Wärmende Pflanzen

Das große Frieren  – von wegen kalte Füße, Gänsehaut und klamme Finger: Es gibt doch Pflanzen, für jede Lebenslage, und gegen alles ist ein Kraut gewachsen. Hier ein paar Beispiele:

Garten: April ist launisch

BrennnesselnWas jetzt grad auffällt:
Brennnesseln
Unbeliebt, verachtet, gefürchtet: Brennnesseln (Urtica dioica). Aber in ihnen steckt so viel Nutzen, also her mit den Nesseln! Brennnesseln enthalten viele gesunde Stoffe von Vitaminen über Mineralien bis hin zu Kieselsäure. Sie sind geschätztes Wildgemüse und werden als Heilpflanzen hoch geehrt. Nesseln sind unverzichtbare Futterpflanzen für viele Schmetterlinge. Brennnesseln liefern besten Dünger für den Garten. Wer sein Beet mit grob gehackten Brennnesseln mulcht, hält Schnecken fern und sorgt gleichzeitig für Nährstoffnachschub und Humusneubildung.

Wetterspruch:
Regnet’s am ersten Maientag,
viele Früchte man erwarten mag.

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Sensationell: Perlwurz

Antarktische Perlwurz_Bildnachweis_Rebecca Upson
Foto: Rebecca Upson

Während hierzulande der Winter wenig Schrecken verbreitet, ist mancherorts auf der Südhalbkugel selbst der Sommer eine echte Herausforderung. In der Antarktis klettern die Temperaturen dann kaum über minus 20 °C, nur wenige Tage bleiben so mild, dass Pflanzenwachstum überhaupt möglich ist. Dennoch wagt es die Antarktische Perlwurz (Colobanthus quitensis), ein Nelkengewächs. Schon bald werden für die kleine Polsterpflanze die angenehmeren Zeiten vorbei sein, denn der antarktische Winter mit eisigen Stürmen und Kälte bei rund minus 60 °C steht vor der Tür. Schön, dass es hierzulande Frühling wird.

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Heizung an!

Crocus tommasinianusWenn der Winter dem Frühling nicht weichen will… dann wird nachgeholfen! Krokusse werfen einfach die Heizung an. Sie erzeugen aus ihren Speicherstoffen Energie und können die eigene Temperatur um bis zu zehn Grad erhöhen. Da schmilzt der Schnee! Blüten und Blätter bilden anfangs eine stabile Bohrspitze, um durch die oft verharschte Schneedecke zu stoßen.

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Garten: Was bringt der Mai

AkeleiPflanze der Woche:
Akelei
Ihre außergewöhnliche Blütenform hat der Akelei so manchen Volksnamen eingetragen: Taubenblume oder „Fünf Vögerl zusamm“ heißt man sie, mancherorts auch Elfenhandschuh oder Kapuzinerkäpple. Nach altem Glauben sollte die zarte Pflanze, kundig in einem Zaubertrank gebraut, dem männlichen Geschlecht zu voller Liebeskraft verhelfen. Gegen Unfruchtbarkeit legte man sie ins Bettstroh. Hat aber wohl nicht geholfen, sonst täte man es heute noch. Zudem enthalten Akeleien Giftstoffe, von jeglichem Verzehr ist dringend abzuraten.

Bauernregel:
Mairegen bringt Segen, da wächst jedes Kind,
da wachsen die Blätter, die Blumen geschwind.

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Garten: Aber jetzt wird’s kalt

Heidekraut 3Nach milden Tagen kommen jetzt kalte Frostnächte, auch tagsüber wird’s ungemütlich. Danach soll es wieder mild werden. Das Hin und her beim Wetter darf den Gärtner nicht verdrießen. Schöne Tage für die letzten Arbeiten nutzen, schlechte Tage fürs Genießen. Vielleicht etwas Feines kochen? Im Gartenrezept der Woche stehen Kürbisplätzchen mit Salbeibutter. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Heidekraut
Die kleinen Halbsträucher sorgen gerade allerorten für Farbe. Sommer- oder Besenheide (Calluna vulgaris) sind dankbare Blüher, für Gärten gibt es mehr als 10.000 Sorten. So winzig ihre Glockenblütchen erscheinen, so großartig erweisen sie sich als Bienennahrung in später Jahreszeit.

Bauernregel:
Wie St. Martin (11.11.) führt sich ein,
soll zumeist der Winter sein.

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Garten: Stille Zeit

Mit Frost und Schnee ist im Garten Ruhe eingekehrt. Da darf auch mal der Gärtner ruhen. Wer damit nicht zurecht kommt, der kann sich derweil die Zeit mit der Aufzucht von Hyazinthen vertreiben. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Der Winter ist eingekehrt:
• Den Rasen deckt ein weißes Tuch.
• Die Blätter zieren Raureifnadeln.
• Die letzten Blüten beugen sich der Kälte.

Bauernregel:
Wenn die Kälte in der ersten Adventswoche kam,
so hält sie volle zehn Wochen an.

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Garten: Keine Angst vor Farbwechsel

Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Ihre immergrünen Pflanzen plötzlich andere Farben tragen: Bergenien, Efeu und Liguster wechseln die „Kleidung“, um sich vor der Kälte zu schützen. Sie ziehen im Winter ja auch einen anderen Mantel an. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

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Garten: Dem Wachstum auf die Sprünge helfen

Auch offiziell ist der Frühling nun endlich da, mit angenehm milden Tagestemperaturen. Die Nächte hingegen sind oft noch empfindlich kalt. Doch mit ein paar Tricks kann man das Wachstum beschleunigen: zum Beispiel mit ein paar Glocken. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br-online.

Bauernregel:
Wie der 29., so der Frühling.
Wie der 30., so der Sommer.
Wie der 31., so der Herbst.

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Natur-Kunstwerke

Ein paar Kräuterpädagoginnen machen sich eines Samstags auf die Socken zu einem Event der außergewöhnlichen Art – LandArt. In der Nähe von Gröbenzell lässt sich niemand von Kälte und Schnee davon abbringen, das Wunderbare der Natur zu entdecken. Hier der Bericht von Monika Engelmann – der Lust macht auf mehr. Die Fotos stammen von Frauke Albuszies und Monika Engelmann, ich bedanke mich herzlich dafür, dass ich sie hier veröffentlichen darf. Sozusagen als Ermunterung für alle, die sich gerne mit Natur beschäftigen.

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Garten: Wenn Knollen Knospen treiben

Immer wieder kommt es vor, dass Vorräte wie Kartoffeln, Zwiebeln oder Rüben treiben. Kein Grund, die keimenden Knollen einfach wegzuwerfen. Wie wäre es mit einer kleinen Aufzucht? Gärtnerei auf der Fensterbank – meine wöchentlichen Gartentipps, auch auf br-online.

Bauernregel:
St. Agatha die Gottesbraut,
macht, dass Schnee und Eis gern taut.

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Garten: Herbstzeit ist Pflanzzeit!

In der Natur beginnt der Frühherbst schon Ende August – mit der Reife des Schwarzen Holunders und der Blüte der Herbstzeitlosen. Dank milderer Temperaturen ist die Zeit jetzt besonders günstig, um Immergrüne wie Buchs und Lorbeerkirsche zu pflanzen. Meine wöchentlichen Gartentipps auf br-online.

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