Das Schöllkraut

ChelidoniumGehört für mich zu den absolut bestaunenswerten Pflanzen: Das Schöllkraut (Chelidonium majus) sprießt, sobald es nur etwas wärmer wird. Wunderschön geformte Blätter drängen sich in einer Rosette, von einer einmaligen Farbe – unverwechselbar. Wer ein Blatt abpflückt, dem quillt orange-gelber Milchsaft entgegen. Dies gemeinsam mit dem typischen Blütenbau verrät, dass das Schöllkraut zu den Mohngewächsen gehört.

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Apfellust

SommerapfelNach all den Beeren, Kirschen, Pflaumen ist so ein Apfel höchst willkommen. Da hängt er lockend am Zweig, bekommt langsam ein rotes Bäckchen – nein, vorher habe ich ihn schon gepflückt. Die Hand umschließt das runde Ding, streichelt die wachszarte Schale, die Nase fängt fruchtige Düfte ein. Und hinein gebissen! Es knackt und knuspert, der Saft spritzt und rinnt, der Mund füllt sich mit Aroma. Ach, was für ein Erlebnis.

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Man muss nicht immer prächtig sein

Torilis japonica FruechteMausgraues Dasein muss nicht heißen, dass es nichts taugt, zu nichts nutze ist, ausgemerzt werden kann. Unscheinbares – oder vorschnell als hässlich abgewertetes – kann über ungeahnte Kräfte verfügen. So etwa der Klettenkerbel (Torilis japonica), auch Borstendolde genannt. Zuerst erscheint er mal nur lästig, seine kleinen Klettfrüchte findet man an Strümpfen, Schuhen und im Fell der Haustiere wieder, woraus man sie mühsam herauszupfen muss.

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