Garten: Mohnrote Zeit

TuerkenmohnWas jetzt grad auffällt:
Mohn
Blüten von unglaublicher Leuchtkraft – an Mohnblumen kann niemand vorbeischauen. Türkenmohn (Papaver orientale), SeidenmohnMarienkäfermohn (Papaver commutatum), Klatsch- und KlatschmohnSeidenmohn (Papaver rhoeas) markieren mit ihrer Blütezeit den Sommerbeginn und setzen in den Gärten herrliche Akzente.

 

Wetterspruch:
Soll’n Feld und Garten gut gedeih’n,
dann braucht’s im Juni Sonnenschein.

RasenRasen scheren
Niederschläge und Wärme lassen den Rasen kräftig wachsen, deshalb muss er mindestens einmal pro Woche, besser alle fünf Tage gemäht werden. Gar nicht so einfach, wenn es immer wieder regnet und der Rasen ständig nass ist. Deshalb besser auf eine mittlere Schnitthöhe einstellen (ideal: 5 cm), das schafft der Rasenmäher auch bei feuchtem Gras ganz gut. Und falls es demnächst doch eine Schönwetterperiode gibt, kann intensive Sonneneinstrahlung die Gräser nicht gleich versengen. Und: Nur wer fleißig mäht, hält unerwünschte Beikräuter im Zaum und fördert kräftigen Wuchs der Rasengräser.

Apfel junge FruechteGartenprojekt der Woche: Äpfel ausdünnen
Äpfel, Birnen, Kirschen stoßen viele unreife Früchtchen ab. Daran ist nicht die Witterung der letzten Tage schuld, sondern die Kälteeinbrüche während der Blütezeit. Beim sog. Junifruchtfall entledigen sich die Bäume der Fruchtansätze, wo die Blüten nur unvollkommen befruchtet wurden. Die Minifrüchte würden ohnehin nicht gut ausreifen. Die verbleibenden wachsen dafür umso besser. Einige Apfelsorten zeigen starken Junifruchtfall, andere dagegen kaum. Dann sollte man den Fruchtbehang prüfen und von Hand ausdünnen, also pro Zweig nur einige wenige Früchte hängen lassen. Faustregel: Je Frucht sollten mindestens 10, besser 15 kräftige Blätter am Zweig vorhanden sein.

StaudenstuetzeStauden stützen
Bei Rittersporn, Dahlien, Astern und Phlox, bei Malven, Sonnenblumen und Schmuckkörbchen sind die Stängel schon sehr hoch geworden, das viele Wasser von oben macht die Blütenköpfe zusätzlich schwer – sie drohen umzukippen. Also rasch Stützen anbringen, am besten rund um die Stauden mehrere kräftige Stäbe anbringen und rundum Schnüre befestigen, an die sich die Stiele wie an einen Zaun anlehnen können. Darauf achten, dass die Staudenbüsche nicht „verschnürt“ werden, also schön locker fallen.

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