Zimmerpflanzen für die Gesundheit

Was Grünes tut immer gut – auch auf der Fensterbank. Dass Zimmerpflanzen einfach zu pflegen sind, das Ambiente aufhübschen, die Raumluft verbessern und dabei wohltuend auf unsere Psyche wirken, hat ein Fernsehteam vom BR für die Sendung „Gesundheit“ bei mir zuhause aufgenommen. Mit Moderatorin Veronika Keller haben wir verschiedene Räume begutachtet, über diverse Pflanzenarten gesprochen, welche Zimmerpflanze wohin passt, was die Pflanzen für uns tun, Stecklinge eingetopft und mehr. Außerdem hat mich das Team bei Radio-Aufnahmen im Rundfunk besucht, wo so mancher „unter Palmen“ arbeitet (Uwe Erdelt). Sendung ist am Dienstag, den 15. Mai 2018 um 19 Uhr beim Bayerischen Fernsehen.

Garten: Alles orange

KlivieWas jetzt grad auffällt:
Klivie
Vor hundert Jahren der Renner auf der Fensterbank, dann fast schon vergessen, heute wieder auf dem Sprung zur Top-Zimmer-Zier. Die elegante Klivie (Clivia miniata) aus Südafrika führt ein im Vergleich zu ihren weit verbreiteten Verwandten Schneeglöckchen, Märzenbecher und Narzissen, ebenso der berühmten Amaryllis ein bescheideneres Dasein. Mit Bescheidenheit ist bei ihr jedoch nur Anspruchslosigkeit gemeint, keineswegs ihre Ausstrahlung. Nach der Form ihres prächtigen Laubs nennt man sie auch Riemenblatt. Mitten im Winter treibt ein dicker Stiel mit bis zu einem Dutzend großer orangefarbener Blüten heraus. Damit die Blütenbildung in Gang kommt, hält man sie ab Herbst kühl und trocken, gewährt ihr wie der Amaryllis eine Ruhezeit.

Wetterspruch:
Wenn der Januar ist sehr milde,
führt er gutes Frühjahr und heißen Sommer im Schilde.

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Garten: Ende gut, alles gut

Purpurfetthenne im SpaetsommerPflanze der Woche:
Purpur-Fetthenne
Mit prachtvollen Blütenschirmen fast unverzichtbar für die spätherbstliche Gartenzier: Die Große Fetthenne, aus Großses Fettblatt oder Purpur-Fetthenne genannt (Hylotelephium telephium, vielfach noch als Sedum telephium geführt) sorgt bis ins Frühjahr hinein für leuchtende Farbakzente im sonst schon eher braungrauen Staudenbeet. Sorten wie `Herbstfreude´ (rote Blüten über graugrünem Laub), `Karfunkelstein´ (rosa Blüten, bordeauxfarbene Stiele, im Sommer grünes, ab Herbst dunkelrotes Laub) oder `Matrona´ (hellrosa Blüten über braunrotem Laub) sind dankbare und genügsame Blütenstauden, die sich an sonnigen Stellen wohlfühlen. Keinesfalls im Spätherbst zurückschneiden, damit einem die reizvollen Blüten im Reif oder mit Schneehäubchen nicht entgehen.

Bauernregel:
Mariä Opferung (21.11.) klar und hell,
naht ein strenger Winter schnell.

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Garten: Märzwinter

SchneegloeckchenTypisch für diese Jahreszeit, der Winter kehrt noch einmal zurück. Märzwinter nennt man dieses Phänomen. Er fällt oft umso heftiger aus, je milder der Winter war. Im Garten darf man sich da nicht verunsichern lassen, der Frühling lässt sich durch nichts mehr aufhalten. Man kann ja inzwischen ein bisschen in die Küche gehen, beim Gartenrezept gibt es diesmal feine Rübchen. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Schneeglöckchen
Sehnsüchtig wird seine Blüte erwartet, von diesem kleinen Zwiebelgewächs. Denn kaum eine andere Pflanze signalisiert so anmutig den Übergang vom Winter zum Frühling wie eben das Schneeglöckchen. Rund 1000 Sorten gibt es von ihm, manch eine wird höchst kostspielig unter Spezialisten gehandelt. Gepflanzt werden Schneeglöckchen am besten während oder kurz nach der Blüte. Gelagerte Zwiebelchen dagegen wachsen oft nicht an, sie trocknen allzu rasch aus.

Bauernregel:
Ist‘s am Josefstag (19.3.) schön,
kann’s nur gut weitergehen.

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Garten: Ob’s taut?

WinterlingSo langsam könnte er doch mal weichen, der Winter. Jedenfalls hat das Wachstum schon wieder eingesetzt. Allmählich schwellen die Knospen, hier und da spitzen die ersten Blüten schon hervor. Im Gartenrezept werden die Wintergemüse verputzt. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Winterling
Kaum weicht der Schnee, kommt der Winterling zum Vorschein. Scheint die Sonne, öffnen sich die goldgelben Blüten über grünen Blattröckchen und laden Hummeln und Wildbienen ein, sich am Nektar zu laben. Und den gibt es reichlich: Zwischen den gelben Blütenblättern und den Staubblättern reihen sich kleine Röhrchen wie Trinkhörner, in denen süßer Zuckersaft produziert und feilgeboten wird.

Bauernregel:
Ist’s zu St. Matthias (24.2.) kalt,
hat der Winter noch lange Gewalt.

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Garten: Drinnen spielt die Musik

Falsche Mimose_AkazieDraußen ist’s kalt, also gärtnert man eben im Warmen. Auf der Fensterbank gibt es einiges zu tun. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
In Wintergärten beginnen sie zu blühen, in Blumenläden werden sie angeboten: Mimosen. Allerdings nur falsche Mimosen, denn die Gehölze mit den gelben Puschelblüten sind eigentlich Akazien (z.B. Silberakazie Acacia dealbata, Kängurudorn Acacia armata). Die Blüte bei den Schnittblumen ist leider oft rasch vorüber, viel länger hat man Freude daran, wenn die Sträucher als Kübelpflanzen gezogen werden.

Bauernregel:
An Fabian-Sebastian (20.1.)
fangen Baum und Tag zu wachsen an.

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Garten: Im Märzen der Gärtner…

Werden Sie jetzt zum Maulwurf. Der weiß, was ein Garten vor der Pflanzzeit braucht: durchwühlte Erde! Darauf können Sie dann schicke Wege, Mauern und Teiche bauen. Erst danach kommen die Pflanzen. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Die Wärme bringt es an den Tag:
• Krokusse locken Hummeln an.
• Der Schnittlauch sprießt schon wieder.
• Die kugeligen Knospen der Kornelkirschen platzen auf.

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Garten: Hochsaison für Zimmerpflanzen

Frostige Zeiten allerorten – oder zumindest draußen in den Gärten: Dort ist jetzt Winterruhe angesagt. Zimmerpflanzen hingegen haben jetzt Hochsaison, und auch Winterkräuter wie der Thymian sind gerngesehene Gäste auf der Fensterbank. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de, diesmal sind es vor allem Zimmer-Gartentipps.

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Garten: Farbenfroher Spätherbst

Trockene, sonnige Witterung – ein Traum für spätherbstliche Spaziergänge. Die Pflanzen im Garten aber sind dankbar, wenn sie noch einmal kräftig gegossen werden. Aber auch Kübel- und Zimmerpflanzen freuen sich über Feuchtigkeit. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de

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Garten: Durstige Kübelpflanzen

Garten Woche 5Der frostig-strenge Januar ist überstanden, Frühlingsblüher setzen in den eigenen vier Wänden bunte Akzente. Immergrüne Kübelpflanzen sind zur Zeit besonders durstig. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, Kaltkeimer wie Veilchen und Glockenblumen auszusäen. Meine wöchentlichen Gartentipps auf br-online.

Bauernregel:
Die Heilige Dorothee (6.2.)
watet gerne durch den Schnee.

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Garten: Zeit der Ruhe

Garten Woche 3Der Garten liegt im Winterschlaf. Warten Sie mit dem Schnitt der Obstbäume wirklich bis es taut. Die Pflanzen hingegen, die im Haus überwintern, freuen sich jetzt über Pflege – vor allem, wenn die Spinnmilben anrücken. Meine wöchentlichen Gartentipps – zu lesen auch bei br-online.

Bauernregel:
Pauli (25.1.) klar, ein gutes Jahr.
Pauli Regen, schlechter Segen.

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Das famose Lavendelöl

Das blaue Duftwunder

Jeden Winter wieder dasselbe Problem. Kaum wird geheizt, kriegen die Zimmerpflanzen Besuch. Besuch von überaus lästigen Gästen wie Spinnmilben, Blattläusen oder Thripse, die sich an ihren jungen Trieben, an zarten Blättern und frischen Knospen schadlos halten. Und überhaupt keinen Respekt kennen – sie gehen erst, wenn die Pflanzen völlig ruiniert sind und ihr grünes Leben aushauchen. Bis dahin vermehren sie sich auch noch munter weiter, plündern ungeniert das Pflanzenbuffet auf der Fensterbank.

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