Baumspaziergang und Kochshow

Spannendes zu Bäumen, diesmal am Freitag, 28. Juni 2019 in der Baumschule Steib in Roth: Ich öffne Ihnen die genussvolle und heilsame Welt der Bäume und Sträucher, die in Ihrem Garten wie in heimischer Natur wachsen. Bei einem kleinen Rundgang durch die abwechslungsreichen Baumreihen der Baumschule erfahren Sie viel Wissenswertes rund um die Gehölze, vor allem über deren Nutzung für die Küche wie fürs Wohlbefinden. Abgerundet wird alles mit einer kleinen Kochshow, bei der Köstlichkeiten mit Baumzutaten entstehen, die Sie natürlich auch probieren können.

Nachgekocht

Eugenia hat dieses Foto geschickt mit dem Kommentar „Wir haben das Rezept aus dem Baumbuch mit den Kindern nachgekocht, den Salat noch verfeinert mit Blättern von Löwenzahn, Giersch und Schafgarbe. Schmeckt uns allen superlecker!“ – Vor allem eine super Idee, mein Rezept aus dem Buch „Bäume in Küche und Heilkunde“ mit frischen Wildkräutern zu variieren. Danke, Eugenia!

Wenn Bäume wachsen: großartig!

„Die großen Taten der Menschen sind nicht die, welche lärmen. Das wirklich Große geschieht wie das Rieseln des Wassers, das Weben der Luft und das Wachsen der Bäume.“ Adalbert Stifter (1805-1868)
Gerade geschieht es wieder, das Großartige – etwa bei den Fichten, die ihre frischen Jahrestriebe sprießen lassen. Entdecken, staunen, bewundern, sich daran freuen!

Bäume im Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan

Bäume in Küche und Heilkunde: Lesung aus dem gleichnamigen Buch und Interview mit der Autorin Karin Greiner im Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan am Dienstag, 19. Juni 2018, 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Hanskarl-Goettling-Saal der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft, Hans-Carl-von-Carlowitz-Platz 1, 85354 Freising

Tagesseminar: Bäume in Küche und Heilkunde

Tagesseminar „Bäume in Küche und Heilkunde“ am 14.6.2018 von 9-17 Uhr in der Kräuter-Erlebnis-Villa in Bad Tölz: Eine elegante Linde, eine mächtige Lärche, ein knorriger Holunder – große wie kleine Gehölze ziehen jeden in ihren Bann. Bäume und Sträucher begleiten den Menschen durch alle Zeiten, nicht nur als Bau- und Brennmaterial, sondern auch als Nahrungslieferanten und Spender von hilfreicher Medizin. Früher war es selbstverständlich, sich von Baumzutaten zu ernähren und sie für Heilmittel aller Art zu verwenden. Bis heute können sie auf vielfältige Weise die Küche bereichern sowie Gesundheit und Wohlbefinden spenden.

Kätzchen, was für Schätzchen 3

Kätzchen ins Körbchen: Wenn Kätzchen ihren Dienst erfüllt haben, fallen sie gemeinhin einfach im Ganzen ab, nur bei Birken lösen sie sich nach und nach auf. Dann ist’s zu spät, Kätzchen wollen beizeiten gesammelt sein. Wozu? Aus einigen von ihnen lässt sich so manche Köstlichkeit zaubern, die ein oder anderen werden auch in der Volksheilkunde genutzt. Nach altem Glauben bleibt z.B. das ganze Jahr gesund, wer die ersten drei Weidenkätzchen des Frühlings schluckt.

Kätzchen, was für Schätzchen 2

Auch bei Kätzchen dreht sich alles um Liebe: Wenn nicht die Weiden, wer dann trägt auf seinen Zweigen Kätzchen? Weidenkätzchen fallen zwar wieder ein wenig aus dem üblichen Rahmen, denn sie hängen nicht herab und es gibt sie in männlicher wie weiblicher Ausführung, aber dafür verdienen sie den Namen ganz besonders. Männliche Weidenkätzchen tragen ein silbriges, streichelweiches Fell – Schmusekater. Weibliche Kätzchen geben sich bescheidener in grünlichen Seidenpelz gehüllt – Samtpfoten.

 

Kätzchen, was für Schätzchen

Katzenvideos sind die Hits im Internet. Die ganze Welt amüsiert sich über tollpatschige Katzen, findet Kätzchen so süß. Aber die Kätzchen, von denen hier die Rede sein wird, maunzen nicht, schnurren nicht, fahren keine Krallen aus, lassen sich höchstens streicheln. Die Rede ist nicht von Mietzekatzen, sondern von Blütenständen.

Buchvorstellung: Heimische Bäume bestimmen

Solche Bücher wünsche ich mir mehr! „Heimische Bäume bestimmen – in allen vier Jahreszeiten“ von Margret Gruber-Stadler aus dem Freya Verlag. Mit diesem kleinen, aber sehr feinen Buch gelingt die Bestimmung ganz bestimmt. Was für ein Reichtum an Abbildungen, die es wirklich zu jeder Zeit ermöglichen, den Baum richtig zuzuordnen. Großes Lob für dieses Werk – und ich kann es nur empfehlen!

Wald 2018

Bäume, Bäume, Zwischenräume – in den Wald eintauchen bedeutet Entschleunigung, Stressabbau, Gesundheitsvorsorge und noch viel mehr. Waldbaden heißt der neue Trend. Mit meinem Kollegen Martin Kiem (www.frontierwellbeing.eu) vermittelt der neu entwickelte Kurs „Alpines Waldbaden“ im Bildungshaus Kloster Neustift Wissen um den Wald und seine Erholungsfunktion sowie die richtigen Techniken, wie man selbst im Wald zu sich findet und das auch weitergeben kann. Der Kurs ist schon ausgebucht (neue Termine ab Frühjahr 2019) – aber im Herbst 2018 findet er in Bad Tölz statt, angepasst an die dortige Waldsituation. NaturWaldBaden. Ab September 2018 – Infos unter Telefon 01515 7687597 oder Mail kraeutererlebniszentrumev@yahoo.de

Bäume 2018

Bäume werden in diesem Jahr 2018 für mich eine bedeutende Rolle spielen. Nach dem Erscheinen meines Buchs „Bäume in Küche und Heilkunde“ (AT-Verlag) tauche ich immer tiefer in das Thema ein. Je mehr ich mit Bäumen beschäftige, desto größer wird meine Begeisterung für sie. Jeden Tag aufs Neue gerate ich ins Staunen, entdecke neue Eigenschaften, steigert sich mein Respekt vor diesen besonderen Lebewesen. Das muss und will ich weitergeben. Deshalb gibt es einige Kurse über Bäume:

Frohe Weihnachten!

Weihnachten
Bäume leuchtend, Bäume blendend,
Überall das Süße spendend,
In dem Glanze sich bewegend,
Alt und junges Herz erregend –
Solch ein Fest ist uns bescheret,
Mancher Gaben Schmuck verehret;
Staunend schaun wir auf und nieder,
Hin und her und immer wieder.

Johann Wolfgang von Goethe

Baum-Advent: 24. Dezember

Weihnachtsbäume

Nun kommen die vielen Weihnachtsbäume
aus dem Wald in die Stadt herein.
Träumen sie ihre Waldesträume
wieder beim Laternenschein?

Könnten sie sprechen! Die holden Geschichten
von der Waldfrau, die Märchen webt,
was wir uns erst alles erdichten,
sie haben das alles wirklich erlebt.

Aus „Weihnachtsbäume“ von Gustav Falke (1853-1916)

 

Baum-Advent: 23. Dezember

Lehre von den Bäumen: Der griechische Philosoph und Naturforscher Theophrastos von Ephesos (371 – 287 v. Chr.) gilt als Begründer der Dendrologie, der Lehre von den Bäumen (nach griechisch dendron = Baum). Zu seiner Zeit herrschte in Athen akuter Holzmangel, weil Alexander der Große (356 – 323 v. Chr.), Herrscher des waldreichen Makedoniens, den Athenern kein Schiffsbauholz mehr lieferte. Theophrastos befasste sich daraufhin eingehend mit Fragen der Baumbotanik, Holznutzung und Standortkunde. Quintessenz seiner Forschungen waren auch wesentliche Erkenntnisse des Waldbaus.

 

Baum-Advent: 22. Dezember

Hoher Baum fängt viel Wind! …heißt eine alte Volksweisheit. Auf einen Baum wirken enorme Kräfte, sobald aus einer sanften Brise ein kräftiges Lüftchen oder gar ein heftiger Sturm wird. Eine voll belaubte Krone wirkt dabei wie ein Segel. Stamm, Äste, Zweige und Blattstiele müssen sich dem Wind beugen, oder sie brechen. Doch der Wind ist auch der Bäume Freund: Er trocknet die Blätter, er kämmt abgestorbene Teile heraus, er bestäubt unzählige Blüten. Und manchmal gibt der Wind den Bäumen auch besondere Gestalt, etwa den berühmten Windbuchen auf dem Schauinsland im Schwarzwald.

 

Baum-Advent: 21. Dezember

Sprichwörtlich: Wir sind aus edlem Holz geschnitzt, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, Bäume wachsen nicht in den Himmel, beim Kegeln wünscht man gut Holz! Unzählige Sprichworte und Volksweisheiten beweisen die Verbundenheit zwischen Mensch und Baum. Lassen Sie sich nicht auf die Palme bringen und begeben Sie sich nicht auf den Holzweg. Bleiben Sie stark wie ein Baum, klopfen Sie auf Holz, dann fühlen Sie sich, als ob Sie Bäume ausreißen könnten.

Baum-Advent: 20. Dezember

Malerisch: Nicht wenige Maler von Weltruhm waren dem Sujet Baum zugetan und hinterließen beeindruckende Werke. Nur beispielhaft seinen hier einige Künstler genannt, deren Bilder von Bäumen oder vom Wald vielen vor Augen stehen. Albrecht Dürer (1471 – 1528), bedeutendster Maler der frühen Neuzeit, zeigt mit seinen Federzeichnungen eine völlig neue Art der Naturbeobachtung. Caspar David Friedrich (1774 – 1840), Meister der Romantik, drückt mit seinen Baumdarstellungen Gefühle aus. Franz Marc (1880 – 1960), Mitbegründer des Expressionismus, stellt seine Tiere in der natürlichen Umgebung dar, etwa „Rehe im Wald“.

Baum-Advent: 19. Dezember

Brotbäume: Bäume, die den Menschen ein Auskommen sichern, werden häufig als Brotbäume bezeichnet. Die Gewöhnliche Fichte (Picea abies) wie die Wald-Kiefer (Pinus sylvestris) gelten als Deutschlands Brotbäume, da vor allem sie den Waldbauern viel Holzertrag liefern. In Südeuropa trägt den Titel Brotbaum oft die Edelkastanie (Castanea sativa), da ihre Früchte gemahlen und zu Brot verbacken werden, den Hunger von Mensch und Tier stillten – in manchen Gebirgstälern galten Kastanien sogar als Zahlungsmittel. Brot- oder Brotfruchtbaum nennt man die tropische Baumart Artocarpus altilis, deren riesige Früchte sehr gehaltvolle Nahrung darstellen.

Baum-Advent: 18. Dezember

Baumstraßen – Straßenbäume: In allen Erdteilen schätzen die Menschen Bäume als Begleiter von Straßen. Ob Prachtavenue oder Siedlungsweg, ob Großstadtmagistrale oder Dorfsträßchen, Bäume gehören einfach dazu. Und gibt es eine Stadt, in der keine Straße einen Baumnamen trägt? In unzähligen Ortschaften findet sich ein Eichenweg, eine Eichenstraße oder gar eine Eichenallee, zumindest als Straßenname. Nicht selten sind die Straßen ganzer Viertel nach Bäumen benannt. Es kommt jedoch nicht oft vor, dass die entsprechenden Bäume auch wirklich dort wachsen. Paradoxerweise findet man in der Eichenstraße dann schon einmal Ebereschen oder im Ahornweg Robinien.

Baum-Advent: 17. Dezember

Perfekt geschmückt: Diese Bäume brauchen zum Christfest gar nicht mehr aufgeputzt zu werden – sie tragen schon lauter Weihnachtskugeln. Es sind Platanen, an denen aus weiblichen Blüten runde Sammelfrüchte hervorgehen. Sie bestehen aus Nüsschen, lösen sich im nächsten Jahr auf, die Einzelfrüchte schweben mittels Haarbüscheln davon.

Baum-Advent: 16. Dezember

 

Haus- und Hofbaum: Viele alte Gehöfte und landwirtschaftliche Anwesen prägt ein Baum. Über Generationen begleitet er die Bewohner. Eichen, Buchen, Walnussbäume, ganz besonders aber Linden wählte man dafür aus. Nicht selten kann man in alten Chroniken sogar nachlesen, zu welchem Anlass der Hofbaum einst gepflanzt wurde. Oder es ranken sich wundersame, liebenswerte Geschichten um diesen Baum, die vom Zusammenleben erzählen. Manchmal, leider viel zu selten, pflegen auch Hausbesitzer von heute solche Bräuche, passen sie der modernen Zeit an – und bauen ein Haus unter die Krone einer alten Linde. Die Äste der Linde sind auf der Fassade als Schattenspiel nochmals zu sehen.

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