Bayern-Ginseng

Nach der Wilden Möhre erneut ein Doldenblütler, der gerade alle Aufmerksamkeit auf sich zieht: der Wiesen-Bärenklau (Heracleum sphondylium). So gewaltig seine Erscheinung, so enorm soll auch seine Kraft auf den Menschen sein. Wer ihn verspeist, bekommt Bärenkräfte. Nicht umsonst gilt die sehr häufige Wiesenpflanze als „Ginseng des Westens“ oder „Europäischer Ginseng“. Nachdem Wiesenbärenklau in allen möglichen Unterarten vorkommt, vom Erscheinungsbild regional immer wieder ein wenig differiert, ist meiner – weil aus Bayern – eben der „Bayern-Ginseng“. Bitte höflichst um Verständnis…

Was wächst da wohl?

????????????Lotte Rauchbauer, Kräuterpädagogin aus dem Burgenland, schickt mir Fotos, auf denen vor Bäumen und hinter Gräsern eine prächtige Pflanzengruppe zu sehen ist. Was da wohl wächst? Mal näher hin gehen.

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Garten: Hinaus ins Freie

Zwiebeliris_Iris histrioKräuter wie Rosmarin, Thymian und Salbei sind robust. Sie wollen jetzt raus ins Beet. Auch mediterrane Halbsträucher werden schon ungeduldig – und stecken kalte Nächte gut weg. Nur wärmebedürftige Kräuter dürfen Sie noch nicht hinauslassen. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de. Die besten Gartentipps zu den 10 Jahreszeiten gibt es im Buch „Glück aus dem Garten“ – siehe rechts unter den Büchern.

Pflanze der Woche:
Zwiebeliris
Die griechische Göttin des Regenbogens ist Namenspatin für die kleinen Zwiebelblumen, die zu den ersten Blütenattraktionen im Garten zählen und schier aus nichts anderen als aus Blüten zu bestehen scheinen. Bunt wie ein Regenbogen strahlen die einzelnen Blütenblätter, sie tragen phantastische Muster. Viele Arten und Sorten der zwiebeltragenden Zwerg-Schwertlilien bieten sich für Frühlingsbeete und Steingarten an. Sie vertragen fast alles, außer Staunässe.

Bauernregel:
Gertraud (17.3.) den Garten baut.

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Garten: Überflüssiges und Notwendiges

ScheinquittenWas ist jetzt wirklich im Garten zu tun? Stauden und Ziergräser zu schneiden, gehört nicht dazu. Aber so manches Pflänzchen möchte jetzt gepflanzt werden. Im Gartenrezept der Woche kommt der Apfel zu Ehren, in feinen Keksen, vielleicht zur Teestunde? Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Zierquitte
Ist es mehr Schein als Sein? Die Früchte erinnern vom Aussehen her an kleine Quitten, allerdings hängen sie nicht an einem Baum wie bei echten Quitten, sondern ungestielt an Strauchzweigen. Es sind Zier- oder Scheinquitten (Chaenomeles), sie kleinen Gehölze werden vor allem als schöne Frühlingsblüher geschätzt. Die Früchte lassen sich gut nutzen, man kann sie entsaften oder zu Gelee, Fruchtaufstrich oder Kompott kochen, am besten gemischt mit anderem Obst.

Bauernregel:
Im Oktober räum‘ den Garten,
denn willst du warten,
so kommt die Kälte
und nimmt dir die Hälfte.

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Johanniskraut – echt nur mit vielen Tüpfeln

Hypericum perforatum BlueteJohanniskraut-Rotöl, das wird ausschließlich mit Echtem Johanniskraut (Hypericum perforatum) angesetzt. Aber wie erkenne ich diese Art? Da heißt es genau hinschauen:

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Musterhaft

KlettenstaengelgemueseWilde Köstlichkeiten mal ganz geometrisch: Klettenstängelgemüse. Das Mark großer Blattstiele der Kletten schmeckt wirklich erstaunlich – ganz mild, leicht süßlich. Passt gut mit Paprika zusammen. Und sieht so was von verführerisch aus, dass man’s unbedingt probieren muss. Oder? Und so geht das:

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Gartenwetter: Aufgetaucht

AufgetauchtKaum ist der Schnee weg, spitzen die Vorboten des Frühlings hervor. Bald ist es soweit: Dann blühen nicht nur Krokusse, auch die Saison in den Gewächshäusern und in den Frühbeeten geht los. Da heißt es Fenster putzen und lüften! Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Strelitzie
Wo ihr der Standort zusagt, steht sie schon früh im Jahr in voller Blüte. Dann macht die Strelitzie, benannt nach der deutschen Prinzessin Sophie Charlotte von Mecklenburg-Strelitz, die spätere Königin Charlotte von Großbritannien, ihren Namen Paradiesvogelblume alle Ehre. Die farbintensiven Blütenblätter spreizen sich wie die schillernden Federn eines Vogels aus dem Hochblatt heraus. Als Schnittblumen halten Strelitzien oft zwei, drei Wochen in der Vase.

Bauernregel:
Auf Lichtmess (2.2.) lass es Winter sein,
dann kommt der Frühling bald herein.

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Garten: Blütenpracht zu Muttertag

Tränende Herzen, Maiglöckchen und Akeleien: Pünktlich zum Muttertag blühen in Gärten, auf Terrassen und Balkonen die schönsten Blumen. Manche Pflanzen sind allerdings schon am Verblühen – die können Sie noch aufpäppeln oder schon für das kommende Jahr versorgen. Und: Eisheilige nicht vergessen! Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pünktlich zum Muttertag blühen die schönsten Blumen:
• Tränende Herzen.
• Maiglöckchen.
• Akeleien.

Bauernregel:
Mairegen bringt Segen:
Da wächst jedes Kind,
da wachsen die Blätter,
die Blumen geschwind.

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Garten: Hochsaison für Zimmerpflanzen

Frostige Zeiten allerorten – oder zumindest draußen in den Gärten: Dort ist jetzt Winterruhe angesagt. Zimmerpflanzen hingegen haben jetzt Hochsaison, und auch Winterkräuter wie der Thymian sind gerngesehene Gäste auf der Fensterbank. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de, diesmal sind es vor allem Zimmer-Gartentipps.

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Mierchen, mein Mierchen

Vogelmiere liebe ich sehr, denn dieses anspruchslose Kräutlein wächst, blüht und gedeiht bei mir das ganze Jahr über. Wenn nicht im Garten, dann zumindest draußen in weiter Flur. Mein Mierchen deckt mir hübsch den Boden ab, wandert bei mir in den Salat, färbt Suppen herrlich grün, bereichert Gemüse, schmückt Butterbrote. Sie ist leicht zu erkennen – wirklich?
Was sind denn eigentlich die typischen Kennzeichen der Vogelmiere? Kann man sie mit anderen Kräutern verwechseln? Vieleicht gar mit ungenießbaren oder giftigen? Noch lange nicht alles, was auf den ersten Blick wie Vogelmiere aussieht, ist auch eine…

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Garten: Dem Wachstum auf die Sprünge helfen

Auch offiziell ist der Frühling nun endlich da, mit angenehm milden Tagestemperaturen. Die Nächte hingegen sind oft noch empfindlich kalt. Doch mit ein paar Tricks kann man das Wachstum beschleunigen: zum Beispiel mit ein paar Glocken. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br-online.

Bauernregel:
Wie der 29., so der Frühling.
Wie der 30., so der Sommer.
Wie der 31., so der Herbst.

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