Rauhreif vor Weihnachten

Auch wenn das Wetter nicht ganz passt – träumen darf man doch, mit einem Gedicht von Anna Ritter:
Das Christkind ist durch den Wald gegangen,
Sein Schleier blieb an den Zweigen hangen,
Da fror er fest in der Winterluft
Und glänzt heut‘ morgen wie lauter Duft.

Ich gehe still durch des Christkind’s Garten,
Im Herzen regt sich ein süß Erwarten:
Ist schon die Erde so reich bedacht,
Was hat es mir da erst mitgebracht!

Neunerlei Holz

Wer zu Weihnachten ein Bündel aus neunerlei Holzarten schnürt, die nicht von einem Baum stammen, kann in der Christnacht die Tiere sprechen hören und alle Naturwesen verstehen. Außerdem schützt das Zweigbündel vor bösen Geistern, bändigt die wilde Jagd zwischen den Jahren und dient als Notfeuer, falls einmal das Feuer im Herd erlischt oder ein Unwetter droht.

Weihnachtsgeschichte von der Buche

[caption id="attachment_88317" align="alignleft" width="300"] Foto: Renate Blaes[/caption]

Und es begab sich zu einer Zeit, als es auf Weihnachten zuging, und alle Menschen einen Christbaum besorgten… So beginnt meine Geschichte von der Buche, die für Christtagsfreude sorgt. Bereits bei Bayern 1 vorgelesen, jetzt in einer Reihe von Renate Blaes integriert: Kunterbunte Weihnachtsgeschichten. Haben Sie, habt Ihr auch eine Weihnachtsgeschichte? Dann schenkt sie doch weiter – denn geteilte Freude wird immer mehr, wie Wissen und Liebe!

Geschichte vom Weihnachtsblümchen

[caption id="attachment_88315" align="alignleft" width="300"] Foto: Renate Blaes[/caption]

Auf der Seite : Kunterbunte Weihnachtsgeschichten von Renate Blaes gibt es hübsche Reihe von Weihnachtsgeschichten, darunter auch welche von mir. „Das Weihnachtsblümchen“ erzählt von einem Gänseblümchen, das sich nichts mehr wünscht, als auch beim Weihnachtsfest dabei zu sein. Und wer selber eine schöne Advents- oder Weihnachtsgeschichte hat, die er gerne allen Lesern schenken möchte, der kann sie an Renate Blaes schicken. Denn: Freude wird wie Wissen und Liebe immer mehr je mehr man sie teilt!

Weihnachtsgeschichten

Advent, Weihnachten – Zeit für Geschichten. Am schönsten, wenn sie vorgelesen oder in einer gemütlichen Runde erzählt werden. Eine ganze Reihe davon hat Renate Blaes gesammelt – auf ihrer Homepage, für jedermann und jederfrau zum nachlesen: Kunterbunte Weihnachtsgeschichten. Wer selber eine Weihnachtsgeschichte weiß, geschrieben hat und sie gerne allen Lesern schenken möchte, der kann sie gerne an Renate Blaes schicken. Denn: Freude wird wie Wissen und Liebe immer mehr je mehr man sie teilt!

Frohe Weihnachten!

Weihnachten
Bäume leuchtend, Bäume blendend,
Überall das Süße spendend,
In dem Glanze sich bewegend,
Alt und junges Herz erregend –
Solch ein Fest ist uns bescheret,
Mancher Gaben Schmuck verehret;
Staunend schaun wir auf und nieder,
Hin und her und immer wieder.

Johann Wolfgang von Goethe

Weihnachts-Zapfen

pine-cone-519757_1920Am Weihnachtsabend kam als letzter zur Krippe ein kleiner Hirtenbub. Er hatte von den anderen Gehört, dass ein König geboren war, dort, wo der helle Stern leuchtete. Alle zogen dorthin und nahmen Geschenke mit. Der kleine Hirtenbub wollte auch etwas schenken, aber er besaß nichts. In seiner Hosentasche hatte er nur einen Zapfen aus dem Wald. Das war sein Spielzeug, mit dem konnte man Weitwerfen üben, die Schafe erschrecken, die alten Hirten ärgern.

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Grün, grün, grün

„I‘ m dreaming of a white christmas“? Grün, grün, grün war dieses Jahr die Weihnacht – grün der Tannenbaum, grün die Wiesen, grün die hoffnungsfrohe Stimmung. Grün hat doch was: Der Blick ins Grüne ist niemals anstrengend, Grün wirkt beruhigend. Grün ist die Farbe der Mitte, »ein mit sich zufriedenes Element«, wie Kandinsky sagte. Wir essen …

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Zeit statt Zeug

Kommt vielleicht ein paar Tage zu spät… Oder doch nicht! Gilt nämlich immer, nicht bloß zu Weihnachten. Und heute beginnt ein neues Jahr, voller guter Vorsätze. Einer davon heißt ab sofort „Zeit statt Zeug“. Einen Waldspaziergang statt Parfüm, den verschenke ich jetzt gleich. Angeregt durch folgende Website: www.zeit-statt-zeug.de. Reizt zum Mitmachen, Nachmachen, Weitermachen! Unbedingt. Das …

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Garten: Weihnachtszauber

WinterjasminDie staade Zeit. Alles bereitet sich aufs Fest vor, auch die Pflanzen. Die einen kleiden sich in weiße Spitzenkleider aus Reif, die anderen putzen ihr schönstes Grün heraus. Manche fangen vor lauter Freude an zu blühen. Und ich backe die letzten Plätzchen, diesmal Schlehenkränze. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Winterjasmin
Früh wie selten steht der Winterjasmin (Jasminum nudiflorum) heuer in Blüte. Das in China heimische Gewächs reiht sich gemeinsam mit Zaubernuss, Winterschneeball und Christrose zwar in die Riege der Winterblüher, öffnet seine Knospen gewöhnlich erst Ende Januar oder Anfang Februar. Die Blüten erinnern auf den ersten Blick an Forsythien, seine langen rutenförmigen Zweige zeigen den Winterjasmin dann doch als eigenständigen Strauch. Gerne wächst er gut geschützt an Mauern, über die seine Triebe wallen dürfen.

Bauernregel:
Ist es grün zur Weihnachtsfeier,
fällt der Schnee auf die Ostereier.

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Garten: Adventsfreuden

Mistel im BaumAdvent, Advent – das Kaminfeuer brennt. Wohin mit der Asche? Advent, Advent – lass Zweige blühen. Pflegen Sie den schönen Brauch am Barbaratag. Advent, Advent – die Mistel ruft. Küssen erlaubt. Im Gartenrezept sorgt der Apfel gut gebraten für wohlige Wärme (nicht nur) im Bauch. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Mistel
In den schon kahlen Baumkronen leuchten die grünen Wunderkugeln der Mistel, die inzwischen zur Vorweihnachtszeit gehören wie Tannenzweig, Apfel, Nuss und Mandelkern. Misteln sind zauberhafte Lebewesen, der Erde entrückt, dem Himmel nahe. Was Wunder, das man ihnen magische Kräfte nachsagt. Ein „Donnerbesen“ unter den Giebel gehängt, wehrt nach altem Glauben böse Kräfte ab und hält Blitze vom Haus ab.

Bauernregel:
Knospen an St. Barbara (4.12.),
sind zum Christfest Blüten da.

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Garten: Her mit dem Glück, hinfort mit bösen Geistern

GlueckskleeZum Jahreswechsel verschenkt man das Glück gleich töpfchenweise und es geht bösen Geistern an den Kragen. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Glücksbringer zur Jahreswende:
• Glücksklee.
• Kamelien und Azaleen.
• Glücksbambus.

Bauernregel:
Ist’s zu Silvester hell und klar,
steht vor der Tür das neue Jahr.

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Garten: Grüne Weihnachten

Während der Garten gerade Winterruhe hat, verlangt das Grünzeug im Haus Ihre Aufmerksamkeit. Wie Sie mit Weihnachtspflanzen, -bäumen und -schmuck anstellen können, erfahren Sie hier. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Weihnachtszeit im Garten:
• Glänzender Auftritt mit Nadeln: Tanne und Fichte.
• Strahlende Freude mit Blüten: Christrosen und Weihnachtskakteen.
• Leuchtender Kugelschmuck in Rot und Weiß: Stechpalme und Mistel.

Bauernregel:
Steckt die Krähe zu Weihnacht im Klee,
sitzt sie zu Ostern oft im Schnee.

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Garten: Weihnachtliche Düfte

Im Garten ist Ruhe eingekehrt. Überprüfen Sie, ob Ihre Beete noch gut eingepackt sind. Dann können Sie sich dem Blumenschmuck im Haus widmen – und zum Beispiel mit übriggebliebenen Kräutern einen duftenden Lichterkranz binden. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de

Gartenweihnacht:
• So manches Blatt, so mancher Zweig trägt ein Glitzerkleid.
• Den Rasen deckt ein dünnes Schneetuch.
• Schönes Nadelgrün bringt Frische.

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Himmelsfeuer

Wenn jetzt, in der Adventszeit morgens der Himmel rötlich schimmert, erinnert mich das an eine wundersame Geschichte. Sie wurde mir mal erzählt, oder ich habe sie irgendwo gelesen, als ich noch Kind war. Und kann sie nie wieder vergessen – da geht jedesmal die Phantasie mit mir durch. Die Geschichte, die ist diese:

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