Wacholder – ein sagenhaftes Gehölz

Als immergrünes Gehölz steht der Wacholder oder Kranewitt (Juniperus communis) für immerwährendes Leben. Noch unterstrichen dadurch, dass die Sträucher steinalt werden können. Mit einem Knüppel aus ihrem zähen, dauerhaften Holz sollte man den Leibhaftigen erschlagen können.

„Unkraut“ im Garten: Kompasslattich

Schauen wir doch mal, was da im Garten (aber auch um den Garten herum, am Feldrain, am Parkplatz, am Wegrand usw.) so alles wächst. Erste Entdeckung: der Kompass-Lattich (Lactuca serriola). Typisch sind die blaugrünen, stark gebuchteten, unterseits mit markanten Stacheln versehenen, hochkant aufgerichteten Blätter, die wie Kompassnadeln wirken – damit verhindert die Pflanze, dass pralles Sonnenlicht direkt auf die Blattflächen fällt und sie austrocknet. So abweisend der Kompass-Lattich auf den ersten Blick wirkt, so erstaunlich zeigt er sich bei näherer Betrachtung. Er ist doch tatsächlich essbar! Immerhin ist er der Vorfahr unseres Gartensalats (Lactuca sativa)…

Fast schon fasten mit Löwenzahn

Loewenzahn mit blauen Kartoffeln und KumquatsBitterstoffe – Löwenzahn! Wird viel zu wenig gegessen. Wenn draußen noch nicht genug Löwenzahn frisch gewachsen ist, kann man auch mal auf einen Kultur-Löwenzahn zurückgreifen. Gibt es in gut sortierten Gemüseabteilungen oder bei Gemüsehändlern, die immer etwas Spezielles anbieten. Und dazu ein Rezept, hübsch farbenfroh: Grüner Löwenzahn mit lila Kartoffeln und orangefarbenen Kumquats. Und dazu noch vegan und überwiegend aus der Heimat! Frei von Soja, Palmfett und Kokos…

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Bitter – ja bitte!

Loewenzahn RosetteSüß und salzig, damit werden wir täglich umgarnt und verführt. Zwei Stellschrauben, mit denen uns der wahre gute Geschmack vorgegaukelt wird, die uns süchtig machen. Herb? Bitter? Das wird verbannt. Man könne schlichtweg nicht gut kochen, wenn eine Speise bitter schmecke, so die Weisung vieler Koch-Gurus. Bitter – bäh, so die Suggestion vieler Lebensmittelhersteller. Und so verschwinden die Bitterstoffe von unseren Tellern.

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Rote Bete mit Schaumkraut

Das letzte Wintergemüse gepaart mit den ersten Frühlingskräuter, immer ein besonderer Genuss. Rote Bete sind mit ihrem Reichtum an Vitamin B, Kalium und Eisen ideal, um Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben. Vitamin C, Senfölglycoside und Bitterstoffe im Schaumkraut (ich verwende vor allem Gartenschaumkraut, Cardamine hirsuta) helfen, die Winterschwere zu lösen und Appetit auf Frühling zu machen. Zum Rezept:

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