Schön sauer, der Ampfer

Sauerampfer – klingt verächtlich aus dem Munde eines Weinliebhabers. Dagegen umso verlockender für einen Wildpflanzenkenner. Gerade sprießt er wieder, das Essigkraut, der Sauerlump, der Surimuri. Kaum jemand, der sich nicht erinnert, mit welcher Lust man als Kind die frischen Blätter des Sauerampfers von der Wiese gezupft und genüsslich zerkaut hat: so schön sauer! Da lief einem das Wasser im Munde zusammen und der Durst war gelöscht. Will nicht auch jeder Koch seinen Gästen ein solches Wohlgefühl vermitteln? Dann kommt er am Sauerampfer kaum vorbei.
Mehr zum Sauerampfer auch im Wildpflanzen-Magazin – dem monatlich erscheinenden e-Magazin rund um Wildkräuter und mehr.

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Gib Saures!

SauerampferGerade frisch geerntet, die ersten Sauerampferblätter (wenn auch noch aus dem Gewächshaus, aus dem Handel). Und jetzt? Mach ich mal Verjus oder Agrest, Grünsaft zum Würzen. Den nehme ich statt Essig oder Zitronensaft für eine Salatmarinade. Viel aromatischer, viel feiner in der Säure – einfach: GUT!

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Sauer macht lustig

SauerampferfruechteDie Zeit für frische Sauerampferblätter ist schon vorbei, der Sauerampfer (Rumex acetosa) blüht bereits – da schmecken die Blätter eher streng, sind außerdem oft von Fraßspuren oder Pilzbefall durchlöchert. Aber die Blüten wie die rundum von einer feinen Flughaut umgebenen, dreikantigen Nussfrüchtchen (im Bild) eignen sich zum Verzehr.

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Linsen-Pfirsich-Salat mit Gierschblüten

Linsen_Pfirsich_SalatGiersch? Wie gut, wenn der im Garten wächst und jetzt prächtig blüht. Dann hat man nämlich gleich eine wunderbare Würze für einen schnellen Sommersalat. Die Blüten schmecken sehr würzig, deshalb vorsichtig dosieren. Knackige Frische und Säure bringt der Sauerampfer, entweder Schildampfer (Rumex scutatus, wie hier auf dem Foto) oder auch die Früchte vom Sauerampfer auf der Wiese.

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Garten: Das Auge isst mit

Wollen Sie bei der nächsten Grillparty mal etwas ganz Besonderes bieten? Dann garnieren Sie Salate, Desserts oder Bowlen doch mal mit essbaren Blüten wie Malven, Stockrosen oder Nachtkerzen. Denn das Auge isst schließlich mit! Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br-online.

Bauernregel:
St. Kilian (8.7.), ist der rechte Rübenmann.
Das Auge isst mit!

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Floras Ostereier

Ostereier zeigen sich außen gerne hübsch bunt, sind innen gewöhnlich schön hart. Meine sind außen auch schön bunt, innen aber zart cremig und lassen sich mit einem Happs verspeisen oder gar auf einem Brot verstreichen. Ich habe Ziegenfrischkäse zu Bällchen geformt und einfach in frischen Blüten gewälzt. In Gundermann und Ehrenpreis (blau), in Goldnesseln (gelb), …

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