Wildapfel

Man trifft ihn nur noch selten an, den heimischen Wild- oder Holzapfel (Malus sylvestris). Und nicht jedes Jahr trägt er so viele schöne Früchte wie hier auf dem Bild. Wobei die einzelnen Äpfelchen nur 2-4 cm Durchmesser erreichen. Sie schmecken sehr sauer, fast bitter. Aber sie runden Apfelspeisen, Apfelsaft und -most sehr gut ab – …

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Baum-Advent: 17. Dezember

Perfekt geschmückt: Diese Bäume brauchen zum Christfest gar nicht mehr aufgeputzt zu werden – sie tragen schon lauter Weihnachtskugeln. Es sind Platanen, an denen aus weiblichen Blüten runde Sammelfrüchte hervorgehen. Sie bestehen aus Nüsschen, lösen sich im nächsten Jahr auf, die Einzelfrüchte schweben mittels Haarbüscheln davon.

Kernchen der Hagebutten nutzen

Wer sich die Mühe macht, Hagebutten zu entkernen, der sollte sie auch komplett nutzen: Aus den Schalen Mus, Saft, Sirup kochen, Schalen in Essig oder Schnaps einlegen, Ketchup oder Chutney daraus bereiten, trocknen…
Und die Kernchen? Die kleinen, harten Nüsschen in den Rosenbutten ergeben einen herrlichen Tee – dafür pro Tasse einen Teelöffel Kernchen mit 250 ml Wasser ansetzen und über Nacht weichen lassen. Dann 20-30 Minuten köcheln, durch einen Teefilter sieben. Duftet nach Vanille und mandeln, ein wenig auch nach Rosenblüten – und schmeckt! Reich an Kieselsäure, also gut für Haut und Haare, fürs Gewebe. Wirkt wohltuend auf Niere und Blase sowie bei Erkältungen.

Nochmal Hagebutten

Zu Hagebutten kommen so viele Fragen, dass ich sie erneut aufgreife:
Kann man alle Hagebutten nutzen? Ja, man kann! Es gibt keine Rosenfrüchte, die giftig sind – manche Hagebutten schmecken nur nicht so gut, das sind gewöhnlich solche von Kulturrosen, sofern die überhaupt Früchte ansetzen. Die schmackhaftesten Hagebutten sind die von wilden Heckenrosen, die fleischigsten die von der Kartoffelrose (im Bild rechts), die ungewöhnlichsten die schwarzen der Bibernellrose (im Bild links)…

Hagebutten

Hagebutten, die Früchte der Rosen – kommt an denen eigentlich irgendjemand vorbei? Sicher keiner, der sich irgendwie mit Natur beschäftigt. Sie leuchten einem so freundlich entgegen, sie verheißen wunderbare Genüsse und lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen, sie locken zum Pflücken. Ich werde immer wieder gefragt, welche Hagebutten denn zum Verzehr geeignet seien und ob es giftige Formen gäbe. Antwort: Alle sind grundsätzlich genießbar, alle haben sehr viel Vitamin C, keine Hagebutte ist giftig. Manche, vor allen solche von Kulturrosen, schmecken nur nicht so gut. Und die besten Hagebutten sind sowieso die schönen wilden, draußen von der Hecke.

Bayern-Ginseng

Nach der Wilden Möhre erneut ein Doldenblütler, der gerade alle Aufmerksamkeit auf sich zieht: der Wiesen-Bärenklau (Heracleum sphondylium). So gewaltig seine Erscheinung, so enorm soll auch seine Kraft auf den Menschen sein. Wer ihn verspeist, bekommt Bärenkräfte. Nicht umsonst gilt die sehr häufige Wiesenpflanze als „Ginseng des Westens“ oder „Europäischer Ginseng“. Nachdem Wiesenbärenklau in allen möglichen Unterarten vorkommt, vom Erscheinungsbild regional immer wieder ein wenig differiert, ist meiner – weil aus Bayern – eben der „Bayern-Ginseng“. Bitte höflichst um Verständnis…

Brennnesselsemmeln

In die Nesseln setzen?

  Ja, wir setzen in die Nesseln, nicht uns, sondern unsere Burger!   Wahlweise zu den Vogelmieren-Briochebuns packen wir die Pattys in Brennnesselsemmeln. Dafür braucht man einen dicken Bund frische Brennnesseln, aber die sind fast überall zu haben. Blätter abzupfen und kurz in Salzwasser blanchieren, gut ausdrücken, pürieren und ab damit in den Teig (Rezept …

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Banana-Drama

Weit über 100 Millionen Tonnen Bananen werden jedes Jahr weltweit geerntet und verkauft. Zu 95 % sind das Bananen der Sorte Cavendish – genetisch alle identisch. Denn Cavendish-Bananen werden ausschließlich vegetativ über Stecklinge vermehrt, sie bilden..

Nicht verwechseln

buche-hainbucheBuchen – Hainbuchen, beides heimische und häufige Baumarten. Unterscheiden kann man Rotbuchen (Fagus sylvatica, im Bild links) und Hain- oder Weißbuchen (Carpinus betulus, im Bild rechts) am besten an den Früchten. Rotbuchen haben dreikantige Nüsschen in stacheligen Fruchtbechern, Hainbuchen tragen dreigeflügelte Nüsschen, viele übereinander in einem hängenden Fruchtstand, der mich immer an eine asiatische Pagode erinnert.

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Wie heißen die Früchte der Rose?

Diese Frage können viele nicht beantworten… erschreckend viele. Obwohl Rosen eindeutig und mit großem Abstand die Lieblingsblumen aller sind, können nur ein Drittel der Erwachsenen, höchstens jeder zehnte Jugendliche, kaum ein Grundschulkind die richtige Antwort auf die Frage geben. Traurig, ja erschreckend. Hier die Antwort: HAGEBUTTEN!

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