Wiesenbocksbart aufgeblüht!

Wie gestern berichtet, verschließt der Wiesen-Bocksbart (Tragopogon pratensis) nachmittags seine Blütenköpfe. Wer sein Abendessen mit einer geöffneten Blume krönen möchte, muss zu einem Trick greifen. Er muss den Wiesen-Bocksbart dazu überreden, sich doch bitte zu öffnen – wie hier auf diesem Teller mit Fischfilet, Fenchelgemüse und Kräuteröl.

Mmmmmh, Wiesenbocksbart!

Leider sieht man ihn nicht mehr überall, den Wiesen-Bocksbart (Tragopogon pratensis). Weil artenreiche Wiesen immer weniger werden. Nicht nur als ausgezeichneter Nektar- und Pollenspender hat der Wiesen-Bocksbart Bedeutung, sondern auch als Nahrungspflanze. Denn er schmeckt richtig gut, als eines der wenigen Wildkräuter sogar süßlich, jedenfalls die jungen Teile. Genügend Gründe, warum Wiesen wieder bunt werden sollten… Hier im Foto: Wiesenbocksbart sautiert, dazu Kartoffel-Zucchini-Plätzchen und Paprika-Coulis. Wenn es genügend Bocksbart gibt, dann knabbere ich aber auch einfach gerne auf der Wiese Stiele und Knospen – einfach köstlich.

Wildkräuter locken – jetzt Lehrgang beginnen

Die Tage sind deutlich länger geworden, die warme Witterung hat viele Pflanzen schon ans Licht gelockt – damit steigt auch die Lust an Wildkräutern. Darüber kann man nie genug wissen, damit kann man sich ein Lebtag lang beschäftigen, davon bleibt man stets fasziniert. Warum nicht einen Lehrgang absolvieren und damit in die große Gemeinschaft Gleichgesinnter einsteigen: Kräuterpädagoge/in werden! Schnell anmelden – es starten mehrere Kurse in Bad Tölz, München, Burgbernheim in Mittelfranken, Kloster Neustift in Südtirol…

Winter-Kräuter-Menü

Obwohl die warmen Tage schon überall die ersten Frühlingsboten wie Haselkätzchen und Schneeglöckerl hervorlocken, ist doch noch Winter. So richtig wachsen will es noch nicht. Und wer weiß, ob der Winter nicht noch einmal einzieht? Egal, es gibt immer was zu suchen und zu finden. Sogar ausreichend, um damit ein ganzes Kräuter-Menü zu kochen. Glaubt ihr nicht? Na dann:

Mit dem Sternekoch auf Entdeckungstour

Regional, saisonal – bodenständig, traditionell – innovativ, individuell, und immer typisch Südtirol: Karl Baumgartner vom Restaurant Schöneck, das seit 1996 einen Michelin-Stern trägt und sich mit drei Hauben schmückt, ist begeistert von den Kräutern und Bäumen, die es nicht zu kaufen gibt – die aber rund um sein Haus in Mühlen bei Pfalzen im Pustertal wachsen und feinste Zutaten für seine Küche liefern können.

Hildegard-Garten, Kräuterführung, Schaukochen

Rosen-, Kunst- und Gartentage in Hollfeld – da können Sie was erleben:
Samstag, 10.6.2017 um 11.15 Uhr und Sonntag, 11.6.2017 um 13.00 Uhr
Treffpunkt am Brunnen auf dem Marienplatz
Führung mit der Pflanzenexpertin von Bayern 1 Karin Greiner durch den Hildegard-Kräuter- und Schau-Garten auf dem Marienplatz:
1000 Jahre Kräuterwissen – Karin Greiner erzählt Ihnen spannende Geschichten rund um heilsame Pflanzen.

Samstag, 10.6.2017 um 14 Uhr und Sonntag, 11.6.2017 um 10.30 Uhr
Treffpunkt am Brunnen auf dem Marienplatz
Kräuterführung mit der Pflanzenexpertin von Bayern 1 Karin Greiner vor die Tore von Hollfeld:
Wildkräuter und ihre Bedeutung in 1000 Jahren Stadtgeschichte – Karin Greiner zeigt Ihnen, wie wildwachsende Pflanzen die Menschen seit Jahrhunderten begeistern.

Samstag, 10.6.2017 um 12.15 Uhr und um 15 Uhr
Sonntag, 11.6.2017 um 11.30 Uhr und um 13.45 Uhr
Kräuter-Koch-Stand neben Brunnen auf dem Marienplatz – gegenüber Wittauerhaus
Schaukochen mit Hildegard-Gewürzen und Wildkräutern:
Kräuterpädagoginnen und Karin Greiner bereiten vor Ihren Augen mit gehaltvollen Gewürzen und frischen Wildkräutern verlockende Gerichte zu. Garniert mit bunten Blüten und gewürzt mit feinen Blättchen dürfen Sie alles sofort verkosten.

Wir kochen im Freien

 

Donnerstag, den 1. Juni 2017 von 17-18 Uhr: Frisches wildes Grün – gehen Sie mit mir über den Schneiderhof in Dachau-Mitterndorf spazieren und entdecken Sie Essbares, Brauchbares, Nützliches, Heilsames, Interessantes, Lustiges… alles mit viel Grün! Nach dem Wildkräuter-Spaziergang von 18.00-19.30 Uhr: Wildkräuterkochvergnügen! Kochen und genießen Sie die Wildkräuter zusammen mit knackigem Gemüse vom Schneiderhof direkt nach dem Spaziergang. Da wird geschnitten, geköchelt, gerührt und natürlich angerichtet und verspeist, mit viel Wildkräuterappetit.

Wildkräuterburger

Wildkräuter Burger

  Alles selbst gemacht: Buns, Pattys, Saucen… dazu selbst gesammelte frische Wildkräuter, wenn das kein Burger ist!   Gebaut aus (von unten nach oben): Vogelmieren-Briochesemmel, Fichtenspitzen-Senfcreme, Gierschblätter, Hackfleischpatty, Rhabarber-Ketchup, Julienne-Gemüse, Blüten vom Barbarakraut und der Knoblauchsrauke. Nicht nur optisch der Renner…

Liebling der Woche: Brennnessel 4

Gefunden über die Brennnessel: „Bereitet man die Brennnessel als Salat zu, so rollt man die gewaschenen Blätter und Spitzen in einem feuchten Geschirrtuch ein paar Mal hin und her. Dabei werden die Brennnhaare gebrochen und sie kann roh gegessen werden.“ Prima Tipp – gefunden in „Die Wildkräuter der vier Jahreszeiten“ von Daniela Dettling im Freya Verlag.

Wildkräuter in der Küche

Mit Wildkräutern kochen, das ist mehr als mein Hobby! Schmeckt einfach unvergleichlich, das muss man erleben. Lust dazu? Dann anmelden zum Küchen-Rendezvous am Mittwoch, den 27. April 2016. Das Motto heißt „Mohrrübe trifft Löwenzahn und Wiesenkerbel – Frühlingsküche wild verfeinert“. Und was gibt’s? Na, zum Beispiel Gemüsesülzchen mit Frühlings-Kräuter-Salat und zweierlei Karotten-Pesto – aber mehr wird …

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Garten: Blaue Blütenstunden

BlaukissenFrisch entdeckt
Blau ist eine begehrte Blütenfarbe. Das Blaukissen (Aubrieta) bietet mehr als genug davon, auch wenn es eigentlich mehr zum Violett oder Lila tendiert. Zur Blütezeit sind die dicht graugrün belaubten Polster komplett von Blüten überzogen. Neue Sorten sind ganz besonders großblumig und auch tiefblau. Echte Hingucker! Ursprünglich sind Blaukissen im östlichen Mittelmeerraum bis Kleinasien heimisch. Ihren Aufschwung erlebten Blaukissen, als Steingärten in Mode kamen, seit Mitte des 19. Jahrhunderts gehören sie daher zum Standardsortiment. Heute pflanzt man Blaukissen bevorzugt an Böschungen und Wälle, auf Mauerkronen und entlang von Treppen.

Wetterspruch:
Donner im April
viel Gutes künden will.

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Mal „wild“ backen?

SchlehenschaeumchenSo langsam darf man ans Backen für die Adventszeit denken. Vanillekipferl, Zimtsterne, Kokosmakronen? Wirklich immer gut – aber wie wäre es mal mit Bäckereien der wilden Art? Mit Wildkräutern und Wildfrüchten, mit eher ungewöhnlichen Zutaten? Schlehenschäumchen etwa, oder Wald- und Wiesen-Glück. Was, wer, wie, wo?

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Kräuterei beim Kräuterfest

Die Kräuterei Sulzemoos gehört beim Odelzhauser Kräuterfest ebenfalls zu den treuen Ausstellern, wie so viele andere. Die Kräuterpädagoginnen Monika Engelmann (bekannt von „Wir in Bayern“ im Bayerischen Fernsehen) und Maite Schneider bieten dem Publikum eine bunte Vielfalt an allem, was man über Kräuter, Gesundheit, Natur und Kultur in der Region erfahren möchte. Mit ihrer Kräuterei …

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Wald-Spargel

WaldspargelIn gut sortierten Gemüseabteilungen zu entdecken: Wald- oder Wildspargel! Sieht wie Mini-Ausgabe vom Grünspargel aus, hat aber dickere Köpfe – und kommt meistens aus Frankreich. Ist eigentlich kein Spargel, sondern junge Blütentriebe vom Pyrenäen-Milchstern (Ornithogalum pyrenaicum). Wird auch als „preußischer Spargel“ tituliert, französisch nennt er sich Aspergette oder Asperge des bois. 

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