Frisch entdeckt:
Schachblume
Verwundert betrachtet man das eigenwillige Muster der großen Blütenglocken, tatsächlich sind die Blumen kariert – das Würfelmuster gab ihnen den Namen Schach- oder Schachbrettblume (Fritillaria meleagris). In Bayern gibt es noch wenige Stellen, wo sie auf feuchten Wiesen zuhauf wachsen, etwa in Unterfranken. Im Garten finden die Blumen mit den haselnussgroßen Zwiebeln ein neues Refugium, sie lassen sich in Beet, in Wildblumenwiesen, sogar im Topf gut ziehen. Nur Trockenheit bekommt ihnen nicht.
Wetterregel:
Jeder warme Frühlingsregen
kommt der Pflanze wohlgelegen.






Weiße Fliege! Wer ein Gewächshaus oder Frühbeet hat, weiß um diese Schreckgespenster. Bleich, voller weißem Staub fliegen die Flügeltierchen in hellen Scharen herum und befallen Gurken, Paprika und Tomaten. Draußen sind es viele Kohlgewächse, die von den Fliegen heimgesucht werden. Nichts scheint vor ihnen sicher. Weiße Fliege, so nennt man die Mottenschildläuse, fühlen sich derzeit nicht mehr bloß unter Glas, sondern auch im Freien wohl. Sie saugen und bieseln, verkleben mit ihren Hinterlassenschaften die Blätter, darauf siedeln sich Rußtaupilze an, alles wird klebrig und schwarz. Das Gemüse kann man dann weitgehend vergessen. Was tun?