Blumen fürs Gemüsebeet

Die gute Idee für Garten und Balkon auf Bayern 1: Bei den Pflanzen ist es wie bei den Menschen. Manche mögen sich und manche mögen sich nicht. Die Wurzeln artfreundlicher Pflanzen verflechten sich im Untergrund, während artfeindliche Pflanzen sich distanzieren. Was aber immer zusammen passt, sind Blumen und Gemüse – zu beiderseitigem Vorteil und vor allem zum Vorteil für uns Gärtner!

Garten: Frühlingsprojekte

GoldwolfsmilchWas jetzt grad auffällt:
Wolfsmilch
Anspruchslos, pflegeleicht, schneckenresistent, stets adrett und dauerblühend, diese Eigenschaften wünscht man sich heute von Schmuckstauden. Wer kann das besser erfüllen als Stauden, die wegen ihres Namens Wolfsmilch zurückhaltend betrachtet werden. Als Euphorbien rücken sie schon eher ins Blickfeld. Die Goldwolfsmilch (Euphorbia polychroma) schmiegt sich mit ihren halbkugeligen Büschen perfekt zwischen Tulpen, die Mandelwolfsmilch (Euphorbia amygdaloides) überzeugt mit ihren hübschen Farbspielen, die Walzenwolfsmilch (Euphorbia myrsinites) bildet faszinierenden Blattschmuck. Wer beim Hantieren mit den Stauden Handschuhe trägt, hält ihren Milchsaft von der Haut fern.

Wetterspruch:
„Wohl hundertmal schlägt‘s Wetter um,
das ist dem April sein Privilegium.“

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Garten: Zeit wird’s

FetthenneFrisch entdeckt:
Fetthenne
Schmeichelhaft klingt der Name nun nicht gerade, aber Fetthennen sind echte Blumenschmeichler. Die hohen Sedum-Arten, auch Prachtfetthennen genannt, die es in vielen Farbvarianten von rosa, rot über weiß bis bronze gibt, sind jetzt echte Hingucker. Überaus robust, genügsam und üppig blühend zieren sie mit wasserspeichernden, dicken Blättern viele Gärten, liefern vielen Insekten bis tief in den Herbst reichlich Nektar. Man kann sie aber auch in Kübeln kultivieren. Stellen Sie sich ruhig auch mal einen Blütenstängel in die Vase. Häufig bildet er im Wasser Wurzeln, nachdem er verblüht ist, können Sie die Schnittblume dann gleich wieder auspflanzen.

Wetterregel:
Schaffst du im Herbst nichts in Speicher und Keller,
blickst du im Winter auf leere Teller.

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Garten: Vom Wetter nicht verdrießen lassen

KuechenschelleFrisch entdeckt:
Küchenschelle
Osterschellen oder Osterblumen nennt man sie gemäß ihrer Blütezeit ums Osterfest herum auch, die wunderbar zarten Blumen in weichen Pelzen. Küchenschellen (Pulsatilla) gehören zu den schönsten Frühlingsblumen, gedeihen auf sonnigen und mageren Wiesen, im Garten am besten im Steingarten.

Wetterregel:
Regen im April, jeder Gärtner will.

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Garten: Hinaus ins Freie

Zwiebeliris_Iris histrioKräuter wie Rosmarin, Thymian und Salbei sind robust. Sie wollen jetzt raus ins Beet. Auch mediterrane Halbsträucher werden schon ungeduldig – und stecken kalte Nächte gut weg. Nur wärmebedürftige Kräuter dürfen Sie noch nicht hinauslassen. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de. Die besten Gartentipps zu den 10 Jahreszeiten gibt es im Buch „Glück aus dem Garten“ – siehe rechts unter den Büchern.

Pflanze der Woche:
Zwiebeliris
Die griechische Göttin des Regenbogens ist Namenspatin für die kleinen Zwiebelblumen, die zu den ersten Blütenattraktionen im Garten zählen und schier aus nichts anderen als aus Blüten zu bestehen scheinen. Bunt wie ein Regenbogen strahlen die einzelnen Blütenblätter, sie tragen phantastische Muster. Viele Arten und Sorten der zwiebeltragenden Zwerg-Schwertlilien bieten sich für Frühlingsbeete und Steingarten an. Sie vertragen fast alles, außer Staunässe.

Bauernregel:
Gertraud (17.3.) den Garten baut.

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Garten: Frühe Frühlingsgefühle

KarnevalsprimelOb das so bleibt, mit dem verfrühten Frühling? Die ersten Primeln blühen schon. Naja, ein bisserl Risiko muss sein, auch unter Gärtnern. Auf eine Bauernregel jedenfalls ist Verlass: „Darauf kannst zählen jede Zeit, dass es am 30. Februar nicht schneit.“ Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Karnevalsprimel
Kein Witz, die gibt’s wirklich! Die Karnevalsprimel (Primula vulgaris ssp. sibthorpii) blüht schon früh, blüht schön bunt, blüht gerne in schattigeren Bereichen unter Sträuchern und Bäumen. Versamt sich reich. Da sieht es zu Fasching im Garten dann aus, als hätte einer Blütenkonfetti verstreut. Helau und Alaaaf!

Bauernregel:
Lachende Kunigunde (3.3.)
bringt frohe Kunde.

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Garten: Ernten, schneiden, neu bestellen

Blog SonnenaugeDas Wetter wird angenehmer, da heißt es wieder anpacken. Im Rezept der Woche gibt es Stärkung, ein kräftig mit Kräutern abgeschmeckter Kartoffelsalat, mal aus Bratkartoffeln. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Sonnenauge
Es blüht und blüht und blüht – Sonnenaugen (Heliopsis helianthoides var. scabra) gehören zu den angenehmen Dauerblühern, die sich auch noch sehr robust und pflegeleicht geben. Einzig gut mit Wasser versorgt wollen sie sein, dann treiben sie von Juni bis zum Frost immer neue kleine „Sonnenblumen“.

Bauernregel:
Der Tau ist dem August so Not,
wie jedermann sein täglich Brot.

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Garten: Für gute Frucht und neue Blüte

Pfeifenstrauch gefuelltZiergärtner dürfen sich an herrlich duftenden Blüten freuen, Gemüsegärtner sind gut beschäftigt: Zucchinis können vermehrt, Bohnen gesät werden. Das Gartenrezept der Woche: Erdbeeren mit einer besonderen Krönung! Meine wöchentlichen Gartentipps -auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Jasmin
Korrekt müsste man bei dem, dieses Jahr spät, aber richtig prächtig blühenden Pfeifenstrauch (Philadelphus coronarius) von Falschem, Sommer- oder Bauern-Jasmin sprechen. Er hat mit Echtem Jasmin (Jasminum officinale) nichts zu tun, verwandt ist das Gehölz mit den Hortensien. Allein sein süßer Duft, der abends besonders intensiv wird, hat ihm seinen Namen Jasmin eingetragen. Pfeifensträucher sind wie Deutzien mit Hortensien verwandt. Süße Düfte gibt es auch bei vielen Geißblattgewächsen, zu denen Weigelien und Kolkwitzien zählen – all diese Ziersträucher haben gerade Blütenhochsaison.

Bauernregel:
Im Juli warmer Sonnenschein,
macht alle Früchte reif und fein.

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Garten: Gut gepflegt

HolunderEndlich Sommer – das sagt uns der Schwarze Holunder mit seinen Blütenschirmen. Da muss man schon wieder an den Herbst denken, zumindest beim Gemüseanbau. Im Gartenrezept aber ein wirklich sommerliches Gericht, so richtig was für Biergarten, Brotzeit, Picknick, als Beilage zum Grillen: Marinierter Almkäse. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Schwarzer Holunder
Wenn der Schwarze Holunder seine Blütenschirme aufspannt, wenn sein verlockender Duft durch den Garten zieht, dann ist laut dem Kalender der Natur der Sommer da! Als Strauch der Frau Holle gilt er seit alters her als Wohnsitz für die guten Hausgeister, wurde als „Apotheke des kleinen Mannes“ hochverehrt und durfte niemals gefällt werden, weil das sonst Unheil brachte.

Bauernregel:
Wie’s Wetter auf St. Medardi (8.6.) fällt,
es bis zu Mondes Schluss anhält.

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Garten: Verspätete Eisheilige oder verfrühte Schafskälte?

Akelei blauAchtung, Kälte – das mögen viele Pflanzen gar nicht, Gärtner übrigens ebenfalls nicht. Da heißt es sich warm anziehen. Trotzdem wird es wohl bald wieder wärmer, da darf man sich auf Erdbeeren und Bohnen freuen. Im Gartenrezept diese Woche: Salbeimäuschen. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Akelei
Anmutige Blumen schaukeln an dünnen Stielen hoch über adrett gefiedertem Laub. Ihre besondere Blütenform verlieh der Akelei auch die Volksnamen Elfenhandschuh, Taubenblume oder „Fünf Vögerl zusamm“. Einmal im Garten, immer im Garten – die Akelei bleibt treu, denn sie versamt sich reichlich.

Bauernregel:
Ist der Mai heiß und trocken, gibt‘s für den Bauern keine Brocken.
Ist der Mai kühl und nass, füllt das dem Bauern Scheun‘ und Fass.

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Futter für Wildbienen

Erdhummel Wildbienen, zu denen auch die Hummeln zählen, haben es schwer: Sie finden immer weniger Nahrung, leiden unter Pflanzenschutzmitteln. Insbesondere Neonikotinoide raffen sie dahin. Mit diesen Giften werden zahllose Nutzpflanzen wie Raps und Mais, aber sogar Zierpflanzen behandelt, schon kleinste Mengen reichen aus, dass z.B. die Hummelköniginnen keinen Nachwuchs mehr bekommen. Helfen wir unseren geflügelten Freunden, die zusammen mit den Honigbienen (die es ebenso schwer haben) dafür sorgen, dass wir reichlich Obst und Gemüse haben. Denn ohne Bienen keine Bestäubung, ohne Bestäubung keine Früchte.

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Garten: Winter ade! Frühling juchhe!

Tausendschoenchen 3Na endlich! Das wurde aber auch Zeit, dass der Frühling einzieht. Also nichts wie raus, denn jetzt drängt sich die Arbeit. Man kommt kaum nach, trotzdem: Zeit nehmen und die vielen schönen Frühlingsblüher bestaunen. Und auch was in der Küche probieren, vielleicht Bärlauchspätzle? Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Tausendschönchen
Bellis, wie die Gärtner sie nennen, sind die prächtigen Schwestern der schlichten Gänseblümchen. Tausendschön, welcher Name würde den anspruchslosen, lange blühenden und kälteunempfindlichen Blumen besser passen? Der Handel bietet sie gerade jetzt zu äußerst günstigen Preisen an, denn es wird Platz für die Balkon- und Sommerblumen gebraucht.

Bauernregel:
April kalt und nass, füllt Scheuer und Fass.
April trocken, macht die Keime stocken.

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Garten: Ostern einläuten

NarcissusVom Eise befreit…? Goethes Osterspaziergang möge sich bewahrheiten. Gute Laune machen aber grüne Bräuche, bunte Sträuße, niedliche Blümchen und – diese Woche im Gartenrezept: Frühlingswilder Salat. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Osterglocken
Unter diesem Namen sind vor allem die goldgelb blühenden Trompetennarzissen bekannt. Sie hat sich dieses Jahr ein wenig verspätet, wird wohl kaum noch bis zum Osterfest läuten. Osterglocken nennt man aber auch Märzenbecher, Schachbrettblumen, Himmelsschlüssel, Buschwindröschen oder Küchenschellen – weil all diese Blumen gemeinhin um Ostern herum blühen. Heuer kommt der Titel Osterglocke wohl eher dem Schneeglöckchen zu.

Bauernregel:
Wenn es an Karfreitag regnet,
gibt es den ganzen Sommer über große Trockenheit.

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Gartenweisheiten

Tussilago farfara„Kannst dich im März an gelben Blumen freuen, magst getrost den Samen streuen!“ Diese alte Gärtnerweisheit zeigt den optimalen Zeitpunkt für den Saatbeginn im Garten an, wenn nämlich der Huflattich blüht. Dafür muss noch eine weitere Gartenregel beachtet werden: Die rechte Zeit fürs Gärtnern ist gekommen, wenn der Boden nicht mehr an den Schuhen kleben bleibt.

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Garten: Drinnen spielt die Musik

Falsche Mimose_AkazieDraußen ist’s kalt, also gärtnert man eben im Warmen. Auf der Fensterbank gibt es einiges zu tun. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
In Wintergärten beginnen sie zu blühen, in Blumenläden werden sie angeboten: Mimosen. Allerdings nur falsche Mimosen, denn die Gehölze mit den gelben Puschelblüten sind eigentlich Akazien (z.B. Silberakazie Acacia dealbata, Kängurudorn Acacia armata). Die Blüte bei den Schnittblumen ist leider oft rasch vorüber, viel länger hat man Freude daran, wenn die Sträucher als Kübelpflanzen gezogen werden.

Bauernregel:
An Fabian-Sebastian (20.1.)
fangen Baum und Tag zu wachsen an.

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Garten: Schnell noch ein Schnitt

WinterschneeballBevor es wieder richtig kalt wird – und das dicke Ende kommt ja meisten noch – kann man sich an den allfälligen Winterschnitt beim Kernobst machen. Nach getaner Arbeit gibt es dann eine Portion Nudeln mit frischem Grün, das verspricht das Gartenrezept. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Sobald es ein paar warme Tage im Winter gibt, hat es der Winterschneeball eilig. Seine Knospen schwellen und drängen sich eilig heraus. Schon bald schmücken zartrosa Blüten die kahlen Zweige des Strauchs. Locken mit orientalisch-blumigem Parfüm, vergehen nach starken Frösten, treiben neu, wenn’s wieder wärmer wird.

Bauernregel:
Der Theobald (16.1.), der Theobald,
der macht unsere Häuser kalt.

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Garten: April ade, Mai juchhe

Es gibt viel zu tun, pflanzen wir es an! Sobald es warm wird, kommt man kaum noch nach. Ab in die Beete, aber auch zur Sitzbank oder auf die Terrasse, den Garten genießen. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Frühling in bester Laune:
• Bäume schlagen aus, Stauden schießen.
• Beerensträucher blühen.
• Löwenzahn tupft Wiesen.

Bauernregel:
Hat Sankt Peter (27.4.) das Wetter schön,
kannst du Kohl und Erbsen sä‘n.

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Garten: Es blüht, es sprießt

Herrlich blühen jetzt die Kirschen, Schlehen und Magnolien mit ihren riesigen Kelchen. Wenn der Frühling mit Blüten wuchert, soll der Gärtner seine Samen streuen. Im Garten können Sie jetzt noch schnell Pflücksalat oder Bohnen ziehen. Außerdem: Das Geheimnis der blühenden Forsythie. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Bayerisches Frühlingsblütenfest:
• Kirschen in duftigen Wolken.
• Magnolien mit riesigen Kelchen.
• Schlehen ganz in Weiß.

Bauernregel:
Der April macht die Blumen und der Mai hat den Dank dafür.

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Garten: Fürs junge Gemüse

Ostern: die Zeit der ersten großen Blütenpracht. Osterglocken blühen in allen Farben, Buschwindröschen bilden dichte Teppiche. Und auch Erbsenzähler kommen jetzt zum Zug. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Osterblumen überall:
• Osterglocken in allen Farben.
• Buschwindröschen in dichten Teppichen.
• Veilchen mit verschwenderischem Duft.

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Garten: Futter frei fürs Wachstum

Viel zu tun, greifen Sie’s an! Im Garten will so einiges versorgt werden, Nährstoffe werden für das beginnende Wachstum gebraucht. Meine wöchentlichen Gartentipps.

Der Frühling grüßt:
• mit Schneestolz und Zwiebeliris,
• mit ersten Narzissen und Seerosentulpen,
• mit gelben Weidenkätzchen und Forsythien.

Bauernregel:
Einem freundlichen März folgt ein freundlicher April.

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Garten: Im Märzen der Gärtner…

Werden Sie jetzt zum Maulwurf. Der weiß, was ein Garten vor der Pflanzzeit braucht: durchwühlte Erde! Darauf können Sie dann schicke Wege, Mauern und Teiche bauen. Erst danach kommen die Pflanzen. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Die Wärme bringt es an den Tag:
• Krokusse locken Hummeln an.
• Der Schnittlauch sprießt schon wieder.
• Die kugeligen Knospen der Kornelkirschen platzen auf.

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