Garten: Alles neu macht der Mai

Was jetzt grad auffällt:
Vergissmeinnicht
Der Name ist Programm, in mehrfacher Hinsicht: die anmutigen Blümchen gehören zum Frühling einfach dazu. Vergissmeinnicht (Myosotis), die im Garten nicht nur blau, sondern auch rosa und weiß daher kommen, passen perfekt zum Muttertag!

Wetterspruch:
Mairegen bringt Segen, das weiß jedes Kind,
da wachsen die Blätter und Blumen geschwind.

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Garten: Es wird nochmal heiß

Perovskie 2Frisch entdeckt:
Perovskia
Lavendelblau die Blüten und silbergrau das Laub, was ist denn das für ein Lavendel? Ist aber gar kein Lavendel, sondern eine Perovskie (Perovskia), auch Blauraute, Silberstrauch bzw. Silberbusch oder Russischer Salbei genannt. Stammt nicht aus dem Mittelmeerraum, sondern aus Steppengebieten Asiens, mag es wie Lavendel aber sonnig, warm und trocken, einen kargen, sandigen, kiesigen bis steinigen Boden. Blätter wie Blüten duften intensiv nach einer Mischung aus Lavendel und Salbei, beim Darüberstreichen bleiben die ätherischen Öle an den Händen kleben, junge Triebe eignen sich zum Räuchern.

Wetterregel:
Dreht mehrmals sich der Wetterhahn,
so zeigt er Sturm und Regen an.

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Garten: Zeit!

Gewoehnlicher Schneeball 2Wenn in München im September das Oktoberfest beginnt, dann macht das Wetter auf August! Auf in die Gärten, und seien es Biergärten…

Pflanze der Woche:
Gewöhnlicher Schneeball
Mit grell roter Farbe ziehen die Früchte des Gewöhnlichen Schneeballs (Viburnum opulus) jetzt alle Blicke auf sich. Je weiter die Reife voranschreitet, desto dunkler und glasiger werden die erbsengroßen Beeren. Da sollte man meinen, dass sich die hungrige Vogelschar darauf stürzt. Doch die meisten Vögel verschmähen die Schneeballfrüchte oder nehmen erst damit vorlieb, wenn sie in harten Wintern keine andere Nahrung mehr finden. Wie viele Vögel lässt auch der Mensch die verlockend anmutenden Früchte hängen, sie riechen zerdrückt unangenehm nach Schweiß und schmecken ziemlich bitter. Dennoch gelten sie gekocht als durchaus wertvoll. Heißer, mit Honig gesüßter Saft wird in Osteuropa vielfach zur Stärkung des Immunsystems getrunken.

Bauernregel:
Späte Rosen im Garten, schöner Herbst
– und der Winter lässt warten.

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Garten: Hinaus ins Freie

Zwiebeliris_Iris histrioKräuter wie Rosmarin, Thymian und Salbei sind robust. Sie wollen jetzt raus ins Beet. Auch mediterrane Halbsträucher werden schon ungeduldig – und stecken kalte Nächte gut weg. Nur wärmebedürftige Kräuter dürfen Sie noch nicht hinauslassen. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de. Die besten Gartentipps zu den 10 Jahreszeiten gibt es im Buch „Glück aus dem Garten“ – siehe rechts unter den Büchern.

Pflanze der Woche:
Zwiebeliris
Die griechische Göttin des Regenbogens ist Namenspatin für die kleinen Zwiebelblumen, die zu den ersten Blütenattraktionen im Garten zählen und schier aus nichts anderen als aus Blüten zu bestehen scheinen. Bunt wie ein Regenbogen strahlen die einzelnen Blütenblätter, sie tragen phantastische Muster. Viele Arten und Sorten der zwiebeltragenden Zwerg-Schwertlilien bieten sich für Frühlingsbeete und Steingarten an. Sie vertragen fast alles, außer Staunässe.

Bauernregel:
Gertraud (17.3.) den Garten baut.

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Garten: Blättersegen

LiebesperlenstrauchManchmal hat man den Eindruck, dass alles Laub auf einen Schlag von den Bäumen fällt. Und nun? Verwerten heißt die Devise, im natürlichen Kreislauf belassen. Und sich dann süß-fruchtig belohnen, nach der Laubarbeit. Im Gartenrezept der Woche gibt es ein Kürbis-Aprikosen-Dessert. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Liebesperlenstrauch
Die meiste Zeit im Jahr fällt er kaum auf, dieser kleine Strauch aus dem fernen China. Nur im Spätherbst und Frühwinter kommt keiner an ihm vorbei, denn da trägt er außergewöhnlichen Fruchtschmuck zur Schau. Die lilafarbenen, beerenartigen Steinfrüchte haben ihm den Namen Liebesperlenstrauch (Callicarpa) eingetragen – essen sollte man sie allerdings nicht, sie gelten als unbekömmlich.

Bauernregel:
November warm und klar,
keine Sorge fürs nächste Jahr.

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Garten: Überflüssiges und Notwendiges

ScheinquittenWas ist jetzt wirklich im Garten zu tun? Stauden und Ziergräser zu schneiden, gehört nicht dazu. Aber so manches Pflänzchen möchte jetzt gepflanzt werden. Im Gartenrezept der Woche kommt der Apfel zu Ehren, in feinen Keksen, vielleicht zur Teestunde? Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Zierquitte
Ist es mehr Schein als Sein? Die Früchte erinnern vom Aussehen her an kleine Quitten, allerdings hängen sie nicht an einem Baum wie bei echten Quitten, sondern ungestielt an Strauchzweigen. Es sind Zier- oder Scheinquitten (Chaenomeles), sie kleinen Gehölze werden vor allem als schöne Frühlingsblüher geschätzt. Die Früchte lassen sich gut nutzen, man kann sie entsaften oder zu Gelee, Fruchtaufstrich oder Kompott kochen, am besten gemischt mit anderem Obst.

Bauernregel:
Im Oktober räum‘ den Garten,
denn willst du warten,
so kommt die Kälte
und nimmt dir die Hälfte.

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Garten: Los, los!

Blog BlutpflaumenBloß nichts versäumen? Naja, es darf ruhig auch mal etwas gemächlicher gehen. Es muss ja nicht alles an einem Tag erledigt werden. Denn, eingekocht werden sollen die Gartenfrüchte ja auch noch – für den Wintervorrat. Diesmal im Gartenrezept deshalb ein „heißer“ Aufstrich. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Kirschpflaume
Auf die ist immer Verlass! Kirschpflaumen oder Wilde Pflaumen (Prunus cerasifera), regional auch Kriecherl genannt, tragen selbst in für Obst ungünstigen Jahren, wie dieses eins ist, gute Ernte. Die kleinen Bäume gibt es auch mit rotem Laub, dann heißen sie Blutpflaumen. Die Gehölze werden meistens nur wegen ihrer sehr frühen, überreichen Blüte zur Zierde gepflanzt. Doch sollte man die Früchte nicht verachten, denn sie lassen sich gut nutzen.

Bauernregel:
Sind Lorenz (10.8.) und Bertl (24.8.) schön,
wird der Herbst gar gut ausgeh‘n.

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Garten: Ganz verliebt

Rote RosenRosenrot geht’s zu, zumindest im Zimmer. Draußen schmilzt die weiße Pracht langsam dahin. Und weil Liebe immer durch den Magen geht, ein wärmendes Süppchen, aus Sellerie! Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Rote Rose
Welche Blume sagt mehr als tausend Worte? Eine rote Rose. Deren Botschaft versteht jeder. Rund 30 Millionen rote Rosen werden im Februar verkauft, der Valentinstag macht’s möglich. Und weil in Deutschland im Winter keine Rosen blühen, werden sie importiert. Aus Afrika, aus Mittel- und Südamerika.

Bauernregel:
Ist´s am Valentin (14.2.) noch weiß,
blüht zu Ostern schon das Reis.

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Garten: Vor der Winterpause

Der Sommer ist die Kür des Gärtnerdaseins: Die Pflanzen danken die Mühe mit üppigen Blüten und Früchten. Die Arbeit im November hingegen ähnelt eher einer Pflichtübung – aber fürs Gedeihen ist sie ebenso wichtig. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Der Spätherbst neigt sich den Ende zu:
• Die Baumkronen sind fast blattlos, aber es gibt noch Kraut zu ernten.
• Statt Blüten gibt es zierende Fruchtstände.
• Immergrüne zeigen sich jetzt prächtig.

Bauernregel:
St. Elisabeth (17.11.) sagt es an,
was der Winter für ein Mann.

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Garten: Es duftet

Bauernjasmin, Lavendel und Duftgeranien blühen und verbreiten ihre Düfte im Garten. Da fällt die Gartenarbeit doch leicht: Apfelbäume müssen ausgedünnt werden und für einige Pflanzen, die der Regen hat wachsen lassen, sollten Sie Stützen bauen. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Sommerdüfte im Garten:
• vom Bauernjasmin.
• vom Lavendel.
• von Duftgeranien.

Bauernregel:
Viermal Juniregen,
bringt zwölffachen Segen.

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Garten: Frühjahrsputz

Jetzt heißt es Rechen und Gartenschere schwingen. Denn nicht nur im Haus ist Frühjahrsputz angesagt, sondern auch im Garten: Das alte Laub muss weg, damit der Boden Wärme tanken kann. Und Sträucher müssen zurechtgestutzt werden, um neu austreiben zu können. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

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Garten: Der Frühherbst trägt orange

An den Bäumen trägt der Herbst noch grün – doch in den Beeten und Gemüsekisten leuchtet’s schon orange, denn die Kürbis-Saison hat begonnen. In hellgelb bis knallorange buhlen die köstlichen Kugeln derzeit um Ihre Gunst. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br-online.

Bauernregel:
Ein warmer September
ist des Jahres Spender.

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Garten: Auf in den Gartenherbst

Kaum ist mit dem September meteorologisch der Herbst eingekehrt, gibt sich das Wetter sommerlich. Das heißt Garten genießen in vollen Zügen – und schon mal vorsorgen für die nächste Saison. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br-online.

Bauernregel:
Ist´s an Ägidius (1.9.) rein,
wird‘s so bis Michaeli (29. 9.) sein.

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Garten: Dem Wachstum auf die Sprünge helfen

Auch offiziell ist der Frühling nun endlich da, mit angenehm milden Tagestemperaturen. Die Nächte hingegen sind oft noch empfindlich kalt. Doch mit ein paar Tricks kann man das Wachstum beschleunigen: zum Beispiel mit ein paar Glocken. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br-online.

Bauernregel:
Wie der 29., so der Frühling.
Wie der 30., so der Sommer.
Wie der 31., so der Herbst.

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