Blumen fürs Gemüsebeet

Die gute Idee für Garten und Balkon auf Bayern 1: Bei den Pflanzen ist es wie bei den Menschen. Manche mögen sich und manche mögen sich nicht. Die Wurzeln artfreundlicher Pflanzen verflechten sich im Untergrund, während artfeindliche Pflanzen sich distanzieren. Was aber immer zusammen passt, sind Blumen und Gemüse – zu beiderseitigem Vorteil und vor allem zum Vorteil für uns Gärtner!

Winterblumen

Vor langer Zeit waren dem der Winter seine alljährlichen Ausflüge tief in den Süden leid geworden. Wollte ihn doch dort niemand willkommen heißen. Gerade noch zu Weihnachten und zum Jahreswechsel duldete man ihn, weil er mit Eis und Schnee die Landschaft so recht in ein Festtagsgewand kleidete. Gleich aber heizte man ihm kräftig mit Licht und Feuer ein, scheuchte ihn mit viel Getöse davon.

Mit der Kräuterfee durchs Jahr

Elisabeth Maria Mayer ist mir durch mehrere Buchtitel (z.B. „Die besten Wildfruchtrezepte“ oder „Wildfrüchte, -gemüse & -kräuter erkennen, sammeln & genießen“) bereits ein Begriff. In ihrem neuen Werk „Mit der Kräuterfee durchs Jahr“ stellt sie – jahreszeitlich sortiert – über 100 ihrer liebsten Blüten, Kräuter, Pilze und Wildfrüchte kurz vor

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Garten: Saison eröffnet!

Gewoehnlicher SchneeballFrisch entdeckt:
Schneebälle
Schneeballsträucher gehören mit zu den schönsten Blütengehölzen im Garten. Neben den stark duftenden Winterblühern fallen jetzt die großen Blütenteller vom Gewöhnlichen Schneeball (Viburnum opulus) ins Auge. Der heimische Wildstrauch bietet unzähligen Insekten eine ergiebige Nektarquelle. Ganz anders der prächtige Garten-Schneeball der Sorte `Roseum´ mit seinen üppigen weißen Blütenkugeln. Der trägt nur sterile Blüten, hält keinen süßen Futtersaft feil, schmeichelt aber umso mehr dem Auge des menschlichen Betrachters. Nach der Gartenform ist der Name Schneeball für die Sträucher entstanden, den Gewöhnlichen Schneeball nannte man eher Wasserholunder (weil er viel Wasser braucht) oder Herzbeere (weil die roten Früchte herzförmige Samen haben).

Wetterregel:
Mairegen auf Saaten ist wie Dukaten.

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Garten: Liebevoll närrisch

ZaubernussFrisch entdeckt:
„Nacktblüher“
Die können den Frühling gar nicht erwarten, sie blühen an entblößten Zweigen schon lange vor dem Blattaustrieb: Zaubernuss (Hamamelis), Winterjasmin (Jasminum nudiflorum), Winterblüte (Chimonanthus), Scheinhasel (Corylopsis), Winterschneeball (Viburnum), Winterheckenkirsche (Lonicera). Dank eigens gebildeter Frostschutzmittel in ihren Zellen machen ihnen frostige Tage und eiskalte Nächte gar nichts aus, sie warten geduldig auf wärmere Phasen. Um dann die Attraktion zu sein, nicht nur für uns Menschen, sondern vor allem für Insekten.

Wetterregel:
Im Februar Schnee und Eis,
macht den Sommer heiß.

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Garten: Dünger aus dem Süden

Kleines ImmergruenSaharastaub – für Autofahrer und Hausfrauen ein Graus, für den Garten ein Schmaus! Der Staub wirkt als guter Dünger! Bodenlebewesen und Pflanzen freuen sich über das Gourmet-Frühstück aus dem Süden. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Immergrün
Leuchtend blaue Blüten tupfen einen frischgrünen Blätterteppich, das Kleine Immergrün (Vinca minor) blüht! Seit der Römerzeit wurde das Immergrün bei uns vom Menschen verbreitet. In alten Laub- und Buchenwäldern weist es darauf hin, dass dort einst Burgen oder Siedlungen waren. Der höchstens knöchelhoch wachsende Kleinstrauch, auch Singrün oder Jungfernkraut genannt, gedeiht an halbschattigen, selbst schattigen Stellen unter Bäumen, stellt keine Ansprüche, verträgt Trockenheit und muss nur bei Bedarf durch rigorosen Rückschnitt gezügelt werden. Ein idealer Bodendecker unter Bäumen, wo kein Rasen mehr hochkommt.

Bauernregel:
Je eher im April der Schlehdorn blüht,
je früher der Bauer (Gärtner) zur Ernte zieht.

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Sternblumen – Blumensterne

Ist es nicht faszinierend, wie viele Sterne es hier auf Erden gibt? Und wie sie in allen Farben strahlen. Als hätte der Regenbogen die Sterne am Firmament gefärbt, als wären da einige zur Erde gefallen, uns zur Freude…

Garten: So wird alles gut

SonnenbrautHab Sonne im Garten, ob’s stürmt oder schneit, ob der Himmel voll Wolken, die Erde ohne Kleid – pflanz sonnige Blumen und sorge fürs Grün (ganz frei nach dem Gedicht von Cäsar Fleischlen)! Und bring was Buntes auf den Tisch, einen knackigen Gartensalat. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Sonnenbraut
Sie strahlen, sie leuchten, sie bringen Sonne in den Garten: Die großen, üppig blühenden Büsche der Sonnenbraut (Helenium). Ihre Heimat liegt in den Prärien Nordamerikas, aber dank ihrer unzähligen Blütenständen, die an kleine Sonnen erinnern, längst Lieblinge der heimischen Insektenwelt geworden. Neben zitronen- bis dottergelben Sorten gibt es auch orange- bis braunrote, oft attraktiv zweifarbig blühende Formen.

Bauernregel:
Ist Matthäus (21.9.) hell und klar,
gute Zeiten bringt’s fürwahr.
Trifft Matthäus stürmisch ein,
wird‘s bis Ostern Winter sein.

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Garten: Ostern einläuten

NarcissusVom Eise befreit…? Goethes Osterspaziergang möge sich bewahrheiten. Gute Laune machen aber grüne Bräuche, bunte Sträuße, niedliche Blümchen und – diese Woche im Gartenrezept: Frühlingswilder Salat. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Osterglocken
Unter diesem Namen sind vor allem die goldgelb blühenden Trompetennarzissen bekannt. Sie hat sich dieses Jahr ein wenig verspätet, wird wohl kaum noch bis zum Osterfest läuten. Osterglocken nennt man aber auch Märzenbecher, Schachbrettblumen, Himmelsschlüssel, Buschwindröschen oder Küchenschellen – weil all diese Blumen gemeinhin um Ostern herum blühen. Heuer kommt der Titel Osterglocke wohl eher dem Schneeglöckchen zu.

Bauernregel:
Wenn es an Karfreitag regnet,
gibt es den ganzen Sommer über große Trockenheit.

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Dem Blühen auf die Sprünge helfen

Noch sind die Äste kahl, obwohl die Knospen schon deutlich schwellen. Aber mit Blüten an Sträuchern und Bäumen sieht es noch mau aus. Aber da lässt sich nachhelfen: Mit Häkelblüten. Geht ganz fix, macht viel her. Ich habe es mit Flauschgarn versucht. Anleitung z.B. bei Naturkinder – HIER. Oder bei Nadelspiel – HIER, auch mit mehreren …

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Lichtmess bringt Licht

LichtmessHeute am 2. Februar ist Lichtmesstag. Für viele vergessen sind die Ursprünge und Gebräuche, ja der Tag selber. Ob nun aus altem keltischen Brauch heraus Imbolc, das Fest der Lichtbringerin Brigid, oder aus christlicher Sicht das Ende der Weihnachtszeit, nach alter bäuerlicher Tradition das Dienstbotenjahr endet oder man jetzt die Bauernregeln prüft, ob es noch lange Winter bleibt oder bald Frühling wird – in jedem Fall setzt dieser Tag ein Zeichen. Es ist Halbzeit zwischen Winteranfang und Frühlingsbeginn. Die Tage sind schon merklich länger geworden, das Licht kommt zurück. Licht! Man kann zu Lichtmess Kerzen weihen oder auf die Suche nach Lichtblumen gehen.

Lichtblumen? Ja, die gibt es. Überall.

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Wo Wiesen wogen dürfen

Welch ein Privileg, eine Wiese in all ihrer Pracht noch sehen zu dürfen! Ach wie traurig, dass Wiesen heutztage gar nicht mehr zu dem heranwachsen dürfen, was sie auszeichnet: Viele hohe Gräser, viele Blüten, reich an Insekten und anderen Tieren. Man schert das Grünland schon ab April (!) – und dann noch weitere fünf- bis …

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Oster-Blumen

Frohe Ostern! Pflanzenlust muss das Fest natürlich mit Blumen feiern. Schon gewusst, wie viele Gewächse der Volksmund mit „Osterblume“ tituliert?

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Garten: Keine Angst vor Farbwechsel

Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Ihre immergrünen Pflanzen plötzlich andere Farben tragen: Bergenien, Efeu und Liguster wechseln die „Kleidung“, um sich vor der Kälte zu schützen. Sie ziehen im Winter ja auch einen anderen Mantel an. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

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Garten: Schützende weiße Pracht

Diesen Winter macht sich der Schnee rar. Schade für viele nur bedingt winterharte Pflanzen, die den wärmenden Schutz des Schnees vermissen. Wenn er nicht da ist, muss sich der Gärtner etwas anderes einfallen lassen. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

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