Kernchen der Hagebutten nutzen

Wer sich die Mühe macht, Hagebutten zu entkernen, der sollte sie auch komplett nutzen: Aus den Schalen Mus, Saft, Sirup kochen, Schalen in Essig oder Schnaps einlegen, Ketchup oder Chutney daraus bereiten, trocknen…
Und die Kernchen? Die kleinen, harten Nüsschen in den Rosenbutten ergeben einen herrlichen Tee – dafür pro Tasse einen Teelöffel Kernchen mit 250 ml Wasser ansetzen und über Nacht weichen lassen. Dann 20-30 Minuten köcheln, durch einen Teefilter sieben. Duftet nach Vanille und mandeln, ein wenig auch nach Rosenblüten – und schmeckt! Reich an Kieselsäure, also gut für Haut und Haare, fürs Gewebe. Wirkt wohltuend auf Niere und Blase sowie bei Erkältungen.

Nochmal Hagebutten

Zu Hagebutten kommen so viele Fragen, dass ich sie erneut aufgreife:
Kann man alle Hagebutten nutzen? Ja, man kann! Es gibt keine Rosenfrüchte, die giftig sind – manche Hagebutten schmecken nur nicht so gut, das sind gewöhnlich solche von Kulturrosen, sofern die überhaupt Früchte ansetzen. Die schmackhaftesten Hagebutten sind die von wilden Heckenrosen, die fleischigsten die von der Kartoffelrose (im Bild rechts), die ungewöhnlichsten die schwarzen der Bibernellrose (im Bild links)…

Hagebutten

Hagebutten, die Früchte der Rosen – kommt an denen eigentlich irgendjemand vorbei? Sicher keiner, der sich irgendwie mit Natur beschäftigt. Sie leuchten einem so freundlich entgegen, sie verheißen wunderbare Genüsse und lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen, sie locken zum Pflücken. Ich werde immer wieder gefragt, welche Hagebutten denn zum Verzehr geeignet seien und ob es giftige Formen gäbe. Antwort: Alle sind grundsätzlich genießbar, alle haben sehr viel Vitamin C, keine Hagebutte ist giftig. Manche, vor allen solche von Kulturrosen, schmecken nur nicht so gut. Und die besten Hagebutten sind sowieso die schönen wilden, draußen von der Hecke.

Rosentage in Hollfeld

Liebe Rosenfreunde, liebe Kunstliebhaber und liebe Gartenbegeisterte,
wie schon seit vielen Jahren darf ich Sie auch heuer wieder bei den Rosen-, Kunst- und Gartentagen in Hollfeld (Oberfranken) am 10. und 11. Juni mit viel Lust und Freude durch die bunte Welt der Kräuter und Pflanzen führen – diesmal ganz im Zeichen von Hildegard von Bingen. Eine Heilige aus dem 12. Jahrhundert wird bis heute verehrt und bewundert, weil sie ein ganz besonderes Verständnis für den Menschen und die Heilkräfte der Natur hatte. Und das wird dargestellt in einem Städtchen, das auf eine 1000jährige Geschichte zurückblicken kann – wie könnte es besser passen!

Wie heißen die Früchte der Rose?

Diese Frage können viele nicht beantworten… erschreckend viele. Obwohl Rosen eindeutig und mit großem Abstand die Lieblingsblumen aller sind, können nur ein Drittel der Erwachsenen, höchstens jeder zehnte Jugendliche, kaum ein Grundschulkind die richtige Antwort auf die Frage geben. Traurig, ja erschreckend. Hier die Antwort: HAGEBUTTEN!

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Hugo Drink

Pink Hugo

Hugo? Fast schon ein alter Hut, aber immer noch beliebt – schmeckt ja auch grandios. Jetzt aber wird der Hugo pink! Erdbeeren und Melissenblättchen mit Holunder-Rosen-Sirup 1-2 Stunden marinieren, dann Sirup abgießen und in Gläsern mit Prosecco aufgießen – Erdbeeren dazu – fertig! Holunder-Rosen-Sirup: Ein großes Schraubglas mit 1-2 l Fassungsvermögen zu zwei Dritteln mit frischen …

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Tête-à-Tête in Rosé und Grün

Rose und WeintraubeHenriette Dornberger schickt natürliche Grüße aus ihrer fränkischen Heimat, dem Forsthaus in Wetzhausen, idyllisch gelegen nahe Schweinfurt, Bad Kissingen, Bad Neustadt und Hassfurt. Im Forsthaus treffen sich Mensch und Natur – jetzt gerade auch Frau Rose an einem herrlichen Sommermorgen dem Weinträubel. Madame Rose hat ihre Blätter an der Garderobe abgelegt. Das junge Weinträubel ist ganz verliebt und schmiegt sich mit grünem Blatt an. Eng umschlungen nehmen die beiden einen kleinen kühlen Umtrunk.

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Rosenduft und Apfelgeschmack

Berner Rosenapfel und RoseWas haben Apfel und Rose gemeinsam? Sie gehören zur selben Pflanzenfamilie, beides sind Rosengewächse. Und sonst? Es gibt Apfelsorten, die ein einzigartiges Aroma besitzen, das an Rosenblütenduft erinnert – so wie dieser Apfel, ein Berner Rosenapfel. Eine alte Winterapfelsorte, leider nur noch selten zu finden. Ich habe ihn von einer Kräuterpädagogin aus Österreich geschenkt bekommen (danke herzlich dafür) und lange Stunden wie meinen Augapfel gehütet, daran geschnuppert und mich an der leuchtend rosenroten Farbe gefreut. Eine späte Blüte von `Rose de Resht´dazu gelegt.

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Röschen, die keine sind

Epilobium angustifoliumRosa strahlen die Kerzen der Weidenröschen, die zu den Nachtkerzengewächsen zählen. Das Wald-Weidenröschen (Epilobium angustifolium), auch als Schmalblättriges Weidenröschen, Feuerkraut oder Brandkraut bekannt, trägt besonders schöne, leuchtende Blüten. Rosenrot, dazu noch schmale Blätter wie Weiden. Und was kann man damit machen?

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Für die Dame

Rosen, meine Damen, sind nicht nur was fürs Auge. Sie schmeicheln der weiblichen Seele ebenso wie sie der fraulichen Physis gut tun. Im Garten darf man ruhig mal eine duftende Blüte (hier von `Rose de Resht´) pflücken, um sich einen wundervoll lieblichen Tee aufzugießen. Noch ein paar Himbeerblattspitzen und Frauenmantelblüten dazu, so wird das eine …

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Die erste Rose

Sie ist immer die erste unter den Rosen, die Chinesische Goldrose (Rosa hugonis). Häufig bleibt sie als „Rose“ unbemerkt, wohl weil man eher nach roten Rosen Ausschau hält. An langen überhängenden Zweigen trägt sie golden leuchtende Blütenschalen. Warum man sie wohl auch Dukatenrose nennt?

Tölzer Kräuterspaziergang im Mai

Waldmeister_KleeKurz vor Pfingsten am Freitag, 17. Mai 2013 von 16.00 bis 17.30 Uhr gibt es den nächsten Tölzer Kräuterspaziergang. Begleitend zu den Rosen- und Gartentagen heißt es diesmal: Waldmeisterliebe und Wiesenkleelust.

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Rosenpesto

Pesto? Pesto! Aber mal nicht grün und vom Basilikum, sondern rosarot und von der Rose! Noch nie gegessen? Dann haben Sie was versäumt… Rosenpesto, unter anderem zu probieren beim Küchen-Rendezvous „Rose trifft Beeren“ am 27. Juni 2012 von 18.30 bis 21.00 Uhr auf Schlossgut Odelzhausen. Noch kann man sich dafür anmelden. Übrigens, am 27.6. ist …

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Vintage Look und Shabby Chic

Zu Festen, Feiern, Ehrentagen sind originelle Tischdekorationen sowie ausgefallene Geschenke gefragt. Hier kommen ganz natürliche Ideen. Leicht zu fertigen, kosten fast nichts – außer Zeit, aber das ist ohnehin das Kostbarste, was man verschenken kann. Und das in Stilrichtungen, die gerade total in Mode sind: Vintage Look und Shabby Chic. Naturarbeiten von Henriette Dornberger.

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Holler trifft Spargel

Mmmmh, zweierlei Süppchen vom Spargel, kredenzt beim Küchen-Rendezvous in Schlossgut Odelzhausen, letzten Mittwoch. Die weiße Spargelsuppe war verfeinert mit Holunderblüten-Balsamico (Dank an Tanja Peters, von ihr stammt diese exquisite Kreation), die grüne aufgepeppt mit grüner Curry-Paste. Dazu gab’s Croutons und Kokoshippen. Lust auf mehr? Das Küchen-Rendezvous gibt es immer am letzten Mittwoch im Monat, im …

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