Grüne Kräuter ess ich gern, Miere noch viel lieber! Das anspruchslose Kräutlein Vogelmiere wächst das ganze Jahr über. Selbst unter einer Schneedecke gedeiht es munter. Es ist aber nicht nur ein Ausbund an Zähigkeit und Wuchsfreude, Vogelmiere gehört zu den wahren Küchenkönnern.
Was tun mit Baumblättern in der Küche? Salat oder mal einen Flammkuchen. Geht ganz einfach: Flammkuchenteig auf einem Backblech ausbreiten, mit Schmand oder Creme fraiche bestreichen, mit Salz, Pfeffer und Zitronenabrieb würzen. Baumblätter darauf verteilen. Mit Apfelspalten, Tomatenachteln und Camembertscheiben belegen. Ab in den Ofen, bei 180 °C knusprig backen. Und dann: Genießen!
Nur jetzt, nur für kurze Zeit - absolut saisonal und regional: Eichenblättchen beim Austrieb. Wie hübsch, wie zart, wie unglaublich. Und wie die schmecken! Ganz fein, eichig, eichelig, zart nussig und - je nach Baum - mal ehrlich bitter, mal einfach nur nussig. Muss man mal probiert haben.
Bei der Aussaat kommt es gelegen, wenn Samen recht handlich sind. Während Kürbis, Zucchini, Bohnen und Spinat recht große Samenkörner haben, bleiben die vom Möhren, Basilikum und Fingerhut sehr klein. Was es nicht einfach macht, sie dünn und fein zu verteilen.
Was macht man eigentlich mit: Grünen Erbsensprossen?
Erbsen kann man gut zum Keimen bringen. Im ersten Stadium, wenn gerade mal die kleine Keimwurzel herausscheut, sind diese Erbsenkeimlinge schon fertig für die Küche. Oder man zieht sie weiter. Dann sprießen die Erbsen, es erscheinen zarte Triebe mit feinen Blättchen. Junges Gemüse! Knackig, saftig, fein – schmeckt wie der junge Frühling. Wenn man solche