Veilchen
Veilchen gehören zum März, mit Duft und Farbe verzaubern sie viele Gerichte.
Veilchen gehören zum März, mit Duft und Farbe verzaubern sie viele Gerichte.
Bei Tomaten riechen die Früchte nur wenig, über einen guten Geschmack entscheiden Anbau und Reife.
Der Mittlere Wegerich wird auch Marienbrot genannt, weil seine Blütenähren süßlich schmecken und der Legende nach von Maria den Kindern gespendet wurden.
Das Mädesüß (Filipendula ulmaria) trägt auch den Namen Wiesenkönigin. Kein Wunder, wenn eine Pflanze zur Blütezeit so majestätisch wirkt.
Die Echte Nelkenwurz (Geum urbanum) verdankt ihren Namen dem typischen Duft ihres Wurzelstocks, der wie Gewürznelken riecht. Das als lästiges Unkraut geschmähte Kraut ist eine wertvolle Heilpflanze.
Hyazinthen treiben – das ist ein amüsantes und spannendes Spektakel. Über mehrere Wochen lässt sich live verfolgen, wie aus einer unscheinbaren Zwiebel Wurzeln wachsen und Blütentriebe schieben, sich endlich die Blüten öffnen und unglaublich duften.
Engelwurzen haben als Heilpflanzen den Menschen durch Pandemien begleitet, aber auch in anderen Zeiten geholfen.
Minze nannte man Krone der Aphrodite, mit diesem Kraut lassen sich köstliche Desserts zaubern wie sogar Stechmücken abwehren.
Holunder blüht oft, wenn die Schafskälte einzieht – bei Regenwetter soll man die Blüten aber nicht ernten.
Aus Holunder- und Rosenblüten einen Sirup ansetzen, mit Prosecco aufgießen, Erdbeeren dazu – fertig ist der Pink Hugo.
Klingt schon verwunderlich. Aber der Wald steckt voller Düfte und Aromen, dass man nur so staunt. Jetzt im Spätherbst konzentriert man sich gerne mal auf Nadeln, also die Blätter von Fichte, Tanne, Douglasie oder Kiefer. Was da für ein Duft aufsteigt und welche Würzkraft drinsteckt! Fichten erinnern an – wie soll man das beschreiben – …
Achtsam sammeln: Während Harze fürs Räuchern nicht weiter vorbehandelt werden müssen, braucht man für Heilzwecke etwas größere Mengen und vor allem sauberes Material. Am besten fängt man flüssiges Harz aus ganzen Stämmen auf. Wenn Nadelbäume geschlagen werden, sondern die Schnittstellen oft reichlich Harz ab. Bei milder Witterung bleibt dies gut flüssig, man kann es von der Stammfläche leicht abschaben.
Heilsame Harze: Harze schätzt man in der Heilkunde seit jeher hoch ein, insbesondere das Lärchenpech hat vor allem im Alpenraum einen besonderen Ruf. Ob Vieh oder Mensch, den Überlieferungen nach erzielte man mit dem Lärchenpech wahre Wunderdinge. Pures Pech trug man auf schwere Wunden auf, um sie zu verschließen und vor Entzündungen zu schützen. Harze fanden als Pflaster ebenso Verwendung wie als Salben gegen Rheuma, Gicht, Hexenschuss oder sonstige Gliederschmerzen. Als Zugsalbe fand sich eine Harzsalbe in jedem Haushalt, aber auch zur Linderung von Erkältungskrankheiten.
Das Gold des Waldes: Weihnachten ohne Weihrauch? Raunächte ohne Räuchern? Uralte Traditionen leben seit einigen Jahren wieder auf. Das Wort Weihrauch leitet sich vom Althochdeutschen „wîhrouch“ ab, was heiliges Räucherwerk bedeutet.
Warum ist die gute Stube zum Weihnachtsfest so von einem wunderbaren Waldduft erfüllt? Der Christbaum macht’s, er versprüht aus allen Poren seiner Nadeln, aber auch aus Ästen und Stamm sein Aroma. Genauer liegt es am Harz, in südlichen Regionen oft Pech genannt, das Fichten wie fast alle Nadelbäume bilden. Baumharze spielen in vielerlei Hinsicht eine große Rolle.
Die gute Idee für Garten und Balkon von Bayern 1: Nacktschnecken im Garten, die alles wegfressen – wir setzen sie einfach auf Diät!
Kaufen kann ja jeder – DIY: do it yourself – selbermachen ist in! Nachhaltig, kostensparend und umweltschonend. Auch beim Weihnachtsschmuck. Also schon mal beizeiten anfangen. Dafür ein paar Ideen:
Bevor der Regen kommt (der wirklich hochwillkommen ist), schnell noch die Kirschen vom Baum ernten. Meine Bäume liefern dieses Jahr leider nur spärliche Ernte, aber es gibt ja nette Leute, die ihren Überfluss mit einem teilen. Kirschen satt, zwei Steigen der leckeren roten Dinger stehen in der Küche und wollen umgehend verarbeitet sein. Denn aufheben lassen sich Kirschen nicht.