Baum-Advent: 13. Dezember

Zimt zum Bestaunen: Was sich hier in seidigen Rollen ablöst und monatelang als Zierrat hängen bleibt, sieht aus wie Zimtrinde. Die Ähnlichkeit in der Farbe und in der Art, wie sich der Stamm seiner obersten, durch Dickenwachstum allmählich zu eng werdenden Schicht entledigt, mit echten Zimtstangen hat dieser Ahornart den Namen Zimt-Ahorn eingetragen. Das duftende Gewürz dagegen, das jetzt wieder überall aus den Küchen und Backstuben duftet, stammt vom Ceylon-Zimtbaum (Cinnamomum verum), eine weniger edle Variante von der Zimt-Kassie (Cinnamomum cassia), beides tropische Bäume und in hiesigen Breiten kaum zu kultivieren. Der Zimt-Ahorn (Acer griseum) aber stammt aus Westchina und fühlt sich in unserem Klima wohl. Seit 1901 wird er in europäischen Gärten gezogen.

Baum-Advent: 9. Dezember

Home-Design: Glas, Metall vereint mit Holz – das ergibt einen spannenden Kontrast. Der Gegensätze lassen sich angesichts dieser dekorativen Kombination noch viele weitere finden: unbelebte Materie und lebendiges Material, mineralisch – biologisch, zerbrechlich – derb, durchsichtig – massiv… Mit einer alten Baumwurzel, einem groben Ast oder Rindenstücken hat man stets ein wunderbares Designobjekt zur Hand, aus dem sich mit geringstem Aufwand eine einzigartige Dekoration schaffen lässt.

Phantastische Landschaften

Wer seinen Blickwinkel mal ändert, vom großen Gesamtbild hin zum kleinen Ausschnitt, kann Erstaunliches sehen. Das ist eine Binsenweisheit. Wer dann noch seine Phantasie dazu mischt – der entdeckt Phantastisches. So wie hier, diese Birkenrinde erscheint mir als Landschaft eines noch unbekannten Gebiets, aus der Vogelperspektive betrachtet. Ein großer weißer Strom umfließt eine gebirgige Insel, die von einem tiefen Tal durchschnitten wird… Was mag da wachsen, wer mag da leben – im Birkenrindenland?

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Garten: Liebevoll närrisch

ZaubernussFrisch entdeckt:
„Nacktblüher“
Die können den Frühling gar nicht erwarten, sie blühen an entblößten Zweigen schon lange vor dem Blattaustrieb: Zaubernuss (Hamamelis), Winterjasmin (Jasminum nudiflorum), Winterblüte (Chimonanthus), Scheinhasel (Corylopsis), Winterschneeball (Viburnum), Winterheckenkirsche (Lonicera). Dank eigens gebildeter Frostschutzmittel in ihren Zellen machen ihnen frostige Tage und eiskalte Nächte gar nichts aus, sie warten geduldig auf wärmere Phasen. Um dann die Attraktion zu sein, nicht nur für uns Menschen, sondern vor allem für Insekten.

Wetterregel:
Im Februar Schnee und Eis,
macht den Sommer heiß.

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Garten: Wie aus dem (Bilder)Buch

Mein neues Buch „Glück aus dem Garten“ gibt Tipps zum Garteln durch die zehn Jahreszeiten. Was wann zu tun ist, was wie am besten erledigt wird, was wofür hilft – und vieles mehr. Wie in dieser Rubrik hier, wo ich aber trotzdem immer neue und noch mehr Tipps sammle. Auf dass wahrhaftig Glück im Garten …

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Ein Baum (4)

Schau, schau, was trägt ein Baum für ein Gewand? Im Sommer hüllt er sich in ein flatterndes Kleid aus Blättern. Im Winter kommen die Dessous zum Vorschein. Die sind selten zart und seidenfein, sondern derb und grob gewirkt. Und doch, was für außerordentliche Mäntel sich Bäume da so umlegen – von einer Eleganz, einer Kostbarkeit, …

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Garten: Goldene Gartenzeiten

MispelDer Oktober gibt sich golden, das darf im Garten genutzt werden. Noch ist so Einiges zu tun. Und wie wäre es mit einem feinen Aufstrich, liebevoll gekocht aus dreierlei Früchten – im Gartenrezept geht es um Mispeln, Kakis und Orangen. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Mispel
Mispeln, Asperln, Hespelein oder derb volkstümlich Hundsärsch, botanisch Mespilus germanicus, sind Früchte, die heute kaum noch jemand kennt. Dabei waren sie im Mittelalter eine der am häufigsten genutzten Obstarten. Die kleinen Bäume entwickeln breite, weit ausladende Kronen auf kurzem Stamm, tragen große filzige Blätter und blühen spät im Frühjahr ähnlich wie Quitten. Ab Mitte/Ende Oktober reifen die etwa aprikosengroßen Früchte. Nach Frosteinwirkung oder längerer Lagerung werden sie weich, ihr säuerlich-aromatisches Fruchtfleisch kann roh gegessen oder zu Marmelade, Saft, Kompott verarbeitet werden.

Bauernregel:
Ist Oktober warm und fein,
kommt ein scharfer Winter hinterdrein.
Ist er aber nass und kühl,
mild der Winter werden will.

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Garten: Es wird kalt!

Spitzahorn Herbstfaerbung 3Noch ist nicht aller Gartentage Abend, vielleicht kommt noch eine warme Phase zum guten Schluss – aber erstmal wird es in der Nacht kalt. Da müssen empfindliche Gewächse schon ins Warme geholt werden. Nach getaner Arbeit kann man sich mit dem Gartenrezept der Woche stärken, einem Kartoffel-Apfelbrot. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Spitzahorn
Erster! Der Spitzahorn (Acer platanoides) scheint es allen Bäumen vorzumachen, wie man für einen bunten Herbst sorgt. Seine Blätter verfärben sich vor allen anderen, seine Herbstfärbung ist so intensiv und leuchtstark wie kaum eine andere. Und seine Blätter fallen als erste zu Boden, eine kalte Nacht genügt.

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Garten: Ganz verliebt

Rote RosenRosenrot geht’s zu, zumindest im Zimmer. Draußen schmilzt die weiße Pracht langsam dahin. Und weil Liebe immer durch den Magen geht, ein wärmendes Süppchen, aus Sellerie! Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Rote Rose
Welche Blume sagt mehr als tausend Worte? Eine rote Rose. Deren Botschaft versteht jeder. Rund 30 Millionen rote Rosen werden im Februar verkauft, der Valentinstag macht’s möglich. Und weil in Deutschland im Winter keine Rosen blühen, werden sie importiert. Aus Afrika, aus Mittel- und Südamerika.

Bauernregel:
Ist´s am Valentin (14.2.) noch weiß,
blüht zu Ostern schon das Reis.

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Garten: Stille Zeit

Mit Frost und Schnee ist im Garten Ruhe eingekehrt. Da darf auch mal der Gärtner ruhen. Wer damit nicht zurecht kommt, der kann sich derweil die Zeit mit der Aufzucht von Hyazinthen vertreiben. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Der Winter ist eingekehrt:
• Den Rasen deckt ein weißes Tuch.
• Die Blätter zieren Raureifnadeln.
• Die letzten Blüten beugen sich der Kälte.

Bauernregel:
Wenn die Kälte in der ersten Adventswoche kam,
so hält sie volle zehn Wochen an.

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Garten: Keine Angst vor Farbwechsel

Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Ihre immergrünen Pflanzen plötzlich andere Farben tragen: Bergenien, Efeu und Liguster wechseln die „Kleidung“, um sich vor der Kälte zu schützen. Sie ziehen im Winter ja auch einen anderen Mantel an. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

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Garten: Durchs Jahr mit Gartentagebuch

Noch ruht der Garten im Winterschlaf. Sie sollten allerdings jetzt wieder aktiv werden: Planen Sie die kommende Gartensaison – mit einem Gartentagebuch! Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de

Ob mit oder ohne Schnee, im Garten herrscht Winter:
• Immer noch schön grün: Efeu.
• Schon wieder zu sehen: Haselkätzchen.
• Auf der Fensterbank schön: Orchideen.

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Garten: Ist denn schon wieder Spätsommer?

Die Erdbeersaison geht dem Ende zu, die Ebereschen erfreuen das Auge bereits mit ihrem Fruchtschmuck: Dezente Zeichen, dass der Höhepunkt des Sommers überschritten wurde und der Spätsommer begonnen hat. Frühäpfel und Mirabellen können schon geerntet werden. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br-online.

Bauernregel:
Wenn’s schön ist auf St. Jakobs Tag (25.7.),
viel Frucht man sich versprechen mag.

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Garten: Langsam geht’s los

Die Vorboten des Frühlings treten immer deutlicher in den Vordergrund: Schneeheide und Elfenkrokus zeigen sich jetzt in voller Blütenpracht. Und auch im Garten geht die Winterruhe langsam auf das Ende zu. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br-online.

Bauernregel:
Kunigund (3.3.) macht warm von unt’.

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Garten: Vorsicht – Nachtfrost!

Wärmebedürftige Pflanzen wie Schönmalven oder Enzianbäumchen sollten Sie jetzt unbedingt ins Haus räumen, denn die Nächte sind kalt. Auch Ihre Obstbäume können einen Frostschutz vertragen: Streichen Sie die Stämme mit Kalk – dann reißt die Rinde im Winter nicht auf. Meine wöchentlichen Gartentipps auf br-online.

Bauernregel:
Im Gilbhart (Oktober) räum den Garten,
denn willst du warten,
so kommt die Kälte
und nimmt die Hälfte.

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