Wuchtbrummen

Wuchtbrummen

Pfingstrosen„Als Wuchtbrumme wird umgangssprachlich eine wegen ihrer Körpermaße oder wegen ihres Selbstbewusstseins beeindruckende Frau bezeichnet.“ – so liest man in Wikipedia. Heutztage eher durch den Begriff „Vollweib“ ersetzt… In Floras Reich, unter den Pflanzen ist damit wohl kaum eine andere Blume anzusprechen als die Pfingstrose (Paeonia).

Der überwarmen Frühjahrswitterung wie des späten Termins von Pfingsten geschuldet blüht die Rose, die gar keine Rose ist, der Königin der Blumen aber durchaus die Schau stehlen kann, heuer schon kurz nach Ostern, weit vor Pfingsten, zu Muttertag und überhaupt! An den kugeligen Knospen der Pfingstrosen sieht man oft Ameisen krabbeln. Was die da suchen?

Pfingstrosen scheiden an feinen Härchen entlang ihrer Knospen umhüllenden Kelchblätter süßen Saft aus. Auf den haben es die Krabbler abgesehen – sind nun mal keine Kostverächter. Anders als bei Rosen, Stauden, Obstbäumen, wo man beim Auftreten von Ameisen stets eine Läuseplage befürchten muss, bringen die Ameisen hier aber keine Läuse als Melkkühe auf die „Weide“.

??????????????????????????Diesen und viele andere Tipps gibt es in meinem neuen Buch „Glück aus dem Garten“, erschienen in Kooperation mit Bayern 1 bei der DVA, ISBN 978-3-421-03949-1, für € 19,99 im Buchhandel erhältlich.

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