Schlehen – blaue Perlen zwischen schwarzen Dornen

Schon der Ötzi kaute sie, im Mittelalter war der Schlehenwein gar ein Modegetränk, als Edelbrand mit kirschig-pflaumiger Extravaganz ist sie auch heute eine Spezialität: Schlehen, Juwelen unter den Wildfrüchten. Wer jemals eine frische Schlehe gegessen hat, vergisst das nie.

Schlehen: Wohltuend

SchlehenernteKaum etwas, das von der Schlehe ungenutzt blieb – und es sollte auch heute noch genutzt werden. Schon gar nicht die Früchte, obwohl sie so herb und sauer schmecken, wenig Fruchtfleisch haben, das sich nicht vom recht großen Stein löst. Erst nach richtiger Verarbeitung kommen die wahren Werte dieser Früchte zur Geltung, und dies nicht allein als wohlbekannter und selten verschmähter Schlehenbrand, Schlehenlikör oder Schlehenwein.

WeiterlesenSchlehen: Wohltuend

Der Duft der Wurzeln

Geum urbanum WurzelernteDie Pflanzen ziehen sich allmählich zurück, auch wenn der Winter scheinbar noch in weiter Ferne liegt. Wurzelzeit! Wer jetzt eine Echte Nelkenwurz (Geum urbanum) aus der Erde holt, wird mit einem wundervollen Duft belohnt. Kräftig würzig, eben nach Gewürznelke – denn in der Nelkenwurz steckt dasselbe ätherische Öl wie in den Knospen des tropischen Gewürznelkenbaums (Syzygium aromaticum): Eugenol.

WeiterlesenDer Duft der Wurzeln

Verkehrte Welt?

Wenn Eichen Äpfel tragen, so liegt das weder am Klimawandel noch an Gentechnik. An den Unterseiten der Eichenblätter findet man derzeit kugelige Gebilde, bisweilen hübsch rot gefärbt – wie kleine Äpfel. Es sind Gallen, durch Eiablage der Gewöhnlichen Eichengallwespe hervorgerufen. In dem „Äpfelchen“ entwickeln sich die Larven der Wespe, die Insekten schlüpfen noch im Herbst und …

WeiterlesenVerkehrte Welt?

Vogelbeeren – giftig oder nicht?

Vogelbeeren am ZweigHartnäckig hält sich die Ansicht, dass Vogelbeeren giftig seien. In Wahrheit enthalten die Früchte der Eberesche (Sorbus aucuparia) Parasorbinsäure, die in größerer Menge unbekömmlich ist. Aber 

WeiterlesenVogelbeeren – giftig oder nicht?

Kost-bar: Heidelbeere

Blütenglöckchen so zierlich, Blättchen so frisch – Heidelbeeren sollten uns auch jetzt ins Auge fallen (nicht nur, wenn sie voller blauer Früchte hängen). Vaccinium myrtillus, der Artzusatz des botanischen Namens der Heidelbeere spielt auf die Ähnlichkeit ihrer Blätter mit denen der Myrte (Myrtus communis) an. Heidelbeerblätter schmecken überraschend gut, herb-säuerlich, durchaus eine Kostprobe wert. Aber nicht zu viele pflücken, denn sie sind kostbar.

WeiterlesenKost-bar: Heidelbeere

Item added to cart.
0 items - 0,00