Eine gute Tasse Tee

„Ein heißes Bad erfrischt den Körper, ein heißer Tee den Geist.“, sagt man (nicht nur) in Japan. Für mich gehört Tee – in verschiedensten Formen – zum Alltag. Unter Tee verstehe ich hier nicht wie sonst streng gesehen nur den Aufguss der Blätter von der echten Teepflanze (Camellia sinensis), sondern ganz einfach alle Aufgüsse, Abkochungen und Kaltansätze von Blättern, Blüten, Knospen, Früchten, Wurzeln, Rinden. Tee trinke ich zum Genuss, gerne aber auch, um Beschwerden zu lindern. Mit einer guten Tasse Tee habe ich mich aufs Sofa gesetzt und ein neues Buch zum Thema studiert.

Baum-Advent: 11. Dezember

Schmetterlinge der Bäume: Auf dem alten, abgestorbenen Baumstamm scheint sich ein Schwarm farbenprächtiger Falter niedergelassen zu haben. Doch es flattert nichts, denn hier sprießen Pilze. Es sind Schmetterlingstrameten (Trametes versicolor), deren derbe, zähe, weiß geränderten Hüte sich in Etagen am Stamm aufreihen. Im Inneren durchzieht ein feines, fädiges Geflecht das Holz und löst es allmählich auf. Früher wurden solche „Schmetterlinge“ gerne mal als Schmuck verwendet, als Brosche oder für Hüte. Heute kommen sie eher in der Floristik zum Einsatz. In der TCM wie bei indigenen Völkern Amerikas gelten die Trameten als Heilpilze, etwa zur Stärkung des Immunsystems und zur Entgiftung.

Wilde Schätze fürs Wild

Ein Bericht von Josef Schneider aus Ellwangen-Neunheim: Die Ellwanger Wildwochen gehen noch bis zum 12. November. In einer kleinen Serie stellen wir alle teilnehmenden Gastronomiebetriebe vor. Der „Hirsch – Das Ellwanger Landhotel“ in Neunheim ist von Anfang an dabei, also zum zwölften Mal. Bei einem „Küchengespräch“ unterhielten sich Inhaber Martin Hald und die Kräuterpädagogin Tina Günther aus Königsbronn-Zang über Wald, Wild, Jagd, Kräuter und Kochen.

Reispapierrollen und Dips

Reispapierröllchen mit feinen Saucen

Sehr beliebt beim letzten Küchen-Rendezvous: Unsere Gäste haben sich ihr Fingerfood selbst zubereitet – Reispapierröllchen. In die eingeweichten Reispapierblätter kam frisches, in Stifte geschnittenes Gemüse, z.B. Chinakohl, Möhren, Lauch, Rettich, Zucchini, Paprika dazu wahlweise noch gebratene Pilze und Mangostreifen. Einschlagen, aufwickeln, fertig! Nur noch in pikante Saucen tunken und genießen! Unsere Saucenrezepte: Limetten-Pfeffer-Dip: im Bild …

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Banana-Drama

Weit über 100 Millionen Tonnen Bananen werden jedes Jahr weltweit geerntet und verkauft. Zu 95 % sind das Bananen der Sorte Cavendish – genetisch alle identisch. Denn Cavendish-Bananen werden ausschließlich vegetativ über Stecklinge vermehrt, sie bilden..

Mit der Kräuterfee durchs Jahr

Elisabeth Maria Mayer ist mir durch mehrere Buchtitel (z.B. „Die besten Wildfruchtrezepte“ oder „Wildfrüchte, -gemüse & -kräuter erkennen, sammeln & genießen“) bereits ein Begriff. In ihrem neuen Werk „Mit der Kräuterfee durchs Jahr“ stellt sie – jahreszeitlich sortiert – über 100 ihrer liebsten Blüten, Kräuter, Pilze und Wildfrüchte kurz vor

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Wald im Teller

pilzbouillonPilzsaison beendet? Keineswegs, denn man findet durchaus welche – etwa Samtfußrüblinge oder Totentrompeten. Und wenn nicht, im Handel gibt es immer Champignons, Kräutersaitlinge oder Austernpilze. Damit lässt sich eine feine Suppe kochen. Und wie kommt jetzt noch der Wald ins Spiel? Ganz einfach, mit grünen Backerbsen, und die werden mit Grünem aus dem Wald gebacken.

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Spuren im Wald

FahrspurenSolche Spuren im Wald sehe ich ungern. Wohl ist es nötig, Holz zu machen, wohl habe ich Verständnis für Waldbauern und Forst. Aber wer denkt eigentlich an die Zukunft? Was solche Spuren für den Boden bedeuten, kann man sich ja noch ausrechnen. Durch den Druck wird das Gefüge zusammengepresst, der Sauerstoff hinausgetrieben, die Bodenlebewesen vertrieben, die Wasserhaltekraft vermindert. Dass auch die Bäume unmittelbar leiden, erkennt man nicht so ohne Weiteres.

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Die Wurzeln allen Seins

Wurzeln MathematikDie Wurzel oder Radix ist das Ergebnis des Wurzelziehens oder Radizierens. Die Wurzel aus vier ist zwei. Wer erinnert sich nicht an den Unterricht in der Schule? Um Wurzeln zu ziehen, muss man jedoch kein Mathematiker werden. Aber ein gewiefter Pflanzenfreund! Und letztlich darf man sich freuen, was die Natur so alles unter der Erde zu bieten hat.

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Bulgur-Gemüse-Salat mit Wald-Ziest

Bulgur_Gemuese_SalatFein, fein, ganz ohne Pilze und doch mit feinem Steinpilz-Aroma: Der Waldziest (Stachys sylvatica) liefert die Würze. Der Salat ist schnell gemacht, lässt sich immer wieder abwandeln und schmeckt auch mit anderen Kräutern wunderbar, z.B. mit Petersilie, Minze oder Basilikum, mit Spitzwegerich, Dost oder Schafgarbe.

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Wundersame Erscheinungen

Haareis 1Was man alles so entdecken kann, wenn man nur aufmerksam durch die Natur spaziert und sich auch auf kleinste Dinge einlässt. Dies Foto habe ich von Sabine Sigl bekommen, sie hat letztes Jahr das Zertifikat NaturCoach erhalten. Den Lehrgang dazu hat sie in Bad Tölz besucht. Sabine Sigl fragte sich, was denn aus den Ästen und Zweigen sprießt. Raureif? Aber rundherum gab es keinerlei Reif. Pilze? Aber welche und wieso nur bei solchen Ästen.

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Garten: Glück ist, wenn man trotzdem lacht

HerbstzeitloseAuf und ab geht’s mit dem Wetter, auf und ab auch mit Gärtners Freud‘. So glücklich manche Ernte, so verdrießlich ist’s mit Krankheiten. Aber lassen Sie sich die gute Laune bloß nicht verderben. Und bevor es zu sehr ans Herz geht, kommt der Herzensfreund, der Weißdorn noch ins Gartenrezept der Woche. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Herbstzeitlose
Als kehrte der Frühling im Herbst noch einmal mit Krokussen zurück, lassen die eleganten Blütenkelche der Herbstzeitlosen (Colchicum) vermuten. Aus zwiebelförmigen Knollen treiben ein bis drei dieser prachtvollen Gebilde in leuchtendem Rosa. Alte Volksnamen wie Giftkrokus oder Teufelswurz mahnen deutlich vor der Giftigkeit aller Pflanzenteile. Als „Nackte Jungfern“ tragen die Pflanzen jetzt keine Blätter, das Laub erscheint erst im Frühjahr und ähnelt Tulpen- oder Bärlauchblättern.

Bauernregel:
Im September viel Schleh –
im Winter viel Schnee.

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Der Klee fürs Brot

„Brot trifft Klee“ heißt es beim Küchen-Rendezvous am Mittwoch, den 28.11.2012. Es geht um unser täglich Brot – in vielen Variationen bringen wir es Ihnen nahe. Und würzen mit Brotklee, aber mit noch viel mehr. Was es da zu kosten gibt?Sie dürfen schon mal vorkosten:

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Garten: Schwarz! Rot! Gold!

Beeren-Freunde werden jetzt für ihre Gartenarbeit belohnt: Die Johannis- und die Stachelbeeren hängen saftig an den Zweigen und die Kirschen haben sich auch gleich angeschlossen. Erntezeit! Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Ein Hoch auf den Sommer:
• Hochsommer ist, wenn Kirschen und Johannisbeeren reifen.
• Hochsommer ist, wenn die Linden duften.
• Hochsommer ist, wenn die Kartoffeln blühen.

Bauernregel:
St. Jakob (2.7.) nimmt hinweg die Not,
bringt erste Frucht und frisches Brot.

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Garten: Sommer satt

Der Garten steht prächtig da. Feucht-warmes Wetter haben das Wachstum angekurbelt. Sonnige Tage und laue Nächte laden zum erholsamen Genuss im Grün ein. Doch ein wahrer Gärtner mag nicht still im Liegestuhl sitzen, er findet immer etwas zu tun. Beeren ernten? Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Sommerfreuden:
• Erste Beeren und Kirschen.
• Kräuter in voller Würze.
• Sommerblumen ganz üppig.

Bauernregel:
Wenn die Johanniswürmchen schön leuchten und glänzen,
kommt`s Wetter zu Lust und im Frieden zu tänzen.
Verbirgt sich das Tierchen bis Johanni (24.6.) und weiter,
wird`s Wetter einstweilen nicht warm und nicht heiter.

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Ach, rüttel mich!

Im Grimmschen Märchen Frau Holle kommen Goldmarie und später Pechmarie an einem Baum voller Äpfel vorbei. Der ruft ihnen zu: Ach, rüttel mich, schüttel mich, meine Äpfel sind alle miteinander reif!“ Goldmarie schüttelt, liest die Äpfel auf und legt sie alle zusammen – Pechmarie schert die Aufforderung nicht, es könnte ihr ja ein Apfel auf den Kopf fallen. Und was tun wir?

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Garten: Das Auge isst mit

Wollen Sie bei der nächsten Grillparty mal etwas ganz Besonderes bieten? Dann garnieren Sie Salate, Desserts oder Bowlen doch mal mit essbaren Blüten wie Malven, Stockrosen oder Nachtkerzen. Denn das Auge isst schließlich mit! Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br-online.

Bauernregel:
St. Kilian (8.7.), ist der rechte Rübenmann.
Das Auge isst mit!

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Garten: Herbstzeit ist Pflanzzeit!

In der Natur beginnt der Frühherbst schon Ende August – mit der Reife des Schwarzen Holunders und der Blüte der Herbstzeitlosen. Dank milderer Temperaturen ist die Zeit jetzt besonders günstig, um Immergrüne wie Buchs und Lorbeerkirsche zu pflanzen. Meine wöchentlichen Gartentipps auf br-online.

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