Mandarinen im heimischen Wald?

Klingt schon verwunderlich. Aber der Wald steckt voller Düfte und Aromen, dass man nur so staunt. Jetzt im Spätherbst konzentriert man sich gerne mal auf Nadeln, also die Blätter von Fichte, Tanne, Douglasie oder Kiefer. Was da für ein Duft aufsteigt und welche Würzkraft drinsteckt! Fichten erinnern an – wie soll man das beschreiben – …

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So ein Glück mit dem Pech: Baumharze Teil 4

Achtsam sammeln: Während Harze fürs Räuchern nicht weiter vorbehandelt werden müssen, braucht man für Heilzwecke etwas größere Mengen und vor allem sauberes Material. Am besten fängt man flüssiges Harz aus ganzen Stämmen auf. Wenn Nadelbäume geschlagen werden, sondern die Schnittstellen oft reichlich Harz ab. Bei milder Witterung bleibt dies gut flüssig, man kann es von der Stammfläche leicht abschaben.

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So ein Glück mit dem Pech: Baumharze Teil 3

Heilsame Harze: Harze schätzt man in der Heilkunde seit jeher hoch ein, insbesondere das Lärchenpech hat vor allem im Alpenraum einen besonderen Ruf. Ob Vieh oder Mensch, den Überlieferungen nach erzielte man mit dem Lärchenpech wahre Wunderdinge. Pures Pech trug man auf schwere Wunden auf, um sie zu verschließen und vor Entzündungen zu schützen. Harze fanden als Pflaster ebenso Verwendung wie als Salben gegen Rheuma, Gicht, Hexenschuss oder sonstige Gliederschmerzen. Als Zugsalbe fand sich eine Harzsalbe in jedem Haushalt, aber auch zur Linderung von Erkältungskrankheiten.

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So ein Glück mit dem Pech: Baumharze Teil 2

Das Gold des Waldes: Weihnachten ohne Weihrauch? Raunächte ohne Räuchern? Uralte Traditionen leben seit einigen Jahren wieder auf. Das Wort Weihrauch leitet sich vom Althochdeutschen „wîhrouch“ ab, was heiliges Räucherwerk bedeutet.

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So ein Glück mit dem Pech: Baumharze Teil 1

Warum ist die gute Stube zum Weihnachtsfest so von einem wunderbaren Waldduft erfüllt? Der Christbaum macht’s, er versprüht aus allen Poren seiner Nadeln, aber auch aus Ästen und Stamm sein Aroma. Genauer liegt es am Harz, in südlichen Regionen oft Pech genannt, das Fichten wie fast alle Nadelbäume bilden. Baumharze spielen in vielerlei Hinsicht eine große Rolle.

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Mmmmh, Kirschen!

Bevor der Regen kommt (der wirklich hochwillkommen ist), schnell noch die Kirschen vom Baum ernten. Meine Bäume liefern dieses Jahr leider nur spärliche Ernte, aber es gibt ja nette Leute, die ihren Überfluss mit einem teilen. Kirschen satt, zwei Steigen der leckeren roten Dinger stehen in der Küche und wollen umgehend verarbeitet sein. Denn aufheben lassen sich Kirschen nicht.

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Vom Kochen mit Heu

Frischkost ist derzeit Mangelware. Außer einigen Blättern an wilden Brombeeren, derben Nadeln an Fichten oder wenigen Stängeln Vogelmiere ist kaum etwas zu holen für Wildpflanzenfreunde. Dann eben Trockenkost!

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Der Duft der Wurzeln

Geum urbanum WurzelernteDie Pflanzen ziehen sich allmählich zurück, auch wenn der Winter scheinbar noch in weiter Ferne liegt. Wurzelzeit! Wer jetzt eine Echte Nelkenwurz (Geum urbanum) aus der Erde holt, wird mit einem wundervollen Duft belohnt. Kräftig würzig, eben nach Gewürznelke – denn in der Nelkenwurz steckt dasselbe ätherische Öl wie in den Knospen des tropischen Gewürznelkenbaums (Syzygium aromaticum): Eugenol.

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Der Rest vom Fest

Da steht er nun, der Wiesen-Bärenklau (Heracleum sphondylium). Grau und runzlig ist er geworden.  Nach spätsommerlichen Blütenfesten hat ihn der Herbst ziemlich gerupft… Aber wer die rundlichen Früchte mit den feinen Flügelsäumen mit den Fingernägeln zerdrückt und daran schnuppert, wird sein duftendes Wunder erleben. Unglaublich, welch Aroma darin steckt. Nicht umsonst heißt es, der Duft …

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Nägelein

Nelken, das leitet sich ab von Nägelein. Mit der Verkleinerung von Nagel sind Knospen gemeint, die Knospen des Gewürznelkenbaums (Syzygium aromaticum). Deren charakteristischer Geruch spiegelt sich im Blütenduft von diesen zartrosa Gartengewächsen wieder. Die Landnelken (Dianthus) betören durch ihr unglaubliches Aroma – das lockt, sie in der Küche auszuprobieren. Die zarten Blütenblätter, aus ihren bitteren …

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