Nesselsirup

Nesselsirup

Nesselsirup 1Was ist doch die Brennnessel für eine tolle Pflanze! Vor allem: Sie brennt. Und das sehr effektiv, um sich vor Fraßfeinden zu schützen, „Fraßfeinden“ jeglicher Art, auch zweibeinige. Denn viele trauen sich die Nesseln nicht anfassen, aus Angst vor unangenehmen Folgen. Wer sich aber nicht scheut, der kann die Nesseln vielseitig nutzen. Beispielsweise für einen Sirup. Wird angesetzt wie Hollersirup:

Zwei gute Handvoll frische Brennnesselblätter, mit und ohne Blüten/Früchte, einige Scheiben Ingwer und eine Limette/Zitrone mit 700 ml kochend heißem Läuterzucker (Zucker und Wasser im Verhältnis 1:1 aufgekocht und für 20 Minuten köcheln lassen) übergießen.

Nesselsirup 2Einen Tag lang durchziehen lassen, dann abfiltern. Funktioniert sehr gut durch ein Sieb, mit Küchenpapier ausgelegt.

Nesselsirup 3Reste sorgfältig ausdrücken.

Nesselsirup 4Sirup (der ist wundersamerweise rosa, pfirsichfarben!)in Flaschen abfüllen, im Kühlschrank aufbewahren.

Und was damit tun? Morgen gibt es ein Rezept…

 

 

7 Kommentare
  • Wow! Danke für diesen Tipp! Obwohl meine Lieblingspflanze sooo vielseitig ist, wäre ich nicht darauf gekommen, einen Sirup aus ihr zu kochen. Auf das Rezept bin ich schon sehr gespannt.
    Herzlich
    Jana

    9. Juli 2015 um 6:31
  • Wanda
    Antworten

    Toll!
    Brennesselsirup!? Das muss ich unbedingt ausprobieren. Die Kräuterei hat mich echt gepackt (die Gundermannschule wartet schon auf meinen Probetag :-))
    Bis morgen,
    brennende Grüße von
    Wanda

    9. Juli 2015 um 19:57
  • hej,
    ich freue mich darüber wieder eine Kräuterfrau gelesen zu haben und die Rezepte sind wirklich sehr gut.
    Ich habe schon 2005/2006 meine Ausbildung zur Kräuterpädagogin in der Gundermannschule bei Brigitte und Dirk gemacht und sehr viel gelernt.
    Ich wünsche dir ganz viel Spaß bei deinem Probelauf 🙂
    lg Heike

    12. Juli 2015 um 14:31
  • Wanda
    Antworten

    Nein, kein Probelauf, nur ein Probetag. Auf der Seite der Gundermannschule wurde angeboten, einen Tag an einem laufenden Kurs teilzunehmen, um festzustellen, ob es wirklich das ist, was man sich darunter vorstellt (ist ja nicht gerade für ’n Appel und ’n Ei zu haben). Dafür habe ich mich angemeldet und freue mich schon sehr darauf. Mit etwas Glück (und hoffentlich Unterstützung durch meinen AG) kann ich dann 2016 die Ausbildung beginnen. Bitte Daumen drücken!
    Sehr verregnete Grüße aus Berlin
    Wanda

    14. Juli 2015 um 17:28

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