Wacholder – ein sagenhaftes Gehölz

Als immergrünes Gehölz steht der Wacholder oder Kranewitt (Juniperus communis) für immerwährendes Leben. Noch unterstrichen dadurch, dass die Sträucher steinalt werden können. Mit einem Knüppel aus ihrem zähen, dauerhaften Holz sollte man den Leibhaftigen erschlagen können.

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Wilde Wurzeln für Kaffee und Tee

kaffeeNeben Löwenzahn ergeben vor allem Wurzeln der Wegwarte (Cichorium intybus) getrocknet, geröstet, gemahlen und mit heißem Wasser überbrüht ein Getränk, das dem Bohnenkaffee nahe kommt – zwar auch heiß wie die Hölle, schwarz wie der Teufel, rein wie ein Engel, mit Zucker sogar süß wie die Liebe – aber eben nicht die Bohne Koffein. Verwandte Korbblütler wie Hainsalat (Aposeris foetida), Herbstlöwenzahn (Leontodon autumnalis) oder Ferkelkraut (Hypochaeris radicata) können ebenso zur Herstellung von Blümchenkaffee dienen.

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Wilde Wurzeln als Würze

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Engelwurz

Nur durch beständige und fachgerechte Pflege entwickelt Meerrettich (Armoracia rusticana) schöne, gerade Wurzeln. Im Wildwuchs wachsen sie dagegen oft ziemlich verzwickt und verzwackt, schmecken aber trotzdem gut. Beißende Schärfe macht sie zu einer kräftigen Würze. Früher gab man geraffelten Meerrettich zu Apfelkompott und zu eingelegten Gurken, um sie haltbarer zu machen. Rettich- bis kresseartige Schärfe verleihen auch die Wurzeln anderer Kreuzblütler wie Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata),  Ackerhederich (Raphanus raphanistrum) oder Hirtentäschel (Capsella bursa-pastoris).

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Wilde Wurzeln als Gemüse

loewenzahn-wurzelnSchon mal Löwenzahn (Taraxacum officinale) aus dem Rasen gestochen? Mit ihm lässt sich am besten üben, denn er ist selbst mit größtem Fleiß kaum auszurotten. Und statt die herrlich fleischigen Wurzeln als Leckerbissen in Wühlmausfallen zu stecken, ab in die eigene Küche damit. Feinschmecker warten schon, gedünstet oder gebraten sind sie ein Genuss – und entgegen der Erwartung vieler nicht bitter, sondern sogar fast ein wenig süßlich.

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Wilde Wurzeln

wilde-wurzelnDie Wurzel, das ist neben Blatt und Spross das dritte Grundorgan der Pflanzen. Niemals trägt eine Wurzel Blätter, niemals wird sie grün. Wurzeln verankern die Gewächse im Boden, sind für die Wasser- und Nährstoffaufnahme zuständig. Und sie dienen der Speicherung, dafür wandeln sie bei vielen Arten ihre Form, werden zur dicken Pfahlwurzel oder entwickeln sich zur Rübe bzw. Knolle. Oft werden solche Pflanzen als Gemüse kultiviert – Wurzelgemüse, wie im gestrigen Beitrag angesprochen. Aber alle Kulturpflanzen haben wilde Vorfahren. 

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Wild inspiriert

Wilde Pflanzen Rattan_1Welchen Lohn kann man nicht mit Gold aufwiegen? Wenn man erfährt, dass etwas von dem, für das man lebt, das man so liebt, das man von Herzen gern weiter schenkt, auf fruchtbaren Boden fällt. Wie ein Samenkorn, das jemand hütet und sorgsam zum Keimen, zum Wachsen, zum Blühen und Fruchten bringt. Kräuterpädagogin Inez Rattan hat mir eine große Freude gemacht, als sie mich zu ihrer Ausstellung „Wild und inspirierend – heimische Pflanzen als Vorbild, Abbild und Inspiration für Design und Architektur“ vom 25.2. bis 15.3.2014  in München, Schotten & Hansen Showroom, Ludwigstraße 8, eingeladen hat. Was für ein Erlebnis, solch faszinierende, außergewöhnliche Eindrücke von wilden Gewächsen zu bekommen! 

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Vogelbeer-Balsamico

Auch noch in Hülle und Fülle zu haben: Vogelbeeren! Gekocht sind die besser verträglich als roh, aber immer noch sehr gesund, weil reich an Vitamin C. Ich habe sie in Aceto Balsamico geköchelt. Das ergibt einen bittersüßen Sud, mit feiner Säure. Schmeckt stark eingedickt und damit zähflüssig hervorragend zu gebratenen Auberginenscheiben, zu einen Stück Fischfilet, …

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Vogelbeeren – giftig oder nicht?

Vogelbeeren am ZweigHartnäckig hält sich die Ansicht, dass Vogelbeeren giftig seien. In Wahrheit enthalten die Früchte der Eberesche (Sorbus aucuparia) Parasorbinsäure, die in größerer Menge unbekömmlich ist. Aber 

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Wild und veggie

Schnell mal im Garten schauen, was so reif ist. Ausgiebig ins Grüne gehen, hier mal bücken, dort was pflücken. Das macht Laune, nur gute! Aber der Bauch möchte auch gefüllt werden. Also wird ein Salat gezaubert. Ganz wild und völlig veggie. Graupensalat. So geht’s: Graupen kochen, auskühlen lassen. Gemüse aus dem Garten putzen, klein würfeln …

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Löwenzahn trifft Radieschen

Löwenzahn ist giftig? Wer behauptet denn so was. Löwenzahn ist bitter? Schon, aber das ist gesund. Löwenzahn schmeckt bäääh? Wer das meint, der war noch nicht bei uns im Küchen-Rendezvous am Mittwoch, den 24. April 2013 von 18.30 bis 21.00 Uhr. Wir kredenzen Löwenzahn „as its best“. Beispielsweise als Knospengemüse. Oder liegt’s am Namen? Löwenzahn …

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Mitbringsel zu Weihnachten

Aus unserer Küchen-Rendezvous-Trickkiste: Feines zum Mitbringen, zum Verschenken, zum selber genießen. Bratapfel-Punsch-Konzentrat und eine außergewöhnliche Marmelade aus Kaki und Mispel, die nicht nur aufs Brot, sondern auch zu Käse oder zum Wildgericht passt.

Und so wird’s gemacht:

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Kräuter wild gesammelt

Gerade erschienen: Die 15. Ausgabe des Journal Culinaire, die erste deutschsprachige Zeitschrift mit den neuesten Forschungsergebnissen und dem Stand des Wissens zur Kulinaristik – allgemeinverständlich präsentiert von Natur-, Geistes- und Kulturwissenschaftlern, Fachjournalisten und Köchen. In den illustren Kreis der Autoren darf ich mich jetzt auch einreihen. Zum Schwerpunkthtema – diesmal „Brot backen“ – kommt in …

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Mein wandelbarer Herbstauflauf

Gemüse gibt es gerade reichlich, vor allem Wurzeln und Knollen. Knackig und voller Kraft. Und? Was Warmes möchte der Mensch jetzt. Deshalb gibt es Auflauf. Einmal vorbereitet – portionsweise eingefroren – immer neu gewürzt. So wird aus einem einfachen Grundrezept ganz fix eine wunderbare Vielfalt, schmeckt Gemüse jeden Tag anders.

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Wilde Kirschen

Dieses Jahr gibt’s Kirschen allerorten, die Bäume tragen schwer. Nur allzu oft sieht man den Boden unter den Kirschbäumen übersät mit ungenutzten Früchten. Welch ein Jammer! Außer ein paar Vögeln intereesiert sich keiner dafür. Doch! Ich schon. Die feinen kleinen Vogelkirschen, mal hellrot, mal schwarzrot, je nach Baum. Bestens für ein Kompott, für Marmelade, für …

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Maroni-Spatzen

Maroni- oder Kastanienmehl. Stand im Regal eines Naturkostladens, und weckte mein Interesse. Mitgenommen, was Hübsches draus kochen. Und das ist es geworden: Maroni-Spatzen (oder auf gut schwäbisch: Spätzle). Die waren allesamt sofort aufgefuttert. Rezept – gibt es hier…

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