Gartentipp: Obstbaumschnitt

Milde Wintertage sind ideal, um Obstbäume wieder in Schwung zu bringen. Der Schnitt steht an. Warum muss ein Obstbaum eigentlich geschnitten werden, fragen mich viele. Damit die Früchte nicht unerreichbar in der immer höher werdenden Krone hängen. Damit viel Luft und Licht in die Krone kommt, was die Früchte viel besser reifen lässt. Damit Äste nicht überaltern, morsch werden.

Garten: Noch geht’s

LampionblumeFrisch entdeckt:
Lampionblume
Die Kürbislaternen haben ausgedient, die Martinszüge sind um, im Garten leuchten immer noch Lampions. Es sind die Früchte der Blasenkirsche (Physalis alkekengi), nicht von ungefähr als Lampionblumen bekannt. In den grell orangefarbenen, papierartigen Hüllen stecken hellrote, kirschgroße Früchte. Diese sind manchmal süß, bisweilen bitter. In kleinen Mengen darf man sie ruhig essen. Lampions über die Kerzchen einer Lichterkette gestülpt, fertig ist eine ganz besondere Dekoration.

Wetterregel:
Hält der Baum die Blätter lang‘,
macht ein später Winter bang‘.

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Garten: Johanni, Johanni

LindenbluetenFrisch entdeckt:
Lindenblüte
Was für ein Duft, der einen unter einer blühenden Linde umfängt! Lindenblüten riechen fein und doch intensiv nach Honig, was nicht nur uns Menschen bezaubert, sondern auch unzählige Insekten herbei lockt. Wenn sich die goldgelben Blütenkrönchen unter den hellgrünen Flügelblättern zwischen lindgrünen Blättern öffnen, ist der Hochsommer angebrochen. Mit dem Hochsommer geht die Zeit des Wachsens und Blühens über in die Zeit der Reife und Fruchtentwicklung.

Wetterregel:
Wenn an Johanni die Linde blüht,
ist an Jakobi (25. Juli) das Korn reif.

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Garten: Wonnig bis sonnig

Tuerkenmohn 2Frisch entdeckt:
Türkenmohn
Ist er nicht die rote Wucht, dieser Mohn, der Türken- oder Feuermohn (Papaver orientale)? Seine riesigen Blüten wie aus knittrigem, hauchzartem Seidenpapier wirken so empfindlich, und doch halten sie eine Menge aus. Kommen vor allem jedes Jahr wieder, denn diese Mohnart ist eine Staude, ausdauernd und winterhart. Lässt man ihm an sonniger Stelle Platz genug und hält ihm wuchernde Konkurrenten vom Leib, wird der Türkenmohn von Jahr zu Jahr prächtiger. Wo es ihm gefällt, samt er sich sogar selber aus und sorgt für willkommenen Nachwuchs.

Wetterregel:
Soll Feld und Garten wohl gedeih’n,
dann braucht’s im Juni Sonnenschein.

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Garten: Sommer auf der Höhe

StockrosePflanze der Woche:
Stockrose
Große, farbstarke Blütenkelche reihen sich an meterhohen Stängeln übereinander, sorgen für Aufsehen über viele Wochen. Die Stockrosen (Alcea rosea) blühen. Die spektakulären Malvengewächse stammen aus dem östlichen Mittelmeerraum und Kleinasien, werden aber schon seit dem Mittelalter in unseren Gärten gezogen. Schwarzrot blühende Formen nutzte man vor allem als Heilpflanzen gegen Halsentzündungen, aber auch zum Färben von Wein und Desserts. Ein besonderer Freund der Stockrosen war Goethe, in dessen Garten eine lange Allee dieser prachtvollen Pflanzen den Hauptweg säumte.

Bauernregel:
Des Juli warmer Sonnenschein
macht alle Früchte reif und fein.

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Ein Baum (5)

Ein Baum zeigt unerschütterlich Geduld. Erträgt, was wir ihm zumuten. Lässt sich in Form zwängen. Jahrzehntelang, jahrhundertelang. So wie die Stufenlinde von Grettstadt in Unterfranken – gepflanzt 1752, heute 18 Meter hoch und einen Stammumfang von mehr als 3 Metern. Wie oft schon hat diese Sommerlinde (Tilia platyphyllos) den kalten Stahl der Scheren, Messer und …

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Garten: Pflanzen in der Winterruhe halten

GartenschaumkrautFrühling im Winter? Trotzdem sollten Sie empfindliche Pflanzen wie Lavendel und Bauernhortenisen schützen. Und zwar nicht vor strenger Kälte, sondern vor dem Erwachen aus der Winterruhe! Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Gartenschaumkraut
Es gibt Pflanzen, die wachsen selbst im Winter. Eine davon ist das Gartenschaumkraut (Cardamine hirsuta). Weder gesät noch gepflanzt, taucht es plötzlich auf den Beeten auf und fällt mit seinen frischgrünen Blattrosetten gerade in der kalten Jahreszeit auf. Ähnlich wie das Springkraut (Impatiens) verbreitet es seine Samen und erobert sich so immer neue Standorte. Den meisten gilt es als Unkraut, es wächst sogar in Blumentöpfen auf der Fensterbank. Aber es ist auch bewundernswert, wie sich so eine kleine Pflanze gegen alle Widrigkeiten behauptet.

Bauernregel:
Ein Januar wie ein März
ist dem Bauern ein schlechter Scherz.

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Garten: Rückblick und Ausblick

GlueckskleeDas Gartenjahr 2013 geht zu Ende. Der Gartenkalender verrät: Alles in allem war es ein durchschnittliches Jahr mit Höhen und Tiefen. Was wird das neue Jahr bringen? In jedem Fall: Viel Freude beim Gärtnern! Im Gartenrezept gibt es glückbringende Linsen. Und alles wie stets – auch bei br.de.

Pflanze der Woche:
Glücksklee
Ein vierblättriger Klee, der eigentlich ein Sauerklee ist, wird zum Jahreswechsel zum Superstar. Vieltausendfach verschenkt soll der Glücksklee (Oxalis tetraphylla) das neue Jahr mehr als nur mit hübschen grünen Blättchen aufwerten. Wer ihn sehr hell und nicht allzu warm aufstellt, kann ihn ab dem Frühjahr auch auspflanzen. Im Sommer treibt er herrlich rosarote Blüten. Dann wachsen auch die kleinen braunen Zwiebelchen zu hellen, rübenartigen Gebilden heran – die kurz gekocht ein schmackhaftes Gemüse ergeben.

Bauernregel:
Neujahrsnacht still und klar,
deutet auf ein gutes Jahr.

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Garten: Überflüssiges und Notwendiges

ScheinquittenWas ist jetzt wirklich im Garten zu tun? Stauden und Ziergräser zu schneiden, gehört nicht dazu. Aber so manches Pflänzchen möchte jetzt gepflanzt werden. Im Gartenrezept der Woche kommt der Apfel zu Ehren, in feinen Keksen, vielleicht zur Teestunde? Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Zierquitte
Ist es mehr Schein als Sein? Die Früchte erinnern vom Aussehen her an kleine Quitten, allerdings hängen sie nicht an einem Baum wie bei echten Quitten, sondern ungestielt an Strauchzweigen. Es sind Zier- oder Scheinquitten (Chaenomeles), sie kleinen Gehölze werden vor allem als schöne Frühlingsblüher geschätzt. Die Früchte lassen sich gut nutzen, man kann sie entsaften oder zu Gelee, Fruchtaufstrich oder Kompott kochen, am besten gemischt mit anderem Obst.

Bauernregel:
Im Oktober räum‘ den Garten,
denn willst du warten,
so kommt die Kälte
und nimmt dir die Hälfte.

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Garten: Frühlingslüfterl

Elfenkrokus 2Sehnsüchtig hat man darauf gewartet. Nach all den grauen Tagen, nach anhaltend kalten Wochen, nach Schnee und Eis: Der Frühling wagt sich vor. Da wird dem Gärtner wohlig, endlich gibt es was zu tun – mehr als Gedulden und Fasten. Zur Fastenzeit passt das Gartenrezept: Ein bunter Salat mit Urmöhren. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Elfenkrokus
Seine eleganten Blütenkelche öffnet dieser Krokus als einer der ersten unter den vielen Krokus-Arten. Kaum schmilzt der Schnee, erscheint er elfengleich. Selten allein, sondern in hellen Scharen – denn dieser hübsche Krokus eignet sich bestens zum Verwildern.

Bauernregel:
Säst Du im März zu früh,
ist es leicht vergebene Müh‘.

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Garten: Stille Zeit

Mit Frost und Schnee ist im Garten Ruhe eingekehrt. Da darf auch mal der Gärtner ruhen. Wer damit nicht zurecht kommt, der kann sich derweil die Zeit mit der Aufzucht von Hyazinthen vertreiben. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Der Winter ist eingekehrt:
• Den Rasen deckt ein weißes Tuch.
• Die Blätter zieren Raureifnadeln.
• Die letzten Blüten beugen sich der Kälte.

Bauernregel:
Wenn die Kälte in der ersten Adventswoche kam,
so hält sie volle zehn Wochen an.

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Garten: Sommer satt

Der Garten steht prächtig da. Feucht-warmes Wetter haben das Wachstum angekurbelt. Sonnige Tage und laue Nächte laden zum erholsamen Genuss im Grün ein. Doch ein wahrer Gärtner mag nicht still im Liegestuhl sitzen, er findet immer etwas zu tun. Beeren ernten? Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Sommerfreuden:
• Erste Beeren und Kirschen.
• Kräuter in voller Würze.
• Sommerblumen ganz üppig.

Bauernregel:
Wenn die Johanniswürmchen schön leuchten und glänzen,
kommt`s Wetter zu Lust und im Frieden zu tänzen.
Verbirgt sich das Tierchen bis Johanni (24.6.) und weiter,
wird`s Wetter einstweilen nicht warm und nicht heiter.

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Garten: Ran an die Scheren

Was darf oder soll man von den Obstgehölzen jetzt schneiden? Nachdem die große Kälte vorüber ist, nehmen viele Gärtner den Winterschnitt vor. Geschnitten wird jedoch nur bei frostfreier, trockener Witterung. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de

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Garten: Ist denn schon wieder Spätsommer?

Die Erdbeersaison geht dem Ende zu, die Ebereschen erfreuen das Auge bereits mit ihrem Fruchtschmuck: Dezente Zeichen, dass der Höhepunkt des Sommers überschritten wurde und der Spätsommer begonnen hat. Frühäpfel und Mirabellen können schon geerntet werden. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br-online.

Bauernregel:
Wenn’s schön ist auf St. Jakobs Tag (25.7.),
viel Frucht man sich versprechen mag.

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Garten: Rosen sommerfit machen

Lavendelöl-Lösung, Schachtelhalmbrühe, Knoblauchtee, Moosextrakt: Auch Rosen wissen eine Frühjahrskur zu schätzen. Von Untermietern befreit und frisch gestärkt bedanken sie sich im Sommer dann mit üppigen Blüten. Meine wöchentlichen Gartentipps, auch auf br-online.

Bauernregel:
Wenn der Tiburtius (14.4.) schellt,
dann grünt der Garten und das Feld.

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Garten: Blumenpracht tütenweise verschenken

Verschenken Sie zum Valentinstag statt der üblichen Rosen doch einmal Tütchen mit Blumensamen für eine blütenfrische Saison. Zum Beispiel die farbenfrohe – und schmackhafte – Kapuzinerkresse. Aber nur, wenn der Partner auch ein Sinn fürs Gärtnern hat! Meine wöchentlichen Gartentipps, auch auf br-online.

Bauernregel:
Hüpfen Eichhörnlein und Finken,
siehst du schon den Frühling winken.

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Garten: Die Schätze des Spätsommers

Der Spätsommer bietet reichlich Früchte: Brombeeren, Zwetschgen, Pfirsiche und Frühäpfel liefern reiche Erträge. Aber man muss die Früchte rechtzeitig ernten, damit sie nicht überreif oder faul werden. Andere Pflanzen wieder wollen vor der kühlen Nachtluft geschützt werden. Meine wöchentlichen Gartentipps auf br-online.

Bauernregel:
Lorenz (5.9.) im Sonnenschein,
wird der Herbst gesegnet sein.

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Garten: Raus mit dem Filz!

Garten Woche 13Damit auf Ihrem Rasen wieder so schöne Blumen wachsen, braucht er jetzt eine erfrischende Behandlung. Beim sogenannten Vertikutieren befreit man Rasen von Grasresten und Moos. Bleiben kahle Stellen zurück, sollte man nachsäen. Meine wöchentlichen Gartentipps auf br-online.

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