage ich mich ob Glücksklee Glück bringt? Und die Figuren welche reingesteckt werden ob die nicht weggelassen werden könnten…

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