Birke: heilt wunde Haut

Birken wachsen schnell, bisweilen muss ich auch unsere Birke vor dem Wintergarten zurückschneiden. Das Schnittgut lässt sich perfekt für allerlei Deko verwenden, die feinen Zweige sind ganz schnell zu einem Kranz gewunden oder zu einem Nest verflochten. Von dickeren Ästen dagegen ziehe ich die Rinde ab. Wofür?

Wie wohl der Sommer wird?

Jetzt gilt es genau zu schauen: Blühen die Schlehen auf? Denn so viele Tage die Schlehen vor Georgi (23.4.) ihre Blüten öffnen, so viele Wochen herrscht der Sommer. Eine alte Bauernregel weiß: „So viele Tage vor Georgi die Schlehe blüht, so viele Tage vor Jakobi (25. Juli) man zur Ernte zieht.“ Eine andere: „Blüht die Schlehe weiß wie Schnee, ist’s Zeit, dass man die Gerste säe.“

Unverwechselbar

Bärenklau – da war doch was? Ach ja, gerade schwappt wieder eine Welle der Warnung und Entrüstung übers Land. Der Bärenklau – gemeint ist der Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum). Man sollte ihn besser Herkulesstaude nennen, denn das wird seiner Erscheinung viel gerechter, außerdem vermeidet man so Verwechslungen mit den Wiesen-Bärenklau (Heracleum sphondylium). Dabei kann man die beiden draußen am Feld, auf der Wiese kaum verwechseln, schon allein der Statur wegen. Der Herkules wird übermannshoch, hat Blätter wie Sonnenschirme so gewaltig, Blütendolden wie umgedrehte Suppenteller und Stängel so dick wie Oberarme. Dagegen erscheint der Wiesen-Bärenklau wie ein Hänfling…
Vor der Herkulesstaude sollte man Respekt haben und ihr fern bleiben, denn sie enthält reichlich Furanocumarine. Kommt die Haut in Kontakt mit dem Pflanzensaft, wird sie lichtempfindlich – im Fall des Falles mit viel Wasser waschen und sicherheitshalber 2-3 Tage nicht der Sonne aussetzen.

Veilchenöl

VeilchenoelAuf Hildegard von Bingen geht die Anwendung der Veilchen gegen Kopfschmerzen zurück, ebenso die Behandlung bei Brustentzündung, Zysten und gutartigen Tumoren. Das Veilchen gilt als Schutzmittel für die Haut und das darunter liegende Gewebe. Regelmäßige Pflege mit Veilchenöl, -salbe oder -creme pflegt die Haut, hilft der Haut ihre Widerstandskraft zu erhöhen und nach Strapazen besser zu abzuheilen.

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Glänzend!

Apfel WachsWie er schön glänzt, der Apfel. Damit hat schon die böse Schwiegermutter Schneewittchen rumgekriegt. Damit lockt man auch Kunden: Äpfel, die hübsch schimmern, werden solchen mit stumpfer, matter, rauer Schale bevorzugt. Mancher Apfelsorte liegt es im Blut, in den Genen, dass sich die Früchte von Natur aus mit einer Wachsschicht umhüllen – als Schutz vor Austrocknung, vor Fäulnis. Andere vertrauen eher aus eine ledrige Außenhaut. Aber nicht jeder Apfel, der beim Handel zum Kauf angeboten wird, glänzt aus eigenen Stücken.

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Wenn’s schee macht…

Hirse_Brennnessel_TomateDafür braucht’s keine Buttermilch. Einfach rausgehen, frische Luft tanken, die Seele in die Sonne halten… Und vielleicht noch was einpacken: Brennnesseln. Die hängen jetzt voller Früchte. Und die stecken voller Power, echtes Beauty-Food. Da braucht man keine High-Tech-Lotion, kein Lifting, Botox oder sonst was. Meine „Schee-mach-Speis“:

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