So, jetzt aber – die Brombeere ist des Rätsels Lösung.
Als einige Früchte gehören Brombeeren zu den sog. nichtklimakterischen Früchten. Sie reifen nicht nach! Sie werden nach dem Ernten weder süßer noch weicher, reagieren auch nicht auf das Reifehormon Ethylen. Wer sie genießen will, muss sie genau zu richtigen Zeitpunkt pflücken.
Ebenso verhalten sich Zitrusfrüchte, Gurken, Trauben, Kirschen, Wassermelonen, Ananas, Physalis, Granatäpfel, Heidelbeeren, Erdbeeren, Himbeeren, Kornelkirschen, Hagebutten und Johannisbeeren.
Alle anderen gezeigten Pflanzen tragen dagegen klimakterische Früchte. Sie reifen nach und reagieren auf Ethylen, produzieren es meistens sogar selbst. Merkt jeder, der Bananen neben Tomaten oder Äpfeln lagert. Dennoch sollten auch solche Früchte einen gewissen Reifegrad erreicht haben, bevor man sie erntet, eben pflückreif (hartreif) sein. Durchs Lagern erreichen die Früchte dann ihre Genussreife. Dazu gehören neben den gezeigten Äpfel, Pflaumen, Zwetschgen, Schlehen, Elsbeeren, Speierlinge, Feigen, Kiwi, Papaya, Honigmelonen, Kaki, Bananen oder Avocado.
War das nützlich?