Erkältet, Gliederschmerzen, Muskelkater?

Dann vertrau auf Latschenkiefer. Mit einem selbst angesetzten „Franzbranntwein“ wird’s bald besser. Ein Glas zu einem Drittel mit Latschenkieferzweigen füllen, ein paar Lavendelblüten, Pfefferminze, Rosmarin und Zitronenscheiben dazu, mit Alkohol (40 %) aufgießen. Alles 14 Tage an einem zimmerwarmen, dunklen Ort ausziehen lassen, abfiltern. Ins Badewasser geben, als Einreibung oder für Wickel verwenden.

Tomaten süss

Süße Tomaten

Süß? Ja, Sie lesen richtig, Tomaten lassen sich auch für süße Speisen verwenden! Immerhin sind es Früchte, wie Äpfel, Birnen oder Zwetschgen. Und wer sagt, dass Gemüse nicht auch wie Obst zubereitet werden darf? Rhabarber ist doch auch ein Stängelgemüse, nur kaum jemand isst den wie ein Gemüse. Also her mit Tomaten zum Dessert. Tomaten halbieren …

WeiterlesenSüße Tomaten

Zitronen Rosmarin Wacholder

Start-up

Erfrischend, sauer, herb – unser Begrüßungscocktail zum Küchen-Rendezvous im August: Mit Zitrone, Rosmarin, Wacholder, aufgegossen mit einer leichten Weißweinschorle, garniert mit Zitronenschale und Minze.   Basis ist ein Sirup: 1 Zitrone, Saft und Schale, 2 Zweige Rosmarin und 5 angequetschte Wacholderbeeren mit 250 g Zucker und 250 ml Wasser aufkochen, rund 15 Minuten leise köcheln, über …

WeiterlesenStart-up

Zitronen Pfeffer Butter Fladenbrot

Zitronen-Pfeffer-Butter

Frisch und doch pikant, unsere Zitronen-Pfeffer-Butter fand beim letzten Küchen-Rendezvous zum Rosmarin-Fladenbrot von Martin Irl reißenden Absatz. Schmeckt ja auch wirklich frisch und pikant! Und lässt sich schnell zubereiten:   250 g zimmerwarme Butter mit Gabel oder Handrührgerät cremig rühren. Schale einer unbehandelten Zitrone (oder Limette) abreiben. Den Abrieb sowie einen Teelöffel frisch gepressten Zitronensaft …

WeiterlesenZitronen-Pfeffer-Butter

Nesselsirup

Nesselsirup 1Was ist doch die Brennnessel für eine tolle Pflanze! Vor allem: Sie brennt. Und das sehr effektiv, um sich vor Fraßfeinden zu schützen, „Fraßfeinden“ jeglicher Art, auch zweibeinige. Denn viele trauen sich die Nesseln nicht anfassen, aus Angst vor unangenehmen Folgen. Wer sich aber nicht scheut, der kann die Nesseln vielseitig nutzen. Beispielsweise für einen Sirup. Wird angesetzt wie Hollersirup:

WeiterlesenNesselsirup

Goldene Düfte

Die Quitten duften! Ein bisserl nach sonnengereiften Zitronen, deutlich auch nach süßen Äpfeln, mit einem Hauch von Orangenschale. Allein das herrliche Parfüm, das von den Früchten ausgeht, ist es schon wert, dass man sich Quitten in die Wohnung holt. Ich lege sie gerne ins Esszimmer, in eine Zedernholzschale. Dort dürfen die goldenen Früchte dann erst …

WeiterlesenGoldene Düfte

After-work-Entspannung mit Basilikum

BajitoBasilikum beruhigt die Nerven, ohne schläfrig zu machen. Sein Duft wirkt erfrischend und vertreibt trübe Gedanken. Es regt den Kreislauf an und wirkt gar förderlich auf die Libido – was will man eigentlich mehr? Ideal, um Stress abzubauen. Optimal, um den Abend rundum genüsslich zu „begrünen“. Wie wäre es mit einem kühlen Sommerdrink, mit Basilikum? Bajito!

WeiterlesenAfter-work-Entspannung mit Basilikum

Garten: Symphonie in Blau

Grosser EhrenpreisBlaue Stunden im Garten – mit das Schönste, was der Sommer zu bieten hat. Und was nicht alles blau funkelt, im Garten: Afrikalilien im Kübel, Ballhortensien im Schatten, Glockenblumen in der Rabatte, Jungfer im Grünen im Sommerblumenbeet, Trichterwinden am Zaun, Gauchheil in der Ampel, Hainsalbei im Staudenbeet, Staudenlein im Steingarten, Männertreu im Balkonkasten… Im Gartenrezept diese Woche kommt der letzte Spargel zu kulinarischen Ehren, es gibt einen Spargelaufstrich. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Großer Ehrenpreis
Blau, die Farbe des Himmels und des Wassers, ist in jedem Garten eine begehrte Blütenfarbe. Blaue Farbtöne lassen das grüne Wohnzimmer größer erscheinen, ziehen alle Blicke auf sich und passen immer zu allen anderen Farbtönen. Besonders prächtiges Blau zeigen die filigranen Blütenrispen vom Großen Ehrenpreis, von der es sogar eine extra strahlende Sorte namens `Knallblau´ gibt.

Bauernregel:
Wenn Johanniskäfer hell leuchten im Garten,
dann ist gut Wetter zu erwarten.

WeiterlesenGarten: Symphonie in Blau

Was macht man eigentlich mit… Gewürztagetes?

Zitronengelb, orangefarben oder mandarinenrot, wie die Farben der Blütchen leuchten, so angenehm duften die ganzen Pflanzen nach Zitrone, Orange oder Mandarine – ganz anders als man es von Tagetes („Stinkerle“) her kennt. Gewürztagetes (botanisch Tagetes tenuifolia), das sind kleinblütige, kleinwüchsige Studentenblumen. Sind ja sehr niedlich, aber als Gewürz?

WeiterlesenWas macht man eigentlich mit… Gewürztagetes?

Was macht man eigentlich mit… Borretsch?

Borretsch, auch als Gurkenkraut bekannt (botanisch Borago officinalis), sät sich oft von ganz alleine im Garten an. Kann himmelhoch werden, sehr ausladend und ist im wahrsten Sinn des Wortes blaublütig! Die hübschen himmelblauen Blütensterne locken nicht nur Bienen… Und sonst? Was lockt denn da? Der frische Gurkenduft der Blätter, wenn man sie schneidet?

WeiterlesenWas macht man eigentlich mit… Borretsch?

Kürbis herrlich süß

Die ersten Kürbisse reifen. Zeit für neue Rezepte. Kürbis mal süß, das gibt ein Dessert! Hier lauwarm serviert mit Aprikosen und Amarettini, dazu frisch-fruchtig-zitroniges Joghurt, eisgekühlt. So wird’s zubereitet…

WeiterlesenKürbis herrlich süß

Apfelgelee

Wohin mit den vielen Äpfeln? Rein ins Glas – auf Vorrat. Wobei sich der meistens nicht lange hält, weil viel zu lecker. Immer wieder gern gegessen: Apfelgelee. Hier eines meiner Rezepte dafür: Man nehme reichlich saftige, möglichst noch nicht ganz reife Äpfel…

WeiterlesenApfelgelee

Kraut der Herzen

Sonntag ist Muttertag. Wer die Herzen der Mütter (aber nicht nur die) erfreuen möchte, dem sei der Waldmeister ans Herz gelegt. Waldmeister (Galium odoratum) heißt auch Herzfreund oder Herzensfreude, schon Tabernaemontanus sagte über ihn, dass er das Herz stärken und erfreuen würde. Na also!

Herzensfreude bringt das kleine Kraut allein schon durch seine Gestalt. Und dann erst der Duft! Maiwein, also ein leichter Weißwein angesetzt mit einem Sträußchen Waldmeister, gilt seit jeher als Kräftigungsmittel für Herz und Leber. Getrocknet in ein kleines Kissen oder einfach in ein hübsches Taschentuch gefüllt, verhilft der Waldmeister zu herzigen Träumen. Aber immer daran denken – Waldmeister entwickelt seinen wunderbaren Duft erst, wenn er welkt. Bei mir darf er in der Wohnung trocknen, das bringt gute Laune in die Räume. Und dann hätte ich hier noch ein Rezept: Rhabarbersaft mit Waldmeister.

WeiterlesenKraut der Herzen

Item added to cart.
0 items - 0,00