Frühlingsmonat Mai

Zerblättern die Apfelblüten
Wie kleines feines Papier zerblättern die Apfelblüten,
Schier ein Atemhauch entführt sie dir,
Kannst sie mit keiner Hand vorsichtig hüten.
Sind wie ein rosiger Hauch, der über Nacht entstand,
Und sie entschweben auch, eh du’s gedacht;
Haben glückliche Augenblicke in die Leere gebracht.
Sind wie Liebessekunden flüchtig entschwunden.
Waren in Gedanken unendlich groß, regnen zur Erde lautlos
Und liegen dir wie ein Blättlein Papier unscheinbar im Schoß.

Max Dauthendey (1867-1918)

Frühlingsmonat Mai

Mai – der Wonnemonat. Muttertag. Da haben wir früher für die Mutter, Mutti, Mama Blumen auf der Wiese gepflückt oder auch schon mal blühenden Flieder in Nachbars Garten gestohlen (weil der so herrlich duftete!). Gut, dass es im April nochmal so kalt geworden ist, sonst würde das mit dem Flieder zu Muttertag überhaupt nicht funktionieren. Weil der Vollfrühling immer früher beginnt, gekennzeichnet durch Blüte von Apfel und Flieder. In den letzten Jahrzehnten hat sich der Frühlingsbeginn deutlich nach vorne verschoben. Und so sieht man heute bereits Frühsommerboten wie Wiesenfuchsschwanz oder erste Mohnblüten. Fein, dass es dieses Jahr gut klappt mit dem Flieder – wenn ich ihn auch nicht mehr stehle, sondern aus dem eigenen Garten nehme…

Garten: Es blüht uns was

FliederWas jetzt grad auffällt:
Flieder
Immer wieder: Flieder! Ein Traum von Blütenstrauch, erfüllt den Garten mit betörendem Duft. Neben den klassischen Sorten vom Gewöhnlichen Flieder (Syringa vulgaris) und Edelsorten (Syringa-Hybriden) kommen immer mehr Wildarten wie Hyazinthenblütiger Flieder (Syringa hyacinthiflora) und neue Zuchtformen in Mode, etwa besonders dicht gefüllte oder solche mit weiß gerandeten Blüten. Für kleine Gärten bestens geeignet sind die filigranen Preston-Hybriden (Syringa x prestoniae). Ganz nebenbei erwähnt, gehören Flieder noch zu den pflegeleichtesten Gartengehölzen.

Wetterspruch:
Wie sich das Wetter an Urban (25.5.) verhält,
so ist’s noch zwanzig Tage bestellt.

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Garten: Wonnig bis sonnig

Tuerkenmohn 2Frisch entdeckt:
Türkenmohn
Ist er nicht die rote Wucht, dieser Mohn, der Türken- oder Feuermohn (Papaver orientale)? Seine riesigen Blüten wie aus knittrigem, hauchzartem Seidenpapier wirken so empfindlich, und doch halten sie eine Menge aus. Kommen vor allem jedes Jahr wieder, denn diese Mohnart ist eine Staude, ausdauernd und winterhart. Lässt man ihm an sonniger Stelle Platz genug und hält ihm wuchernde Konkurrenten vom Leib, wird der Türkenmohn von Jahr zu Jahr prächtiger. Wo es ihm gefällt, samt er sich sogar selber aus und sorgt für willkommenen Nachwuchs.

Wetterregel:
Soll Feld und Garten wohl gedeih’n,
dann braucht’s im Juni Sonnenschein.

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Fliederstrauß

Muttertag? Noch kein Geschenk?

Am 10. Mai ist Muttertag!   Schnell noch einen Blumenstrauß? Oder Flieder in Nachbars Garten stehlen? Ach was… Viele Mütter kochen gerne – haben oft aber wenig Zeit zum Genießen, weil die ganze Rasselbande am Tisch versorgt werden muss und nach dem Einkauf und Vorbereiten auch noch das Schlamassel mit dem Abwasch hinterher kommt. Einmal …

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Garten: Gut gepflegt

HolunderEndlich Sommer – das sagt uns der Schwarze Holunder mit seinen Blütenschirmen. Da muss man schon wieder an den Herbst denken, zumindest beim Gemüseanbau. Im Gartenrezept aber ein wirklich sommerliches Gericht, so richtig was für Biergarten, Brotzeit, Picknick, als Beilage zum Grillen: Marinierter Almkäse. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Schwarzer Holunder
Wenn der Schwarze Holunder seine Blütenschirme aufspannt, wenn sein verlockender Duft durch den Garten zieht, dann ist laut dem Kalender der Natur der Sommer da! Als Strauch der Frau Holle gilt er seit alters her als Wohnsitz für die guten Hausgeister, wurde als „Apotheke des kleinen Mannes“ hochverehrt und durfte niemals gefällt werden, weil das sonst Unheil brachte.

Bauernregel:
Wie’s Wetter auf St. Medardi (8.6.) fällt,
es bis zu Mondes Schluss anhält.

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Garten: Blumiger Mai

FliederMan kommt kaum mit, wie schnell dieses Jahr sich alles entwickelt, sprießt und gedeiht. Aber man darf ruhig auch mal alle Fünfe gerade sein lassen, im Garten läuft ja nichts davon. Höchstens hinzu, so wie Schnecken, auf die gilt es aufzupassen. Im Gartenrezept diesmal: Rhababerschorle mit Waldmeister, ein maiköniglicher Genuss! Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Flieder
Der Frühling hat seinen Höhepunkt erreicht, wenn der Flieder blüht. „Wie duftet doch der Flieder, so mild, so stark und voll!“ lobt Hans Sachs in Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“. Er wird aber nicht den Flieder mit den lila oder weißen Blütenkerzen gemeint haben, denn der kam erst viel später in hiesige Gärten. Mit Flieder bezeichnet man nämlich nicht allein den Blütenstrauch aus dem Orient, sondern auch den Holunder – der blüht ein wenig später mit weißen Schirmen.

Bauernregel:
Kalter Mai tötet Ungeziefer und bringt gute Ernte.

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Immer wieder Flieder

FliederDer Flieder blüht, pünktlich zu Muttertag. Ich kann mich gut erinnern: Früher standen wir Kinder vor den Fliederbüschen und suchten schon mal die besten Zweige aus, um sie rasch noch vor Muttertag zu stibitzen. Wie wunderbar war die Wohnung dann von Duft erfüllt! Und alle in guter Stimmung, in LilaLaune.

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Garten: Dem Frühling auf der Spur

Fruehlingsahnen_HaselkaetzchenNoch ist der Frühling nicht da, doch aufmerksame Gartenliebhaber können bereits die ersten Frühlingsboten entdecken: Hier eine Schneeglocke, da ein Haselkätzchen. Richtig los geht es jedoch erst, wenn der Schnee geschmolzen ist. Meine wöchentlichen Gartentipps, samt Gartenrezept (heute: Schwarzer Rettichsalat)  – auch auf br.de.

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Garten: Sommerlaune im Frühsommer

Farbenvielfalt im Garten – für den Gärtner ist das im Frühsommer eine der leichtesten Übungen. Vor allem Clematis und Rosen starten jetzt durch. Bei all der Blütenpracht sollte man aber auch an die ein oder andere Schnittmaßnahme denken. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Sommerlaune:
• Rosen in Pink, Rosa, Rot.
• Kolkwitzien in Rosa.
• Waldreben in Rosé, Weiß, Violett.

Bauernregel:
Mit der Sens’ der Barnabas (11.6.)
schneidet ab das längste Gras.

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Vintage Look und Shabby Chic

Zu Festen, Feiern, Ehrentagen sind originelle Tischdekorationen sowie ausgefallene Geschenke gefragt. Hier kommen ganz natürliche Ideen. Leicht zu fertigen, kosten fast nichts – außer Zeit, aber das ist ohnehin das Kostbarste, was man verschenken kann. Und das in Stilrichtungen, die gerade total in Mode sind: Vintage Look und Shabby Chic. Naturarbeiten von Henriette Dornberger.

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Garten: Die Blütenschau ist eröffnet

Apfelblüten, Fliederbüsche und Kastanien sprießen um die Wette. Wenn Sie das auch von Ihren Dahlien erwarten, sollten Sie jetzt die Knollen in den Boden einbringen. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Der Frühling feiert:
• Ranunkelsträucher zeigen gelbe Blütenrosen, Rhododendren blühen auf.
• Fliederbüsche zünden lila Blütenkerzen an, Kastanien weiße oder rote.
• Apfelbäume gewanden sich in weiße Blütenkleider.

Bauernregel:
Wenn sich naht St. Stanislaus (7.5.),
rollen die Kartoffeln raus.

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Garten: Seht die Signale!

Dank des Wetters gedeiht alles im Garten – allerdings darf es nicht zu trocken werden. Achten Sie besonders auf frisch Gepflanztes: Regelmäßiges Gießen ist angesagt. Auch auf Zwiebelblumen sollten Sie ein Auge haben: Verblühtes am besten sofort abknipsen. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br-online.

Bauernregel:
Mairegen auf Saaten ist wie Dukaten.

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Garten: Es keimt und sprießt allerorten

Die ersten Garten-Pflanzen treiben bereits aus, höchste Zeit also, jetzt noch Gehölze per Rückschnitt zu verjüngen. Und auch die Gemüsesaison hat bereits begonnen – zumindest auf der Fensterbank. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br-online.

Bauernregel:
St. Matheis (24.2.) bricht’s Eis,
hat er keins, macht er eins.

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Garten: Aus weniger wird mehr

Wer Buchsbaum rechtzeitig zurückschneidet und Fruchtansätze bei Flieder entfernt, darf auf mehr Blüten und dichteren Wuchs hoffen. Das gilt sogar für Blumenwiesen: Zwei Mal im Jahr gehören sie gemäht, am besten in Etappen, damit für Insekten ein Rückzugsraum bleibt. Meine wöchentlichen Gartentipps auf br-online.

Bauernregel:
Mit der Sens’ der Barnabas (11.6.)
schneidet ab das längste Gras.

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