Quitte, ja bitte!

Quitte, ja bitte!

QuittenQuitten haben anfangs einen dicken Flaum, den man mit einem Tuch einfach abreibt. Darunter kommt die quittengelbe Schale zum Vorschein, die immer schöner glänzt, je länger man die Früchte poliert. Das liegt an den vielen Wachsen, die in der Quittenschale enthalten sind – ein überaus kostbares Gemisch aus Fettalkoholen, Fettaldehyden und Fettsäuren, dazu Carotinoide und Phytosterole. So kostbar, dass man Quittenwachs in Kosmetika, vor allem hautpflegenden Cremes verwendet. Selber machen? Ja, geht auch:

Hautpflegeöl mit Quitten: Quitten sorgfältig abreiben, dünn schälen. Ein Glas zu einem Drittel mit Schalen füllen, alles mit einem guten Öl aufgießen (z.B. mildes Olivenöl ohne großen Eigengeruch, Mandelöl). An einen dunklen, nicht zu warmen Ort (ca. 18-20 °C) stellen, täglich einmal umdrehen und wenden, nach zwei Wochen das Öl abseihen. Es duftet jetzt fein, aber nicht nur die ätherischen Öle sind ins Öl übergegangen, sondern auch die wertvollen Wachse. Das Öl kann direkt als Pflegeöl verwendet werden, indem man es nach dem Duschen dünn auf die noch feuchte Haut streicht.  Pflegt vor allem trockene, leicht entzündliche, schuppende oder juckende Haut! Die Inhaltsstoffe der Quittenschale gelten als besonders schützend für die hauteigene Lipidschicht – mehr dazu z.B. in einem Artikel der Pharmazeutischen Zeitung.

 

1 Kommentar
  • Das perfekte Rezept für die Quittenschalen, vielen Dank! Mich juckts in den Fingern, das sofort auszuprobieren, aber ich brauche erst noch ein Rezept für den Rest der Quitte …

    6. November 2013 um 19:18

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