Mmmmh, Kirschen!

Bevor der Regen kommt (der wirklich hochwillkommen ist), schnell noch die Kirschen vom Baum ernten. Meine Bäume liefern dieses Jahr leider nur spärliche Ernte, aber es gibt ja nette Leute, die ihren Überfluss mit einem teilen. Kirschen satt, zwei Steigen der leckeren roten Dinger stehen in der Küche und wollen umgehend verarbeitet sein. Denn aufheben lassen sich Kirschen nicht. Also ran ans Entsteinen. Finger völlig braun, Küche voller roter Spritzer, Schüsseln voll mit Frucht und einen Haufen Steine sowie ein Häuflein Stiele. Und jetzt?

Kirschen ganz einfach entsteinen

Keinen Kirsch-Entsteiner zur Hand? Dann hilft folgender Trick: Kirsche auf einen Flaschenhals setzen, einen runden Stab (z.B. Ess-Stäbchen, Löffelstiel) obenauf ansetzen, nach unten drücken und dabei den Stein direkt in die Flasche bugsieren. Funktioniert ohne viele Kirschsaftspritzer – viel eleganter als mit dem Kirsch-Entsteiner. Manko: Die Kirschen müssen schön fest und prall sein, sonst ist die Methode …

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Garten: Es wächst wie wild

Jungfer im Gruenen 2Was jetzt grad auffällt:
Jungfer im Grünen
Aus Samen leicht zu ziehen, diese hübsche Sommerblume mit den wohlklingenden, vielsagenden Namen: Jungfer im Grünen, Gretel im Busch, Braut in den Haaren oder Damaszener Kümmel (Nigella damascena). Neben blauen Sorten gibt es auch rosafarbene und weiße. Die Blumen halten sehr lange in der Vase, sind aber auch wegen ihrer ballonartigen Fruchtstände sehr beliebt.

Wetterspruch:
Soll’n Feld und Garten gut gedeih’n,
dann braucht’s im Juni Sonnenschein.

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Garten: Johanni, Johanni

LindenbluetenFrisch entdeckt:
Lindenblüte
Was für ein Duft, der einen unter einer blühenden Linde umfängt! Lindenblüten riechen fein und doch intensiv nach Honig, was nicht nur uns Menschen bezaubert, sondern auch unzählige Insekten herbei lockt. Wenn sich die goldgelben Blütenkrönchen unter den hellgrünen Flügelblättern zwischen lindgrünen Blättern öffnen, ist der Hochsommer angebrochen. Mit dem Hochsommer geht die Zeit des Wachsens und Blühens über in die Zeit der Reife und Fruchtentwicklung.

Wetterregel:
Wenn an Johanni die Linde blüht,
ist an Jakobi (25. Juli) das Korn reif.

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Aus Grün mach Schwarz: Tee selbst fermentieren

Aus Brombeer-, Himbeer-, Walderdbeer- und vielen weiteren Blättern wie von Wildkirschen, Wildrosen oder Walnussbaum lässt sich feiner Tee aufbrühen. Schmeckt schon aus frischem Blattwerk gut. Aber wie beim echten Tee ergibt sich nochmals ein ganz anderes Aroma, wenn die Blätter fermentiert werden, jedem vom Unterschied zwischen Grünem und Schwarzen Tee bekannt.

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Garten: Sommer auf der Höhe

StockrosePflanze der Woche:
Stockrose
Große, farbstarke Blütenkelche reihen sich an meterhohen Stängeln übereinander, sorgen für Aufsehen über viele Wochen. Die Stockrosen (Alcea rosea) blühen. Die spektakulären Malvengewächse stammen aus dem östlichen Mittelmeerraum und Kleinasien, werden aber schon seit dem Mittelalter in unseren Gärten gezogen. Schwarzrot blühende Formen nutzte man vor allem als Heilpflanzen gegen Halsentzündungen, aber auch zum Färben von Wein und Desserts. Ein besonderer Freund der Stockrosen war Goethe, in dessen Garten eine lange Allee dieser prachtvollen Pflanzen den Hauptweg säumte.

Bauernregel:
Des Juli warmer Sonnenschein
macht alle Früchte reif und fein.

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Garten: Johanni – Jahreshöhepunkt

Echtes Johanniskraut kPflanze der Woche:
Johanniskraut
Rund 450 Arten umfasst die Gattung der Johanniskräuter, eine davon hat es zu großem Ansehen gebracht: Das Echte Johanniskraut (Hypericum perforatum). Mit seinen von durchscheinenden Öldrüsen wie punktiert erscheinenden Blättern und den gelben, nach Zerreiben wie blutend wirkenden Blüten gilt es als eine der mächtigsten Heilpflanzen. Jageteufel, dieser alte Name erzählt davon, dass die Pflanze Dämonen in die Flucht schlagen kann – also Krankheiten zu heilen vermag.

Bauernregel:
Bis Johanni (24.6.) wird gepflanzt,
ein Datum, das dir merken musst.

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Garten: Jetzt gilt’s langsam

Zimmerazalee 3Hand aufs Herz, wie geht es Ihren Kübelpflanzen? Für das Wandelröschen hätte ich ein paar Tipps. Zum Beispiel sollten Sie die Menge des Gießwassers an die Lichtverhältnisse im Winterquartier der tropischen Pflanze anpassen. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Azalee
Asiatische Schmuckstücke, die es gerne kühl mögen, das sind die beliebten Zimmerazaleen (Rhododendron simsii). Dicht an dicht reihen sich die Blütenkelche an den Spitzen der kleinen Sträucher, so dass man die ledrigen Blätter kaum noch sieht. Und das zu einer Zeit, wo Blütenzauber höchst willkommen ist. Rund 50 verschiedene Sorten sind im Angebot, mit Blütenfarben von weiß über rosa bis rot, auch lachs und violett sowie zweifarbig.

Bauernregel:
Wenn der Hornung warm uns macht,
friert’s im Mai noch oft bei Nacht.

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Garten: Ernten, schneiden, neu bestellen

Blog SonnenaugeDas Wetter wird angenehmer, da heißt es wieder anpacken. Im Rezept der Woche gibt es Stärkung, ein kräftig mit Kräutern abgeschmeckter Kartoffelsalat, mal aus Bratkartoffeln. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Sonnenauge
Es blüht und blüht und blüht – Sonnenaugen (Heliopsis helianthoides var. scabra) gehören zu den angenehmen Dauerblühern, die sich auch noch sehr robust und pflegeleicht geben. Einzig gut mit Wasser versorgt wollen sie sein, dann treiben sie von Juni bis zum Frost immer neue kleine „Sonnenblumen“.

Bauernregel:
Der Tau ist dem August so Not,
wie jedermann sein täglich Brot.

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Kirschblüten-Hanami

Ein Fest der Blüten – bei allen Kirschen dieses Jahr zu fast gleicher Zeit. Zierkirschen, Vogelkirschen, Süßkirschen, Japanische Kirschen, Nelkenkirschen – ja sogar die Schlehen, ebenfalls zur Gattung Prunus, Kirschen zählend, zeigen sich in ihren Blütenkleidern. Die Blüten öffnen sich, entfalten sich, zeigen sich – und fallen im Moment vollendeter Schönheit ab. Schade nur, dass …

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Gesalzen und gepfeffert

Gesalzen sind bei uns nicht die Preise. Sondern die Speisen – Salz ist die Würze des Lebens! Und gepfeffert ist nicht die Rechnung, sondern das, was auf den Teller kommt – Pfeffer schärft die Sinne. Kochen Sie mal ohne Salz und Pfeffer, eine echte Herausforderung. Ebenso spannend: Ein Dessert mit Salz und Pfeffer zu präsentieren. …

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Garten: Schnee deckt zu und bringt Ruh‘

Wenn es draußen neblig ist, schneit oder graupelt, sind die Blüten der Barbarazweige wahrer Balsam für die Seele. Wer jetzt Kirschen- oder Pflaumenzweige schneidet, kann sich bis Weihnachten einen Hauch von Frühling in die Stube holen. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Adventszeit – ruhige Zeit:
•    Tannengrün.
•    Blütenrot.
•    Blätterbraun.

Bauernregel:
Fällt auf Eligius (1.12.) ein kalter Wintertag,
die Kälte vier Monate dauern mag.

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Garten: Erdbeeren ade, Pflaumen juchhe!

Die Erdbeersaison neigt sich dem Ende zu und die Stauden sollten für nächstes Jahr vorbereitet werden. Danach verlangt das Steinobst Ihre volle Aufmerksamkeit: späte Kirschen, Pflaumen und Aprikosen sind jetzt erntereif. Meine wöchentlichen Gartentipss – auch auf br.de.

Erntesegen beim Steinobst:
• Späte Kirschen.
• Kirschpflaumen.
• Frühe Pflaumen (Frühzwetschgen).

Bauernregel:
Zu Oswald (5.8.)
wächst die Rübe bald.

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Wilde Kirschen

Dieses Jahr gibt’s Kirschen allerorten, die Bäume tragen schwer. Nur allzu oft sieht man den Boden unter den Kirschbäumen übersät mit ungenutzten Früchten. Welch ein Jammer! Außer ein paar Vögeln intereesiert sich keiner dafür. Doch! Ich schon. Die feinen kleinen Vogelkirschen, mal hellrot, mal schwarzrot, je nach Baum. Bestens für ein Kompott, für Marmelade, für …

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Garten: Schwarz! Rot! Gold!

Beeren-Freunde werden jetzt für ihre Gartenarbeit belohnt: Die Johannis- und die Stachelbeeren hängen saftig an den Zweigen und die Kirschen haben sich auch gleich angeschlossen. Erntezeit! Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Ein Hoch auf den Sommer:
• Hochsommer ist, wenn Kirschen und Johannisbeeren reifen.
• Hochsommer ist, wenn die Linden duften.
• Hochsommer ist, wenn die Kartoffeln blühen.

Bauernregel:
St. Jakob (2.7.) nimmt hinweg die Not,
bringt erste Frucht und frisches Brot.

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Garten: Sommer satt

Der Garten steht prächtig da. Feucht-warmes Wetter haben das Wachstum angekurbelt. Sonnige Tage und laue Nächte laden zum erholsamen Genuss im Grün ein. Doch ein wahrer Gärtner mag nicht still im Liegestuhl sitzen, er findet immer etwas zu tun. Beeren ernten? Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Sommerfreuden:
• Erste Beeren und Kirschen.
• Kräuter in voller Würze.
• Sommerblumen ganz üppig.

Bauernregel:
Wenn die Johanniswürmchen schön leuchten und glänzen,
kommt`s Wetter zu Lust und im Frieden zu tänzen.
Verbirgt sich das Tierchen bis Johanni (24.6.) und weiter,
wird`s Wetter einstweilen nicht warm und nicht heiter.

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Garten: Von der Wachstums- in die Reifephase

Johanni: Viele Pflanzen haben den Höhepunkt ihrer Wachstumsphase erreicht, ein guter Zeitpunkt also für den Rückschnitt. Blumenwiesen können nun gemäht werden. Traditionell endet auch die Erntesaison für Rhabarber, Spargel und Kirschen. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br-online.

Bauernregel:
Sankt Johannis (24.6.) Regengüsse
verderben die besten Nüsse.

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Garten: Zeit der süßen Früchtchen

Rhabarber wächst jetzt üppig und reichlich. Damit er das nächstes Jahr auch noch tut, dürfen Sie ihn nicht zu sehr stutzen. Erdbeeren sind heuer spät dran. Damit der Dauerregen die Ernte nicht verdirbt, müssen die Früchte vor Nässe geschützt werden. Meine wöchentlichen Gartentipps auf br-online.

Bauernregel:
Gedeihen Schnecken und Brennnessel,
füllen sich Speicher und Fässel.

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