Das Alpenveilchen blüht! Großes Kino für die Nase. Der Name „Veilchen“ kommt hier wahrhaftig zu Ehren, denn die kleinen Blüten vom Europäischen Alpenveilchen (Cyclamen purpurascens) duften köstlich, und das auch noch sehr intensiv. In Österreich kann man die Zyklame in allen Bundesländern antreffen, z.B. im Salzburger Land. Dort wurden die „Erdapferl“ früher sogar als Fruchtbarkeitssymbole gehandelt,
Die Schlehen (Prunus spinosa) blühen! Schlehensträucher erinnern mich immer an das Märchen Schneewittchen: Weiß wie Schnee (die Blüten), schwarz wie Ebenholz (die Rinde) und rot wie Blut (wenn man sich an den Dornen sticht – oder der Saft der Früchte).
…knäuschen, da duftet ein gebackenes Häuschen. Den ganzen Advent hat es in der Wohnung für helle Freude gesorgt und alle Geduldsfäden zum Zerreißen angespannt. Das Lebkuchenhaus von Benjamin Amar, das den weiten Weg von Wien bis zu mir ins Dachauer Hinterland gefunden hat. Honigkuchen verströmt ein unglaubliches Aroma, so weich und liebevoll, genau das Richtige
Es ist – jedenfalls nach dem Kalender – Winter. Das ficht so manche aber gar nicht an. Föhn, milde Witterung, Südströmungen machen den Winter eher frühlingshaft, also wird schon mal geblüht. Denkt sich der Schneeball. Er blüht nicht nur prächtig, er duftet auch intensiv – ob es wohl eine Biene bemerkt?
Die Quitten duften! Ein bisserl nach sonnengereiften Zitronen, deutlich auch nach süßen Äpfeln, mit einem Hauch von Orangenschale. Allein das herrliche Parfüm, das von den Früchten ausgeht, ist es schon wert, dass man sich Quitten in die Wohnung holt. Ich lege sie gerne ins Esszimmer, in eine Zedernholzschale. Dort dürfen die goldenen Früchte dann erst
Wer so stark duftet, bleibt nicht lange allein: Auf dem Diptam gibt’s ein Stelldichein. Doch Achtung, nicht alle sind harmlose Nektartrinker… schon gesehen? Oben rechts!
Man kommt kaum mit, wie schnell dieses Jahr sich alles entwickelt, sprießt und gedeiht. Aber man darf ruhig auch mal alle Fünfe gerade sein lassen, im Garten läuft ja nichts davon. Höchstens hinzu, so wie Schnecken, auf die gilt es aufzupassen. Im Gartenrezept diesmal: Rhababerschorle mit Waldmeister, ein maiköniglicher Genuss! Meine wöchentlichen Gartentipps – auch
Endlich blühen sie, die Duftveilchen. Erst beschnuppern: Wie duften sie fein! Dann bewundern: Was sind sie doch hübsch! Schließlich pflücken: Was kann man nicht alles draus machen! Kuchen dekorieren, Salate garnieren. Kandieren. Veilchenzucker mixen. Schon gewusst, dass die berühmte Nachspeise „Birne Helene“ ursprünglich von Duftveilchen gekrönt wurde?