Vor Grippe nicht zittern

Ergänzend zu den vorherigen Bemerkungen zur Zitterpappel noch ein paar Worte bezüglich der Knospen. Pappelknospen werden seit jeher in der Volksheilkunde verwendet, insbesondere in Form von Tinktur, um Erkältungen und grippalen Infekten zu begegnen. Heilsame Knospen Man erkennt sie schon, die Knospen der Pappeln. Sie verstecken sich in den Achseln der Blätter, sitzen zwischen Blattstiel …

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Es zittern die Pappeln

Zugegeben, es hat mich gepackt. Das Gepappel der Pappeln. Ich lausche und verstehe so allmählich. Grund genug, mich näher mit der Zitterpappel oder Espe zu beschäftigen. Zittern wie Espenlaub Da lese ich (in meinem Buch „Bäume in Küche und Heilkunde“): Sowohl der Trivialname Pappel wie die wissenschaftliche Bezeichnung Populus leiten sich vom lateinischen „populus“ ab, …

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Hört ihr?

Ich gehe am Waldrand spazieren, genieße die Sonnenstrahlen zwischen den Regenwolken und freue mich über die Stille der Natur. Da höre ich es flüstern. Bald erhebt sich ein Geraune, das zum Rauschen wird, als sprächen tausende Leute. Stimmen der Menge… Auf dem Bild kann man es regelrecht mit den Ohren wahrnehmen. Hört doch zu! Stille? …

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Der Wald im Lavendelo

Das Lavendelo? Eine hübsche Zeitschrift, außergewöhnlich und mit viel Liebe gemacht. Für kreative Geister und naturverbundene Seelen. Mit Respekt und Hingabe an die Vielfalt der Natur. Auf Naturpapier gedruckt. Lesenswert. Christiane Büch und Tine Sprandel, das Duo von der Redaktion, öffnen einen Schatz an bunten Beiträgen, viermal im Jahr. Waldreiche Worte In der Ausgabe vom …

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Die „Wurst“ aus Eicheln

Einst gang und gäbe, oft Notnahrung, heute Luxuskost: Eicheln. Nicht nur den Schweinen vorgeworfen und in Form von Schinken gegessen, sondern selbst zur Wurst gemacht. Eicheln schmecken, bei entsprechender Vorbereitung richtig gut. Und sind sehr nahrhaft. Warum nicht die Schätze des Waldes in die Ernährung einbeziehen? Was früher selbstverständlich war, ist doch heute interessant und …

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Der Schmidt Max kocht…

…mit Bäumen! In der Sendung „Freizeit“ vom Bayerischen Fernsehen. Mit mir gemeinsam. Wir sammeln im Wald, am Waldrand und von Hecken vorm Wald. Eicheln, Douglasiennadeln, Weißdorn, Schlehen, Lindenblätter, Erlenkätzchen, Fichtenzweigerl und was uns sonst noch so vor die Augen kommt. Daraus entsteht ein Herbstmenü. Schlehenpunsch zum Aperitif, Eichelwurst zur Vorspeise, Lindenblattmehlspätzle im Hauptgang, Nadelzucker und …

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Endspurt für Regenwürmer

Bayern 1 macht Sie mit meinen Tipps gartenschlau: Was für ein Glück, wenn man viele Regenwürmer im Garten hat! Abrakadabra – wie wird aus Herbstlaub fruchtbare Erde? Regenwürmer kennen das Geheimnis. Und sie lieben den Herbst. Rosige Zeiten für Regenwürmer Sie fressen Erde und abgestorbene Pflanzenteile und bilden daraus in ihrem Darm Ton-Humus-Komplexe. Die finden …

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Fridays for Forests: Lieber Jahresringe als Brilliantringe

Bling-bling, glitzer-glitter – das gibt es nicht nur für Dekolleté, Handgelenk und Finger, bei Make-up, Handtasche und Dirndl, sondern jetzt auch in Marmeladen (tatsächlich, siehe hier, wen’s interessiert) oder vegan (hier). Braucht man sowas? Ich jedenfalls bevorzuge den Schmuck des Waldes, der ist unbezahlbar. Das ist in jedem Fall vegan, biologisch abbaubar, CO2-neutral, ökologisch verträglich… …

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Dahlien

Manche lehnen sie als altmodisch ab, andere sind absolute Fans von Dahlien. Diese ursprünglich in Mittelamerika heimischen Gewächse kamen erst viel später als Sonnenblume, Kartoffel und Mais nach Europa. Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts interessierte man sich für sie, dann aber traten Dahlien einen beispiellosen Siegeszug durch europäische Gärten an. Heute gehören sie zu …

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Heimische Exoten

Auf Fichte, Buche und Eiche trifft man in unseren Wäldern allerorten. Andere Baumarten dagegen findet man nur sehr selten: Speierlinge (Sorbus domestica), Elsbeeren (Sorbus torminalis), Wildbirnen (Pyrus pyraster) und weitere. Wegen ihres geringen Vorkommens bezeichnet man sie auch als „heimische Exoten“. Ich freue mich jedesmal, wenn ich einen solchen Baum finde. Und besuche ihn dann …

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Wohin mit dem Herbstlaub?

Bayern 1 macht Sie mit meinen Tipps gartenschlau: Jedes Jahr stellt sich erneut die Frage, was mit all den Blättern passiert, die jetzt von den Bäumen fallen. Bloß nicht wegwerfen, Laub ist kostbarer Rohstoff. Das Gartenjahr geht zu Ende und schenkt uns jede Menge Laub. Haben Sie gewusst, dass Sie mit einem ganz normalen Laubrechen …

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Fridays for Forests: Lieber buntes Laub als schwarzweiße Blätter

Zeitung lesen – das ist für mich seit Jahrzehnten morgendliches Ritual. Ausgiebig schmökere ich in den Seiten bei einer guten Tasse Kaffee. Nur, häufiger stört mich, was da Schwarz auf Weiß steht. Wenn ein Artikel schlampig recherchiert ist, wenn es von Rechtschreib- und Grammatikfehlern wimmelt, wenn verquere Ansichten dargestellt werden. Dann gehe ich lieber in …

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Wildapfel

Man trifft ihn nur noch selten an, den heimischen Wild- oder Holzapfel (Malus sylvestris). Und nicht jedes Jahr trägt er so viele schöne Früchte wie hier auf dem Bild. Wobei die einzelnen Äpfelchen nur 2-4 cm Durchmesser erreichen. Sie schmecken sehr sauer, fast bitter. Aber sie runden Apfelspeisen, Apfelsaft und -most sehr gut ab – …

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Bauern-Pfingstrose

Pfingstrosen vermehren

Bayern 1 macht Sie mit meinen Tipps gartenschlau: So vermehren Sie die Stars im Staudenbeet. Ob Bauernpfingstrose, Edelpfingstrose aus China oder Wildart, Pfingstrosen können ohne Weiteres 100 Jahre alt werden und einen Gärtner ein Leben lang begleiten, ja sogar von ihm vererbt werden. Damit gehören sie zu den langlebigsten Gartenstauden. Während der vielen Jahre bleiben …

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Fridays for Forests: Lieber im Regen im Wald als in der Nässe der Straße

Überall wird übers Wetter gejammert. Es hat den Anschein, dass man nirgends aussprechen darf, der Sommer sei vorbei. Herbst, was für ein Wort? Und erst Regen – sprich das gar nicht erst aus! Was ist das nur, dass alle nur noch Sommer, Sonne, Hitze wollen, und sich kaum jemand mehr für Herbst, Regen und Kühle …

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Kartoffelpralinen

Kartoffeln, Erdäpfel, Potacken oder wie sie sonst so heißen – man muss sie nicht immer nur zur Beilage degradieren. Sie dürfen auch mal in den süßen Himmel der Desserts gehoben werden. Ich serviere Pralinen aus Kartoffeln. Als Vorbild dienen mir hierfür Panellets (kleine Brote), die in Spanien auch mal aus Süßkartoffeln zubereitet, mit verschiedenen Zutaten …

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Heckenrose giftig?

Durch eine im Kommentar gestellte Frage zu meinem Artikel über Hagebutten bin ich auf eine Webseite vom Gartenjournal.net gestoßen, auf der man Seltsames über Heckenrosen, Hundsrose und Hagebutten lesen kann: Man dürfe Heckenrose nicht mit Hundsrose verwechseln, weil „nur die als Hagebutten bezeichneten Früchte der Hunds-Rose“, also von Rosa canina essbar seien. Die „eher orangeroten …

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Weißdorn aufs Brot mit Herz

Der Weißdorn (Crataegus) trägt nahezu jedes Jahr üppig Früchte. Verführerisch locken sie von den Zweigen, da möchte man immer zugreifen. Schon mal probiert? Naja, eine Geschmacksexplosion kann man das kaum nennen. Mehlig mit einem Hauch von Säure. Die botanisch Apfelfrüchtchen genannten Dinger heißen im Volksmund deshalb auch Mehlfässchen. Mal überlegen, was sich damit anfangen lässt… …

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Spring in den Mund

Eigentlich versteht man unter „Spring in den Mund“ ja Saltimbocca, also Kalbsschnitzel mit Salbei und Parmaschinken. Aber das Rezept von Renate Blaes auf dem Kochlustblog passt viel besser zu diesem Titel: Bohnen mit Zitronenmayonnaise und Springkrautsamen – anschauen und unbedingt nachkochen!

Thuja-Hecke mit Trockenschaden

Hecken im Herbst

Bayern 1 macht Sie mit meinen Tipps gartenschlau: Hecken-Check! Die trockenen Sommer hinterlassen Spuren im Garten – beliebte Heckenpflanzen wie Thuja und Kirschlorbeer machen schlapp und werden braun. Thujenhecken mögen’s kühl Der Lebensbaum, gemeinhin einfach Thuja genannt, fühlt sich bei uns nur dort wohl, wo es feucht-kühle Witterung gibt, mit ausreichend Niederschlägen und mäßigen Temperaturen. Als …

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