Schneebeeren, auch als Knallerbsen oder Knackebeeren bekannt, verführen zwar kaum zum Essen, aber zum Spielen. Besorgt fragt man sie, ob sie giftig sind.
Mahonien stammen aus Nordamerika, ihre Früchte werden dort zu Jam und Jelly verkocht. Bei uns werden sie oft misstrauisch als giftigbetrachtet, aber stimmt das?
Zu Hagebutten kommen so viele Fragen, dass ich sie erneut aufgreife:
Kann man alle Hagebutten nutzen? Ja, man kann! Es gibt keine Rosenfrüchte, die giftig sind - manche Hagebutten schmecken nur nicht so gut, das sind gewöhnlich solche von Kulturrosen, sofern die überhaupt Früchte ansetzen.
Vogelbeeren, die Früchte der Eberesche, sind zwar bitter, aber keineswegs giftig. Manche vertragen die roh sehr bitteren Beeren nicht, gekocht aber machen sie keine Probleme.
Mohn, sind da alle Arten wirklich giftig, oder gilt das nur für den Schlaf-Mohn? Hier eine Übersicht über heimische Arten und im Garten kultivierte Mohne.
Die Gewöhnliche Waldrebe, auch Clematis genannt, enthält haut- und schleimhautreizende Stoffe - sie sollte nicht mit Hopfen verwechselt werden, dessen Triebe man für Frühlingsgerichte sammelt.
Das Schöllkraut hat einen großen Namen als Warzenkraut, wird auch bei Magen-Darm-Beschwerden verwendet. Aufgrund der möglichen Schädigung von gesunder Haut und Leber sollte man aber sehr vorsichtig sein.
Pestwurz ist eine geschätzte Heilpflanze, wurde früher als Wildgemüse verzehrt, gilt aber heute wegen der enthaltenen Pyrrolizidinalkaloide als giftig.
Goldlack, heute wieder gerne als duftender Frühlingsbote in Beeten, Kübeln und Vasen verwendet, ist eine Ausnahme unter den Kreuzblütengewächsen: er enthält wie alle Arten der Gattung Erysimum Giftstoffe!
Des Rätsels Lösung ist die Lampionblume oder Blasenkirsche, ein entgegen breiter Meinung schon lange bei uns verbreitetes Gewächs mit phantastischen Früchten.
Tja, das Layout ist fertig, der Text lässt auf sich warten. Damit das Layout nun nicht nackt im Raume steht und sich klein und leer vorkommt, springe ich ein: der Blindtext. Genau zu diesem Zwecke erschaffen, immer im Schatten meines großen Bruders »Lorem Ipsum«, freue ich mich jedes Mal, wenn Sie ein paar Zeilen lesen. Denn esse est percipi – Sein ist wahrgenommen werden.