Woher die Schlehe ihre weißen Blüten hat

Vor langer Zeit hielten die Pflanzen im Wald eine Versammlung ab. Sie forschten nach dem Gewächs, dessen Zweige dereinst dem Heiland als Dornenkrone solche Pein gebracht hatten. Die Wildrose konnte es nicht sein, ihre Ranken hatten viel zu feine und zu weiche Stacheln. Auch vom Weißdorn fiel der Verdacht ab, waren seine Äste doch gar nicht biegsam genug. Schließlich blieben nur der Kreuzdorn und die Schlehe übrig.

Huflattich-Geschichte

Eine Geschichte über eine der ersten Pflanzen, die das neue Jahr einleitet. Warum der Huflattich in märchenhafter Weise, anders als die meisten Pflanzen, zuerst seine Blüten und dann erst seine Blätter bildet. Die Geschichte hat Judith so gut gefallen, dass sie mich gebeten hat, ob sie sie auf ihrer Homepage KRAUTWILD veröffentlichen darf – ich hab’s erlaubt. Schaut mal HIER.

Lichtmess-Glöckerl

Schneeglöckchen! Jedes Jahr wieder eine besondere Freude. Wie der weiße Stamm der Birke steht auch die weiße Blüte des Zwiebelgewächses für Reinheit und Neubeginn. Und natürlich für Helligkeit, Licht – das passt zum heutigen Tag: Lichtmess. Weiße Jungfern oder Lichtmess-Glöckerl hat man die Schneeglöckchen früher auch genannt und sie auf den Altar gestreut. Aber es gibt noch so viel mehr übers Glöckerl zu erzählen…

Baum-Advent: 4. Dezember

Wärmendes Laub: Noch hängen sie an den Zweigen, doch die Blätter der Eiche sind bereits abgestorben. Sie dienen dem Baum als Wärmeschutz, bewahren die neuen Knospen für den Frühjahrsaustrieb aber auch vor allzu starker Sonneneinstrahlung. Außerdem halten sie hungriges Wild ab, denn wer beißt schon gerne in ledrige, gerbstoffhaltige Kost? Erst wenn die neuen Blätter bereits wieder treiben, fällt das alte Laub endgültig – außer heftige Winterstürme reißen es schon vorher ab.

Märchen, Sagen und Geschichten

Warum die Esche schwarze Knospen hat? Das erzählt ein altes Märchen. Ebenso wie sich in  Geschichten die Rätsel lösen, warum die Linde herzförmige Blätter hat, die Eiche eine so zerfurchte Rinde kleidet. Warum die Lärche jedes Jahr goldene Nadeln bekommt, weshalb die Buche so stachelige Früchte trägt, wieso Bäume nicht in den Himmel wachsen… Und dann …

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Ein Baum (6)

Er lebt lange, wenn wir ihn leben lassen, so ein Baum. Er erlebt viel. Was er uns nicht alles erzählen könnte. Leider verstehen wir seine Sprache nicht. Oder doch? Man kann es ja mal versuchen, zumindest in sein hölzernes Herz zu horchen… „holz ist ein einsilbiges Wort, aber dahinter verbirgt sich eine Welt der Märchen …

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Feldsalat: Nicht nur gut gegen Wadenkrämpfe

Im Märchen „Rapunzel“ der Gebrüder Grimm verspürt die werdende Mutter unstillbaren Hunger nach eben dem Gemüse, das dem Kind nachher den Namen verleiht. Rapunzel!   Ob da wohl frischgrüne, nussig schmeckende und sehr verlockende Feldsalatpflänzchen im Garten der Hexe wuchsen? Wissen wir nicht. Aber wir wissen, dass  Feldsalat wegen seines hohen Magnesium- und Eisengehalts sowie …

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Die Schlehe im Märchen

Schlehen – geheimnisvolle Früchte. Der Schwarzdorn – mystischer Strauch. Märchenhaft… Häufig kann man in Artikeln über die Schlehen lesen, dass sie in Märchen eine gewichtige Rolle spielen. Aber wo? Wer kennt ein Märchen, in dem Schlehen vorkommen?

Das Märchen von den zwölf Monaten

NovemberEs war einmal eine alte Frau, die war bitter arm. Draußen war es neblig grau, ein kalter Wind pfiff durch die Lande. November. Um ihre karge Stube ein wenig wärmen zu können, ging sie in den Wald, etwas Reisig zu holen. Wie sie die ersten Zweiglein bündelte, kamen plötzlich zwölf Männer zu ihr, ein jeder von anderem Alter und Charakter. Sie grüßten die Frau und meinten, dass es heute schon ein besonders unangenehmer Tag sei.

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Zauberpflanzen und Pflanzenmärchen

HolunderknospenDie Perlen der Frau Holle! Der Schwarze Holunder spielt eine große Rolle bei den Rosen-, Kunst- und Gartentagen im oberfränkischen Hollfeld (nahe Bayreuth) – dieses Wochenende am 15. und 16. Juni 2013. Dieses Jahr stehen Märchen im Mittelpunkt, liebevoll inszeniert – vom Gangolfturm hängt der Rapunzelzopf herab, auf dem Marktplatz gibt es einen märchenhaften Garten, die Schulkinder haben bezaubernde Märchenbilder gemalt, es gibt allerlei über Zauberpflanzen zu hören, man bekommt Märchenhaftes im Hexenhäusel serviert (von Kräuterpädagoginnen). Und selbstverständlich reihen sich Marktstände rund herum, mit einem sagenhaften Angebot.

Meine Beiträge:

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Als die Buche für Christfreude sorgte

Und es begab sich zu einer Zeit, als es auf Weihnachten zuging, und alle Menschen einen Christbaum besorgten. Der wurde mit allerlei Zuckerwerk, Strohsternen und bunten Bändern aufgeputzt und mit Lichtern besteckt, um die Stube zu schmücken. Eine Fichte, eine Tanne, eine Kiefer sollte es sein, die mit ihren immergrünen Nadeln duftende Frische und hoffnungsfrohes Grün spendeten. Als Beweis dafür, dass das Leben immer weiter geht und man voller Zuversicht in die Zukunft blicken darf.

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