So ein Glück mit dem Pech: Baumharze Teil 4

Achtsam sammeln: Während Harze fürs Räuchern nicht weiter vorbehandelt werden müssen, braucht man für Heilzwecke etwas größere Mengen und vor allem sauberes Material. Am besten fängt man flüssiges Harz aus ganzen Stämmen auf. Wenn Nadelbäume geschlagen werden, sondern die Schnittstellen oft reichlich Harz ab. Bei milder Witterung bleibt dies gut flüssig, man kann es von der Stammfläche leicht abschaben.

So ein Glück mit dem Pech: Baumharze Teil 3

Heilsame Harze: Harze schätzt man in der Heilkunde seit jeher hoch ein, insbesondere das Lärchenpech hat vor allem im Alpenraum einen besonderen Ruf. Ob Vieh oder Mensch, den Überlieferungen nach erzielte man mit dem Lärchenpech wahre Wunderdinge. Pures Pech trug man auf schwere Wunden auf, um sie zu verschließen und vor Entzündungen zu schützen. Harze fanden als Pflaster ebenso Verwendung wie als Salben gegen Rheuma, Gicht, Hexenschuss oder sonstige Gliederschmerzen. Als Zugsalbe fand sich eine Harzsalbe in jedem Haushalt, aber auch zur Linderung von Erkältungskrankheiten.

So ein Glück mit dem Pech: Baumharze Teil 2

Das Gold des Waldes: Weihnachten ohne Weihrauch? Raunächte ohne Räuchern? Uralte Traditionen leben seit einigen Jahren wieder auf. Das Wort Weihrauch leitet sich vom Althochdeutschen „wîhrouch“ ab, was heiliges Räucherwerk bedeutet.

So ein Glück mit dem Pech: Baumharze Teil 1

Warum ist die gute Stube zum Weihnachtsfest so von einem wunderbaren Waldduft erfüllt? Der Christbaum macht’s, er versprüht aus allen Poren seiner Nadeln, aber auch aus Ästen und Stamm sein Aroma. Genauer liegt es am Harz, in südlichen Regionen oft Pech genannt, das Fichten wie fast alle Nadelbäume bilden. Baumharze spielen in vielerlei Hinsicht eine große Rolle.

Phantastische Landschaften

Wer seinen Blickwinkel mal ändert, vom großen Gesamtbild hin zum kleinen Ausschnitt, kann Erstaunliches sehen. Das ist eine Binsenweisheit. Wer dann noch seine Phantasie dazu mischt – der entdeckt Phantastisches. So wie hier, diese Birkenrinde erscheint mir als Landschaft eines noch unbekannten Gebiets, aus der Vogelperspektive betrachtet. Ein großer weißer Strom umfließt eine gebirgige Insel, die von einem tiefen Tal durchschnitten wird… Was mag da wachsen, wer mag da leben – im Birkenrindenland?

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Locken mit Locken

Wunderbare Locken – ganz ohne Lockenstab, Lockenwickler, Dauerwelle und sonstige Tricks. Total modisch, die Vogelkirsche (Prunus avium), oder? Sie trägt nämlich eine Ringelborke. Was im Sommer und Herbst eher an einen Ringelpullover erinnert, schält sich jetzt zu Winterausklang in langen Locken ab. Da wäre sogar Rapunzel neidisch.

Ein Baum (4)

Schau, schau, was trägt ein Baum für ein Gewand? Im Sommer hüllt er sich in ein flatterndes Kleid aus Blättern. Im Winter kommen die Dessous zum Vorschein. Die sind selten zart und seidenfein, sondern derb und grob gewirkt. Und doch, was für außerordentliche Mäntel sich Bäume da so umlegen – von einer Eleganz, einer Kostbarkeit, …

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