Trara! Schneeglöckerl sind bald da, obwohl der Schnee noch nicht ganz geschmolzen ist. Aber Schneeglöckchen und Schnee sind sowieso beste Freunde, weil ja - der Geschichte nach - der Schnee seine Farbe vom Blümchen bekommen hat. Alle anderen Blumen hatten ihn abgewiesen...
Wer den letzten Beitrag meines Blogs gelesen hat (Johann Wolfgang von Goethe: "Das Äußere einer Pflanze ist nur die Hälfte ihrer Wirklichkeit."), dem sei dies hier mal augenfällig demonstriert: Die Rote Melde (Atriplex hortensis var. rubra), eine historische Gemüsepflanze, setzt im Beet kräftige Akzente mit ihren oberseits braunroten, unterseits fast pinkfarbenen Blättern.
Der Tag war lang, arbeitsam, anstrengend – der Abend soll entspannen. Also ab auf die Couch und Fernseher an. Das Geflimmer und Gedudel ist so herrlich stumpfsinnig, dass man wunderbar abschalten kann. Pustekuchen! Fernsehen erzeugt Stress! Nicht allein durch den Ärger, wenn mal wieder nur Unfug auf allen Kanälen läuft. Sondern auch durch Reizüberflutung durch
Der Flieder blüht, pünktlich zu Muttertag. Ich kann mich gut erinnern: Früher standen wir Kinder vor den Fliederbüschen und suchten schon mal die besten Zweige aus, um sie rasch noch vor Muttertag zu stibitzen. Wie wunderbar war die Wohnung dann von Duft erfüllt! Und alle in guter Stimmung, in LilaLaune.
Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Ihre immergrünen Pflanzen plötzlich andere Farben tragen: Bergenien, Efeu und Liguster wechseln die „Kleidung“, um sich vor der Kälte zu schützen. Sie ziehen im Winter ja auch einen anderen Mantel an. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.
Farben des Winters? Grau, braun, schwarz – so zumindest die Ansicht vieler Menschen. Aber da gibt es doch noch Schneeweiß, Eisblau, Moosgrün… Und so eindrucksvolle Farbtöne wie Buchenblattkupferrot, Schneeballfruchtgrellrot, Heideblütenrosarot. Mir derzeit am liebsten: Weiß – heißt auf griechisch leukos (Leuchten). Denn strahlendes Weiß lässt andere Farben umso mehr aufblitzen, schafft Kontraste und wirkt immer