Tee aus Resten

„Leaf to Root – Gemüse essen vom Blatt bis zur Wurzel“, das Buch von Esther Kern, Sylvan Müller und Pascal Haag (erschienen im AT Verlag), hat mich tief beeindruckt. Das Pendant der Bewegung „Nose to Tail“, nur eben nicht rund um Fleisch, sondern um Gemüse. Obwohl ich selber immer schon versuche, möglichst alles von Gemüse und Obst zu verwerten, hat sich mir hier nochmals eine neue Welt eröffnet. Blätter vom Blumenkohl, Rotkohlstrünke, Bananenschalen – es ist unglaublich, was man alles verwerten kann. Und das dann auch noch schmeckt. 

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Quitte, ja bitte!

QuittenQuitten haben anfangs einen dicken Flaum, den man mit einem Tuch einfach abreibt. Darunter kommt die quittengelbe Schale zum Vorschein, die immer schöner glänzt, je länger man die Früchte poliert. Das liegt an den vielen Wachsen, die in der Quittenschale enthalten sind – ein überaus kostbares Gemisch aus Fettalkoholen, Fettaldehyden und Fettsäuren, dazu Carotinoide und Phytosterole. So kostbar, dass man Quittenwachs in Kosmetika, vor allem hautpflegenden Cremes verwendet. Selber machen? Ja, geht auch:

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Garten: Erntezeit!

HerbstanemoneDer Garten spendet reichlich, von Bäumen, vom Beet und aus der Erde. Auf zur Ernte. Und vielleicht gleich in die Küche, deshalb gibt es im Gartenrezept der Woche feines mit Roten Beten. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Herbstanemone
Elegant wie eine Geisha auf schwebt die Anemonenblüte auf hohen Stielen im Gartenbeet. Geishas sind Unterhaltungskünstlerinnen, auch darin stehen ihnen die Herbstanemonen (Anemone hupehensis) nicht nach. Im Fernen Osten werden die Pflanzen schon lange kultiviert, in Deutschland sind sie seit 1855 als Gartenpflanzen bekannt. Sie gelten als äußerst robust und doch sehr blühfreudig, nicht selten versamen sie sich sogar reich.

Bauernregel:
Ein guter Septemberregen
kommt nie ungelegen.

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Makellos!

Apfel mit SchadstelleNoch einmal etwas zum Apfel. Makellos muss er sein, ohne jegliche Wurmlöcher, Hagelschäden oder braune Flecken. Selbst die für manche Sorten typische Berostung, also raue, bräunliche Schalenflächen, mag man nicht. Zu kleine, krumme, beschädigte Äpfel lässt der Verbraucher liegen. Also müssen Äpfel auf astrein getrimmt werden. Gespritzt. Damit die Grenzwerte eingehalten werden, kommen einfach viele verschiedene Mittel zum Einsatz. Doch wie wirkt so ein Cocktail?

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Glänzend!

Apfel WachsWie er schön glänzt, der Apfel. Damit hat schon die böse Schwiegermutter Schneewittchen rumgekriegt. Damit lockt man auch Kunden: Äpfel, die hübsch schimmern, werden solchen mit stumpfer, matter, rauer Schale bevorzugt. Mancher Apfelsorte liegt es im Blut, in den Genen, dass sich die Früchte von Natur aus mit einer Wachsschicht umhüllen – als Schutz vor Austrocknung, vor Fäulnis. Andere vertrauen eher aus eine ledrige Außenhaut. Aber nicht jeder Apfel, der beim Handel zum Kauf angeboten wird, glänzt aus eigenen Stücken.

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Frühlingsgruß mit Ei

Fruehlingsgruss 2Noch ist er ein wenig zaghaft, der Frühling. Aber warte nur, nur noch ein Weilchen… Gerne hilft man ihm ein wenig auf die Sprünge. Mit Frühlingsblühern, schön in Schale gebracht. Noch ein Ei dazu, so kommt gleich auch Symbolkraft dazu. Steht doch das Ei fürs Erwachen der Natur, für Fruchtbarkeit, für Auferstehung. So wird der blumige Frühlingsgruß zum Osterschmuck.

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Garten: Herbstes Freuden

Der Herbst ist eingekehrt, im Garten gibt es viel zu tun. Ernten, einlagern, jäten… nur nicht abhalten lassen, sondern die Fülle des Herbstes genießen. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Da blüht doch noch was:
• Die große Show der Astern.
• Der extravagante Auftritt der Krötenlilien.
• Die blaue Stunde der Bartblumen, Bleiwurzen und Herbstenziane.

Bauernregel:
Ist der September lind,
ist der Winter ein Kind.

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Nachwachsende Rohstoffe höchst kreativ

Der Sommer erreicht seinen Höhepunkt, sobald Mais und Sonnenblumen einem über den Kopf wachsen. Jetzt erheben sie ihre stolzen Köpfe noch viel weiter dem Himmel entgegen – sie huldigen der Sommersonne. Aus Blüten werden schon Früchte, das sommerliche Wachstum weicht dem herbstlichen Reifen und Ernten. Holen Sie sich diese Majestäten vom Feld doch mal ins Haus! Wenn die Natur Wurzeln schlägt… Handreichungen von Henriette Dornberger, auch im Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt.

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Weizengrün und Tulpenbunt

Wer kennt nicht das schöne Volkslied vom Bauern, der im Märzen seine Rösslein anspannt?Wissen Sie noch, wie es lautet? Was die zweite Strophe erzählt? Und was das alles mit Naturarbeiten zu tun hat, wie die Natur dabei Wurzeln schlägt? Aus der Serie von Henriette Dornberger und mir in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt.

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